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Birke - Naturheilkunde

Heilpflanzen
Die Birke ist ein sommergrüner Baum und im Herbst laubabwerfend. Sie gehört zu den schnell hochwachsenden Bäumen, die schon nach sechs Jahren eine Höhe von sieben Metern erreichen kann und ausgewachsen wird sie bis zu 30 Meter hoch. Eine Birke kann ein Alter von 160 Jahren erreichen. Weltweit gibt es bis zu 100 Arten der Birke. Sie kommt in weiten Teilen der Nordhalbkugel, in Europa, in Nordamerika und in Asien bis Japan vor.

Die Birke hat viele Namen, so z. B. Maibaum, Frühlingsbaum, Besenbaum, Besenbirke oder Hexenbaum.
Inhalt

Hängebirke – Aussehen
Moorbirke – Aussehen
Inhaltsstoffe – der meisten Birkenarten
Verwendete Pflanzenteile
Birke- Anwendung in der Heilkunde
Weitere Anwendungsmöglichkeiten Birke
Hängebirke als Heilpflanze
Bild: pixabay website5
Naturheilkunde Birke
Bild: pixabay website5
Hängebirke – Aussehen

Die Hängebirke (Betula pendula) wird ca. 25 Meter hoch. Die ersten Jahre hat diese Birke eine weiße Rinde, die später nachdunkelt. Wie der Name schon sagt, hängen die Zweige herunter und haben glatte, hellgrüne Blätter. Die Blattränder sind scharf doppelt gesägt. Der Baum bildet sowohl männliche als auch weibliche Blütenkränze. Die männlichen erden bis zu 10 cm lang und die weiblichen nur zwei bis drei cm.
Moorbirke – Aussehen

Die Moorbirke (Betula pubescens) hat aufrechte oder abstehende und flaumige behaarte Zweige im Unterschied zur Hängebirke.

Beide Arten gehören zur Gattung der Birkengewächse (Betulaceae) und blühen von April bis Mai.

Die Hängebirke und die Moorbirke wachsen in den gemäßigten Zonen Europas, wobei die Hängebirke in trockenen Laub- und Nadelwäldern wächst und die Moorbirke, wie der Name schon vermuten lässt, in Mooren und feuchten Wäldern.
Geschichte

Die Birke gilt als Bote des Frühlings durch ihre hellgrünen leuchtenden Blätter. Schon die Kelten verehrten die Birke als Lebensbaum und hielten sie für ein Fruchtbarkeitssymbol. Hing z. B. ein Birkenzweig am Fenster eines jungen Mädchens, stellte das einen Heiratsantrag dar.

Das älteste Kaugummi der Welt, aus Birkenharz wurde in Schweden gefunden. Dieses Kaugummi hatte die Zahnabdrücke eines Steinzeitmenschen von vor 9.000 Jahren. Auch Ötzi, der Alpenüberquerer, trug einen 4.000 Jahre alten Becher aus Birkenrinde bei sich.

Im Volksglauben der Germanen und auch im slawischen Volk spielte die Birke eine große Rolle. Der Baum war der Göttin Freya geweiht. Aus dieser Zeit stammt der Brauch einen Maibaum auf dem Dorfplatz aufzustellen. Auch galt die Birke früher als Symbol der Fruchtbarkeit und Helfer in Liebesnöten. Birkenzweige, die Rinde und auch die Blätter mussten früher für vielerlei Bräuche herhalten, um bei sexuellen Liebesnöten zu helfen.

Auch ist die Birke das Wahrzeichen von Estland und in Russland, Finnland und Polen gilt der Baum als nationales Symbol.
Inhaltsstoffe – der meisten Birkenarten

Die Blätter der Birke enthalten

  • Flavonoiden (vor allem Hyperosid und Avicularin)
  • Saponinen
  • Gerbstoffe
  • ätherische Öle
  • Vitamin C
Die Rinde der Birke enthält

  • Phytosterine
  • Terpene (z. B. Betulin, Betulinsäure und Lupeol)
  • Invertzucker (im Saft der Rinde)

Die Bestandteile der Birke galten schon in der historischen Volksmedizin als blutreinigend, harntreibend und anregend. Vor allem wurde in Mitteleuropa die heimische Sandbirke in der Volksmedizin genutzt.
Verwendete Pflanzenteile

Verwendet werden die Blätter, die Blattknospen und der Birkensaft. Der Birkensaft wird durch Anzapfen der Birke gewonnen.

Die Sammelzeit der Blattknospen ist März, für den Birkensaft März bis Mai und für die Blätter Mai bis Juni.
Birke- Anwendung in der Heilkunde

Vor allem werden in der Naturheilkunde die Blätter der Birke verwendet. Vor allem werden sie im Nieren-Blasen-Bereich und für Haut und Haare eingesetzt.
Heilwirkung

  • blutreinigend
  • harntreibend
Weitere Anwendungsmöglichkeiten Birke

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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