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Bauchfellentzündung – Naturheilung

Krankheiten
Bei dieser Erkrankung sind die Innenhäute des Bauchraums entzündet. Die Bauchfellentzündung, med. Peritonitis, ist eine lebensbedrohliche Erkrankung und tritt als Folge einer anderen Erkrankung auf. Die Entzündung des Bauchfells (Peritoneum) kann lokal oder generalisiert im gesamten Bauchraum auftreten.

Das Bauchfell (Peritoneum) besteht aus einer doppelschichtigen, bindegewebigen Haut (Membran), die aus zwei Schichten besteht, dem parietalen Bauchfell, welches die gesamte Bauchhöhle auskleidet und dem viszeralen Bauchfell. Das viszerale Bauchfell überzieht die Bauch- und Beckenorgane. Beide Bauchfelle zusammen haben bei einem Erwachsenen eine Fläche von ca. zwei Quadratmetern.

Je nach seiner Lage, wird das Bauchfell unterschiedlich bezeichnet: kleidet es die Bauchraumwand aus, wird es Peritoneum parietale (parieteal = wandständig) genannt. Überzieht es die Eingeweide, wie Magen, Leber, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Darm sowie Gebärmutter und Eierstöcke, nennt es sich Peritoneum viscerale (viscera = Eingeweide).
Inhalt

Funktionen des Bauchfells (Peritoneum)
Besonders wichtig ist diese Verschiebbarkeit bei
Wichtige Heilpflanzen wären z. B. bei einer Bauchfellentzündung
Homöopathische Medikamente
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Funktionen des Bauchfells (Peritoneum)

Das Peritoneum besteht aus zwei verschiedenen Gewebeschichten. Zum einen aus der sezernierenden oder "absondernden" Schicht, der Tunica serosa. Sie sondert eine Flüssigkeit (Liquor peritonei) ab, die die Eingeweide und das Bauchfell gleitfähig macht. Die Flüssigkeitsmenge liegt bei ca. 50 ml. Eine größere Menge an Flüssigkeit ist krankhaft und wird als Aszites bezeichnet. Die Aszites ist ein häufiges Symptom bei diesen Erkrankungen:

  • Leberversagen
  • Entzündungen
  • Tumorerkrankungen des Bauchraums, bzw. Zwerchfell

Zu wenig Flüssigkeit kann bei Bewegung der Organe wegen der erhöhten Reibung zu Schmerzen und zu Verwachsungen des Bauchfells führen.
Bild: website5
Die Gewebeschichten werden verstärkt durch Bindegewebe und bilden zusammen ein elastisches Aufhängeband, dass beim Dünndarm als Masenterium und beim Dickdarm als Mesokolon bezeichnet werden. Das Bauchfell wird von zahlreichen Blut- und Lymphgefäßen und von Nerven durchzogen, die die innerhalb des Bauchfells gelegenen Organe versorgen. Dadurch erhält es seine hohe Sekretions- und Resorptionsfähigkeit.

Im Bauchfell befinden sich zahlreiche Blut- und Lymphgefäße sowie Lymphknoten, die dazu beitragen, den Bauchraum vor Infektionen zu schützen. Es gibt jedoch auch Bauchorgane, die nicht vom Bauchfell überzogen sind, man nennt sie deshalb retroperitoneale oder hinter dem Bauchfell gelegene Organe. Dazu zählen die Nieren und die Harnwege.
Zusammenfassung

Die Peritonealflüssigkeit wird vom Bauchfell abgesondert und absorbiert. Dies ist eine klare Flüssigkeit, die als Schmiermittel dient und zur Verschiebbarkeit der Organe gegeneinander notwendig ist.
Besonders wichtig ist diese Verschiebbarkeit bei

  • Magenfüllungen
  • Schwangerschaften
  • Verdauung

Des Weiteren dient das Bauchfell der luftdichten Abschließung der Bauchorgane und der Immunabwehr.

Eine Entzündung des Bauchfells verursacht, egal ob es sich um eine lokale  oder eine generalisierte Bauchfellentzündung handelt, sehr starke Schmerzen im Bauchraum. Ursachen für eine Entzündung des Bauchfells können Organentzündungen, Organperforationen, eine Bauchfelldialyse oder aber eine Krebserkrankung sein.

Die lokale Entzündung wird durch Entfernung des entsprechenden Organs und antibiotische Therapie behandelt.

Die generalisierte Entzündung hingegen bedarf einer ausgeprägten intensivmedizinischen Behandlung nach der Operation und geht mit einer Letalität von 50 % einher.

Die Therapie einer Bauchfellentzündung muss frühestmöglich beginnen, da es zu Flüssigkeitsverlusten und zu einem Ungleichgewicht des Elektrolyt-Haushaltes kommen kann. Auch eine Blutvergiftung ist als Folge möglich.
Symptome

Eine Bauchfellentzündung kann mit verschiedenen Symptomen einhergehen. Man unterscheidet Beschwerden, die durch die Bauchfellentzündung selbst hervorgerufen werden, und Beschwerden, die Ausdruck der Krankheit (Grundkrankheit) sind, welche die Bauchfellentzündung verursacht hat.

Kein Abgang von Stuhl oder Darmwinden
Bild: fotolia
Naturheilung

Die Bauchfellentzündung ist eine sehr ernste Krankheit und bedarf einer sofortigen ärztlichen Behandlung.

Eine Behandlung der Bauchfellentzündung muss dem Arzt überlassen bleiben. Arzneien aus der Naturheilkunde sollten immer nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden.
Wichtige Heilpflanzen wären z. B. bei einer Bauchfellentzündung

  • Arnika
  • Hamamelis
  • Kamille
  • Wachholder
Homöopathische Medikamente

Cantharis vesicatoria (Cantharis wird gegen brennende Entzündungen verschiedenster Art eingesetzt. Das können Entzündungen der Haut, der Blase oder anderer Organe sein.)

Wählen Sie ein Mittel gegen Bauchfellentzündung, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Lesen Sie dazu die einzelnen Mittelbeschreibungen durch und entscheiden Sie anhand der Arzneimittelbilder wie Erscheinungsbild, Verschlimmerungen, Verbesserungen und körperliche Symptome.

Wenn keines der Mittel genau passt, entscheiden Sie sich für das Mittel, das am ehesten in Frage kommt.

Fragen Sie am besten Ihren Arzt oder Homöopathen, welches Mittel am besten zu Ihnen passt und wie Sie es einnehmen sollen.

Bedenken Sie immer dabei, dass eine Bauchfellentzündung eine lebensbedrohliche Erkrankung ist und Sie die Entzündung unverzüglich von einem Arzt behandeln lassen müssen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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