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Blähungen bei Babys- Naturheilkunde

Baby/Kinder
Wenn Ihr Baby an Blähungen leidet, liegt es daran, dass sich im Bauch des Babys Luft oder andere Gase aufgestaut haben. Das kann daran liegen, das es nicht richtig trinkt oder viel weint oder nur durch das Atmen selbst. Für den Säugling ist das meist mit schmerzhaften Krämpfen oder einem unangenehmen Völlegefühl verbunden. Der noch nicht ausgereifte Verdauungstrakt des Säuglings, so die Mediziner, könnte die Ursache für die Blähungen sein. Meist klingen die Krämpfe nach den ersten drei Lebensmonaten des Kindes ab, so spricht man von der typischen „Drei-Monats-Kolik“. Mit natürlichen Maßnahmen können Sie die Schmerzen Ihres Babys lindern und auch die Homöopathie hat einige Präparate, die bei Blähungen helfen.
Inhalt

Blähungen bei Babys - Symptome
Blähungen bei Babys – Behandlung mit natürlichen Maßnahmen
Blähungen bei Babys – Homöopathische Mittel
Blähungen bei Babys – Wann zum Arzt?
Blähungen bei Babys – Vorbeugende Maßnahmen
Blähungen bei Babys - Symptome

Die typischen Anzeichen, dass Ihr Baby unter Blähungen leidet, sind:

  • Baby weint viel, wobei das Gesicht rot und schmerzverzerrt ist
  • Baby zieht immer wieder die Beine an
  • Baby wedelt mit den Armen und ballt die Händchen zu Fäusten
  • Der Bauch des Babys fühlt sich fest an
Blähungen bei Babys – Behandlung mit natürlichen Maßnahmen

Leider gibt es kein Patentrezept, das Ihr Baby von den lästigen Blähungen befreit. So sollten Sie ausprobieren, welche der folgenden Maßnahmen am besten für Ihr Kind sind:
Tee

Kümmel- und Fencheltee haben eine entkrampfende Wirkung. Da Sie wahrscheinlich noch in der Stillzeit sind, können Sie versuchen, den Tee mit dem Fläschchen zu verabreichen. Wenn Ihr Kind die Flasche verweigert, kann der Tee auch mit einem Löffel gegeben werden. Oder Sie mischen den Tee mit abgepumpter Muttermilch zusammen, falls Ihr Baby den gewohnten Geschmack lieber mag.
Wärme

Ebenfalls entkrampfend wirkt Wärme, entweder mit der Wärmflasche oder einem Kirschkernkissen. Ein warmes Bad entspannt und lindert die Schmerzen.
Massage

Allein schon der Hautkontakt beruhigt Ihr Baby, dazu kommt die sanfte Massage. Zu Beginn der Massage geben Sie etwas Baby-Massageöl (erhältlich in der Drogerie) auf den Bauch, dann streichen Sie langsam mit sanftem Druck gleichmäßig im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum. So wird nebenbei auch noch der Abtransport des Stuhlgangs in die richtige Richtung begünstigt. Wichtig ist es, das Baby mit warmen Händen und in einer warmen, wohligen und ruhigen Umgebung zu massieren.
Baby zieht immer wieder die Beine an
Bild: pixabay website5
Fliegergriff

Bei dem sogenannten Fliegergriff legen Sie Ihr Baby bäuchlings auf Ihren Unterarm und wiegen den Arm leicht hin und her. Die Wärme Ihres Armes und der sanfte Druck auf den Bauch des Babys können helfen, die Blähungen aus dem Darm zu bekommen. Auch hierbei ist es wichtig, dass Sie selbst entspannt und geduldig sind und in ruhiger Umgebung.
Gymnastik

Bei der Gymnastik nehmen Sie die angewinkelten Beinchen Ihres Babys und drücken sie sanft in Richtung Bauch, den Vorgang 10- bis 15-mal wiederholen. Diese Übung wirkt entkrampfend.
Blähungen bei Babys – Homöopathische Mittel

Wenn sich trotz der zuvor genannten Hausmittel und natürlichen Maßnahmen keine oder nur wenig Besserung bei Ihrem Kind zeigt, gibt es homöopathische Mittel, die bei quälenden Blähungen helfen können. Homöopathischer Mittel dürfen natürlich nur in Absprache mit dem Arzt oder der Hebamme verabreicht werden. Gegen die Gasblasen im Darm wirken hier Tropfen mit dem Wirkstoff Dimetcon oder Simeticon sehr gut.
Blähungen bei Babys – Wann zum Arzt?

In jedem Fall ist es ratsam mit der Hebamme oder dem Arzt über das Problem zu sprechen. Gerade bei immer wieder anhaltenden Krämpfen verbunden mit offensichtlichen Schmerzen des Babys.

Der Arzt wird eventuell auch noch andere Untersuchungen vornehmen, um abzuklären, ob andere krankheitsbedingte Ursachen dahinter stecken. Auch auf Stress und Reizüberflutung können sensible Kinder mit lang anhaltendem Schreien reagieren, was dann zu einem hartem Bauch und Blähungen führen kann. In dem Fall wären die Bauchschmerzen psychosomatisch bedingt.
Blähungen bei Babys – Vorbeugende Maßnahmen

Wenn Sie stillen, sollten Sie auf Ihre Ernährung achten. Verzichten Sie auf blähende Gemüsesorten (Broccoli, Sauerkraut, Knoblauch und sämtliche Kohlsorten), Hülsenfrüchte (Bohnen und Linsen) sowie Steinobst (Kirschen und Pflaumen). Auch Vollkornprodukte können beim Baby Bauchweh verursachen.

Auch wenn das Schreien Ihres Babys Sie manchmal verzweifeln lässt und an den Nerven zerrt, versuchen Sie Ruhe auszustrahlen. Hektik und Nervosität übertragen sich auf Ihr Kind und das macht alles nur noch schlimmer.
Gerade bei den Mahlzeiten, ob Sie nun stillen oder Ihr Kind das Fläschchen bekommt, sollten Sie auf eine ruhige Umgebung achten und sich Zeit nehmen. Wenn schon ein Geschwisterkind da ist, ist das manchmal nicht so einfach. Doch bestimmte Abläufe lassen sich vermeiden, wie z. B. telefonieren während Sie stillen, laute Umgebung, Unterhaltungen mit Besuch während der Mahlzeit, usw. Gönnen Sie sich und Ihrem Baby die Ruhephase, umso entspannter wird es reagieren.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Wenn Ihr Baby an Blähungen leidet
Bild: pixabay website5
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