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Armschmerzen - Ursachen

Krankheiten
Schmerzen im Arm können vielerlei Ursachen haben. Die Schmerzen können auf verschiedene Erkrankungen und Verletzungen im Bereich von Gelenken und Knochen sowie Muskeln und Sehnen oder auf Nervenreizungen und Nervenschädigungen oder Durchblutungsstörungen zurückgehen.
Der Arm ist starken Belastungen ausgesetzt z. B. bei der Arbeit durch starker Belastung, beim Tragen und heben oder anderer einseitiger Arbeit. Auch Belastungen durch den Sport sind mögliche Ursachen von Schmerzen wie beim Tennis (Ellenbogenschmerzen- Tennisarm)oder Kampfsportarten.
Inhalt

Weitere Themen
Der Arm besteht aus
Einige Ursachen von Armschmerzen
Der Arzt fragt während seines Anamnesegesprächs z. B. nach
Je nach Diagnostik schließen sich weitere Maßnahmen an
Therapie Armschmerzen
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Bild: pixabay website5
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Der Arm besteht aus

  • Oberarmknochen (Humerus)
  • Elle (Ulna)
  • Speiche (Radius)
  • Ellenbogengelenk
  • Vielen Muskeln
  • Bändern
  • Sehnen
  • Nerven
  • Blutgefäße
  • Elle und Speiche sind über Gelenke mit der Hand verbunden und der Oberarmknochen über das Schultergelenk mit der Schulter.
Einige Ursachen von Armschmerzen

  • Sehnenscheidenentzündung
  • Impfungen
  • Arthrose
  • Überlastung durch immer gleiche Tätigkeiten
  • Eingeklemmter Nerv
  • Tennisarm
  • Schleimbeutelentzündung
  • Rheuma
  • Muskelverspannungen
  • Osteoporose (Knochenschwund)
  • Hauterkrankungen
  • Tumoren
  • Schlechte Durchblutung
  • Starke Belastung des Arms
  • Schlechte Körperhaltung
  • Knochenbrüche

Der Schmerz äußert sich je nach Ursache unterschiedlich. Er kann drückend, ziehend oder stechend sein. Auch können Schwellungen durch Entzündungen auftreten. Je nach Stärke- und Ursache des Schmerzes ist die Beweglichkeit des betroffenen Armes eingeschränkt. Zusätzlich kann es zu Gefühlsstörungen oder Lähmungen kommen. Schmerzen können akut z. B. nach Verletzungen oder chronisch verlaufen wie z. B. bei einer Arthrose.
Diagnose

Eine Diagnose erfordert eine gründliche Untersuchung des betroffenen Armes. Schmerzen die länger anhalten, immer wieder oder plötzlich auftreten sollten immer von einem Arzt abgeklärt werden. Harmlose Armschmerzen, wie sie zum Beispiel auftreten, wenn man den Arm einen Tag lang ungewohnt belastet hat, verschwinden oft nach kurzer Zeit von ganz alleine.
Der Arzt fragt während seines Anamnesegesprächs z. B. nach

  • Wo ist der Schmerz (eher Handgelenk, Ellenbogen, Oberarm oder Schulterbereich)
  • Wie fühlt sich der Schmerz an (Brennend, ziehend) und tritt er nur bei bestimmten Bewegungen auf, Verstärkung des Schmerz bei bestimmten Tageszeiten
  • Liegt eine eventuelle Falsche Belastung vor
  • Einseitige Arbeit z. B. Computerarbeit
  • Gab es in der Vergangenheit eine Verletzung am Arm
  • Bekannte Arthrose

Danach führt der Arzt eine gründliche körperliche Untersuchung durch, wobei der Bewegungstest des betroffenen Armes in Vordergrund steht. Er prüft den Arm auf Gelenkschwellungen und einen Gelenkerguss.

Je nach Diagnostik schließen sich weitere Maßnahmen an, die für eine Diagnostik notwendig sind.
Zum Beispiel

  • Röntgenaufnahmen
  • Blutuntersuchungen (Entzündungswerte)
  • Ultraschalluntersuchung (sonographie)
  • Neurologische Untersuchungen
  • Arthroskopie (Gelenkspieglung)
  • Gelenkpunktion (bei Gelenkerguss)
  • Kernspintomographie (MRT)
  • Elektrophysiologische Untersuchung (ENG, EMG,
  • Untersuchung des vegetativen Nervensystems (Schweißtest, Thermographie)
Therapie Armschmerzen

Je nach Ursache der Armschmerzen wird eine Therapie eingeleitet. Die Therapie kann dadurch sehr unterschiedlich sein.

Die Schmerzen, die nach einer Fehl- oder Überbelastung akut auftreten verschwinden oft von ganz allein. Selten sind diese Schmerzen längerfristig, so dass sie mit Salbenverbänden oder eine Gipsschiene behandelt werden müssen um den Arm ruhig zu stellen, wie häufig bei einem Tennisarm vorkommend.

Häufig hilft bei Armschmerzen eine medikamentöse Therapie um gegen Schmerzen und Entzündungen vorzugehen. In diesem Fall verschreibt der Arzt entzündungshemmende Schmerzmittel wie z. B. Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac. Bei sehr starken Schmerzen und starken Gelenkbeschwerden kommen auch Gelenkinjektionen und Gelenkspülungen mit Kortisonpräparaten zum Einsatz.

Sollten die Schmerzen jedoch durch ein Engpasssyndrom (Impingementsyndrom) entstehen ist meist eine Operation notwendig. Bei dieser OP werden abgedrückte Nerven, Muskeln und Blutgefäße entlastet. Das heißt, er schafft durch die Operation wieder Platz im Gewebe. Gelenkschäden werden meist im Rahmen einer Arthroskopie operiert.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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