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Arztbehandlung über App

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Eine Onlinebehandlung über eine App könnte bald Wirklichkeit werden. Die Bundesärztekammer plant eine digitale Revolution. Das berichtet der Spiegel in seiner jüngsten Ausgabe.
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Eine Selbstdiagnose bei z. Beispiel Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen hat wohl schon jeder einmal unternommen. Schnell mal googeln, Beschwerden eingeben und vergleichen, was es sein könnte.
Häufig führt diese Selbstdiagnose jedoch zu absoluten Fehlinterpretationen und zu großer Verunsicherung.

Um eine Onlinebehandlung zu ermöglichen soll das Fernbehandlungsverbot in der Berufsordnung für Ärzte gelockert werden. So soll es ermöglicht werden, dass in Zukunft Patienten ausschließlich über elektronische Kommunikationsmedien wie Skype behandelt werden dürfen.
So soll es möglich sein, dass sich Arzt und Patient nie begegnen, es also nur zu einer reinen Onlinesprechstunde kommt. Um das möglich zu machen lockern die Ärzte laut Spiegel Information das Fernbehandlungsverbot.
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Künftig soll es in der Berufsordnung heißen:“ Eine ausschließliche Beratung oder Behandlung über elektronische Kommunikationsmedien ist erlaubt, wenn dies im Einzelfall ärztlich vertretbar ist".

So steht es in einem Protokoll einer Vorstandssitzung der Bundesärztekammer (BÄK).

Vor allem soll die Telemedizin das Problem des Ärztemangels in ländlichen Regionen lösen.

Vorausgesetzt bei der Telemedizin wird, dass der Patient über alle Besonderheiten der Onlinebehandlung aufgeklärt wird und dass der Arzt alle Befunde und Behandlungen dokumentiert.
Über das Papier, in dem alle Richtlinien stehen, soll im Mai 2018 den Delegierten des Ärztetages zur Abstimmung vorgelegt werden. Zurzeit ist in Deutschland eine ganztägige Telemedizin in Landarztpraxen oder Altenheimen berufsrechtlich nicht möglich.
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Die Bundesärztekammer hatte erst im Jahr 2017 beschlossen, dass Regelwerk zu überprüfen. Bisher hatten sich die meisten Ärzte gewehrt, eine Lockerung des Fernbehandlungsverbots zuzulassen. Sie wollten zumindest, dass es zu einem persönlichen Erstkontakt zwischen Arzt und Patient kommt.

Bisher gibt es nur ein Modelprojekt in Baden-Württemberg, wo die Fernbehandlung erprobt wird.

Februar 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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