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Amalgam-Zahnfüllung - Unverträglichkeit - Allergie

Symptome
Amalgam ist ein metallhaltiges Material und besteht zur Hälfte aus Kupfer, Zinn und Silber und zur Hälfte aus Quecksilber. Bis vor etwa 30 Jahren wurde Amalgam bedenkenlos als Zahnfüllung bei defekten Zähnen eingesetzt und auch heute noch werden Löcher in den Zähnen mit Amalgam gefüllt. Amalgam gilt als stabil, widerstandfähig und lange haltbar. Zudem wird eine Amalgamfüllung von den Krankenkassen bezahlt, Füllungen aus Keramik, Kunststoff oder Gold sind dagegen zuzahlungspflichtig.

Als bekannt wurde, dass Amalgam nachweislich zu Unverträglichkeit, diversen Erkrankungen und Vergiftungen (Quecksilber ist hochgiftig) führen kann, ließ der Einsatz von Amalgam nach. Trotzdem wurde das zahnärztliche Amalgam bis heute nicht verboten (Bekanntgabe des wissenschaftlichen Beratungsausschuss für Gesundheits- und Umweltrisiken der Europäischen Kommission, das Scientific Committee on Health and Environmental Risks (SCHER) vom März 2014: Die Gesundheits- und Umweltgefährdung durch das in zahnärztlichem Amalgam enthaltene Quecksilber sei vergleichsweise gering, das belegten zahlreiche Expertengutachten).

In Deutschland haben rund 85 % aller Erwachsenen Zahnfüllungen, davon sind schätzungsweise 40 % aus Amalgam.
Inhalt

Ursachen – Amalgam-Allergie, Amalgam-Vergiftung
Symptome – Amalgam-Unverträglichkeit
Diagnose – Amalgam-Allergie
Behandlung – Amalgam-Allergie
Amalgam-Vergiftung
Bild: pixabay website5
Ursachen – Amalgam-Allergie, Amalgam-Vergiftung

Auf Amalgam reagiert man nicht allergisch, daher trifft der Begriff Amalgam-Allergie nicht zu, vielmehr kann es durch das enthaltene Quecksilber im Amalgam zu einer Kontaktallergie oder zu einer Vergiftung kommen. Bereits beim Einsetzen des Amalgams als auch bei unsachgemäßer Herausnahme einer Amalgamfüllung kann es zu Vergiftungen kommen. Aber auch alte Amalgamfüllungen können durch Abrieb und Abnutzung zu Unverträglichkeit führen, was sich durch unterschiedliche Krankheitsbilder bemerkbar machen kann.
Symptome – Amalgam-Unverträglichkeit

Typische Symptome, die für eine Amalgam-Allergie sprechen, sind:


Aber auch bei unspezifischen Symptomen kann Amalgam der Grund sein, wie zum Beispiel:

Diagnose – Amalgam-Allergie

Bis vor ein paar Jahrzehnten tappten die Ärzte im Dunkeln, bis man schließlich einen Zusammenhang zwischen Amalgam-Zahnfüllungen und diversen Krankheitsbildern entdeckte und nachweisen konnte.

Anhand eines sogenannten Epikutantests kann festgestellt werden, ob eine Amalgam-Allergie vorliegt. Ein Epikutantest kann nur von einem Dermatologen durchgeführt werden. Anhand einer Blutuntersuchung oder eines Urintests kann der Quecksilbergehalt gemessen werden. Ist der Quecksilbergehalt zu hoch, kann dies der Hinweis einer Amalgam-Vergiftung sein - ganz sicher nachweisbar, dass die Vergiftung von Amalgam-Füllungen verursacht wurde, ist allerdings kaum möglich. Daher wird die Diagnose Amalgam-Vergiftung auch nicht von allen Krankenkassen als Krankheit anerkannt.
Behandlung – Amalgam-Allergie

Der sicherste Weg die Beschwerden loszuwerden, ob nun bei einer Amalgam-Allergie, einer Unverträglichkeit oder einer Amalgamvergiftung, ist die komplette Zahnsanierung. Das heißt, sämtliche Amalgamfüllungen sollten gegen Keramikfüllungen oder reinen Goldfüllungen ausgetauscht werden. Die Amalgamfüllungen müssen mit äußerster Vorsicht entfernt werden, um dass es nicht, etwa durch Beschädigung der Füllungen, zu übermäßig freigesetzten Quecksilbermengen kommt. Früher brauchte es Jahre, bis der Körper sich von der Allergie vollständig erholt hat. Heute wird nach der Entfernung der Amalgamfüllungen als weitere therapeutische Maßnahme Selen verordnet. Selen bindet das Quecksilber, so dass es keine schädlichen Folgen mehr für den Körper hat. Weitere Maßnahmen zur Entgiftung ist die Einnahme von Zink oder der Ausleitung von Quecksilber mit DMPS (Na-Dimercaptopropansulfonsäure).

Leider stellen sich die Krankenkassen immer noch quer, wenn es um die Kostenübernahme der Amalgambehandlung geht. Bei einer nachgewiesenen Amalgam-Allergie übernimmt die Kasse in der Regel die Kosten. Bei einer Amalgam-Vergiftung muss man die Kosten selbst tragen. Zahnärzte, die gegen die Verwendung von Amalgamfüllungen sind, können eventuell trotzdem die Entfernung der Füllungen vor der Kasse rechtfertigen, so dass die Kosten übernommen werden. In jedem Fall sollte man sich in Bezug auf die Kosten vorher gründlich informieren.
Naturheilkunde - Amalgam-Allergie
Bild: pixabay website5
Fazit: Eine Amalgam-Unverträglichkeit sollte man auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Die Beschwerden werden nicht nachlassen und sie mit anderen Hilfsmitteln, wie etwa Mundspülungen oder Medikamente bei anderen Erkrankungen, zu bekämpfen werden den Zustand nicht dauerhaft lösen. Die Lebensqualität ist somit stark eingeschränkt. Die Zahnsanierung ist daher die einzige Lösung des Problems.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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