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Aloe (Aloe vera) – Heilpflanze

Als Wellness und Gesundheitspflanze wird für die Aloe Vera seit langem geworben. Sie befindet sich als Zusatz in Kosmetika und wird z. B. auch als arzneiliches Abführmittel verwendet.

In der Werbung werden die Aloe-Vera-Säfte, Gele und Kapseln für innere und äußerliche Anwendungen angeboten. Dabei kommt es zu den unglaublichsten Wirkungsaussagen. Man muss jedoch bedenken, dass es dafür in den meisten Fällen keine wissenschaftlichen Belege gibt. Auch sollten empfindliche Personen vorsichtig mit dem Verzehr von Aloe-Vera-Produkten sein, da allergische Reaktionen auftreten können.
Heilpflanze - Aloe (Aloe vera)
Bild: pixabay website5
Inhalt

Aloe (Aloe vera) Weitere Namen der Pflanze lauten
Aloe (Aloe vera) – Pflanzenbeschreibung
Aloe (Aloe vera) – Geschichte
Aloe (Aloe vera) - Verwendete Pflanzenteile
Aloe (Aloe vera) Inhaltsstoffe
Aloe (Aloe vera) Weitere Namen der Pflanze lauten

Der Wissenschaftliche Name der Pflanze: Aloe vera, Aloe barbadensis, Aloa perfolita, Aloe vulgaris, Aloe indica oder Aloe chinensis. Volkstümlich wird die Pflanze Wüstenlilie genannt und gehört zur Pflanzenfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae).
Aloe (Aloe vera) – Pflanzenbeschreibung

Die Aloe sieht aus wie ein Kaktus und ist eine Lilienart. Von der Aloe gibt es ca. 500 verschiedene Arten. Ursprünglich wuchs die Aloe in wüstenartigen Gegenden. Inzwischen wird sie jedoch in vielen trockenen, warmen Gegenden angebaut. So z. B. auf den kanarischen Inseln, am Mittelmeer, in Indien, in Teilen Afrikas, Karibik, Mittelamerika oder Australien.

Der Name der Pflanze stammt aus dem Arabischen und bedeutet bitter.

Die Pflanze hat meistens keinen Stamm oder nur einen kurzen Stamm, der sich aus den Resten von alten Blättern entwickelt.

Sie wächst mit bis zu 20 Blättern rosettenartig direkt aus dem Boden. Die Blätter werden bis zu 50 cm lang, sind dick und fleischig und etwa 6 cm breit.

Am Außenrand haben die Blätter kleine Stacheln.
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Meist treibt die Pflanze nach mehreren Jahren in günstigen Lagen einen Blütenstengel aus. An ihm bilden sich eine Reihe von gelber Blüte aus. Meist bleiben jedoch die meisten Blüten geschlossen, bis sie verblüht sind.

Die Blüten selbst erinnern an die Verwandtschaft zum Affodil, nicht jedoch an Lilien.
Aloe (Aloe vera) – Geschichte

Als Räuchermittel wird die Aloe schon in der Bibel erwähnt. Auch als Zutat zur Einbalsamierung wurde sie verwendet. Eingesetzt wurde die Aloe zudem schon in der Zeit von Alexander dem Große, der die Aloe bei seinen verletzten Kriegern verwendet haben soll.

Als wundheilende, abführende und weiteren Wirkungen wird die Aloe auch bei Dioskurides erwähnt. Zudem wurde die Pflanze bei einigen Naturvölkern als Abtreibungsmittel verwendet. Dies ist wohl auf die giftige Wirkung des Aloe-Harzes zurückzuführen.

Die Aloe verbreitete sich von ihrer ursprünglichen arabischen Heimat nach und nach in andere trockene Gegenden und wurde auch so in Europa bekannt.

In der damaligen Zeit kam die Pflanze nicht frisch nach Europa, sondern als eingedicktes Granulat. Da dieses Granulat auch das reizende Aloe-Harz enthielt wurde es damals vor allem als Abführmittel bekannt.

Im zwanzigsten Jahrhundert wurde die Aloe als Mittel gegen Verbrennungen verwendet, unter anderem auch zur Behandlung der Schäden durch Strahlenbehandlung.

Ab dem Beginn des 21. Jahrhunderts erlebt die Aloe vera einen ausgeprägten Boom. Von manchem Anbieter wird sie als Allheilmittel vermarktet, was wohl etwas übertrieben ist.
Aloe (Aloe vera) - Verwendete Pflanzenteile

Verwendet werden von der Aloe Pflanze das Gel in den Blättern und das Harz aus dem gelben Saft.

Die dickfleischigen Blätter der Aloe Vera-Pflanzen werden entweder als Ganzes oder geschält zu Saft gepresst. Oder das Blattmark (Gel) wird herausgelöst. Bittere und abführende Stoffe (Anthrachinone) müssen sorgfältig abgetrennt werden, da sie in Lebensmittel nicht enthalten sein dürfen.

Bei Fertigprodukten wird manchmal das gesamte Blatt verwendet, dann enthält das Mittel auch das Harz (Aloin), welches stark abführend ist.
Aloe (Aloe vera) Inhaltsstoffe

Bisher wurden mehr als 200 verschiedene Inhaltsstoffe in den Aloe-Vera-Blättern nachgewiesen. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Mucopolysaccharide (Schleimstoffe aus Kohlenhydraten), Anthrachinone, Salicylsäure, Saponine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und andere Kohlenhydrate.

Aminosäuren, Mineralien, Vitamine, Enzyme, Glykoproteine, Anthrachinon, Anthrazen Derivate nur im Blattharz: Aloin - ein Glykosid.

Der größte Teil (ca. 99 %) des Aloe-Vera-Gels besteht aus Wasser. Die Vitaminmengen sind eher gering. Werden Vitamine besonders erwähnt, handelt es sich meist um zugesetzte (synthetische) Vitamine. Vitamin C wird häufig zur Konservierung zugefügt.
Heilpflanzen - Phytotherapie

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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