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Blasenentzündung im Herbst – jetzt vorbeugen

Krankheiten
Der Herbst ist für viele Frauen problematisch, da vor allem Frauen häufig unter einen Harnwegsinfekt leiden.

Gestern noch 30 Grad und Sonnenschein und jetzt gerade 15 Grad. Viele unterschätzen jetzt häufig die Temperaturen und ziehen sich noch immer zu dünn an oder sitzen immer noch auf dem Rasen oder einer Bank. Und so kommt es dazu, dass gerade Frauen am nächsten Tag die Quittung haben, sie leiden an einer Blasenentzündung.

Eine Blasenentzündung macht sich durch Schmerzen im Unterleib, Brennen beim Wasserlassen, übelriechenden und trüben Urin, eventuell Blut im Urin, Unterleibsschmerzen und starken Harndrang bemerkbar.
Blasenentzündung vorbeugen

Zum Beispiel hilft viel trinken. Dadurch wird die Harnblase vermehrt durchspült und die Bakterien aus der Harnblase entfernt.

Die Trinkmenge sollte mindestens 2 Liter betragen pro Tag und aus Wasser, Tee oder Säften ohne Zucker bestehen. Die Bakterien können sich so schwerer vermehren und werden mit dem Harn ausgeschieden.

Ein Harndrang sollte nicht zu lange dauern, wenn möglich, schnellstmöglich eine Toilette aufsuchen.

Zudem hilft Wärme, eine Blasenentzündung vorzubeugen. Vermeiden Sie vor allem kalte Sitzflächen und achten Sie auf eine angemessene, ausreichend warme Kleidung und gut gewärmte Füße.

Nasse Kleidung, auch durchgeschwitzte Sportkleidung, sollte schnellstmöglich gewechselt werden.

Auch eine angemessene Intimpflege ist wichtig. Mangelnde oder zu häufige Intimpflege kann schädlich sein und eine Keimbildung begünstigen. Desinfektionsmittel und Seife sollte man nicht verwenden, sondern nur warmes Wasser.

Achten Sie nach dem Stuhlgang darauf, dass Sie von der Scheide zum After reinigen. So können keine Darmbakterien zur Harnröhre verschleppt werden.
Hausmittel

Cranberry: Inhaltsstoffe in Cranberry und Preiselbeersaft enthalten blockierende Stoffe („Proanthocyanidine“), die das Anheften der Bakterien an die Blasenwand verhindern. Allerdings wollen viele Anwender den herben Saft nicht längere Zeit trinken. Cranberry ist gut zur Vorbeugung einer Blasenentzündung, aber auch zur Behandlung einer Blasenentzündung.
Brennnessel: Bei Harnwegsinfekten oder Blasenentzündungen bewirkt die Einnahme von Brennnessel (als Tee zubereitet), dass die Harnwege durchspült werden, so dass sich Krankheitskeime nicht festsetzen können und sich keine Blasen- oder Nierensteine bilden können.
Goldrute: Die Inhaltsstoffe der Goldrute hemmen Entzündungen von Blase und Nieren, lindern Schmerzen, stärken die Abwehrkräfte und lösen Krämpfe. Der Tee sollte langsam in kleinen Schlucken getrunken werden.
Bärentrauben: Der Tee aus den Bärentraubenblättern desinfiziert Nieren, Harnwege und Blase, wirkt antibakteriell bei verschiedenen Bakterien und entfernt Candida-Pilze.
Meerrettich: Der Meerrettich wirkt antibakteriell, antiviral und pilzhemmend. Extrakte der Wurzel werden asl pflanzliche Antibiotika bezeichnet.
Zudem helfen zur Vorsorge und zur Behandlung von Blasenentzündungen warme Kräutersitzbäder zum Beispiel mit Schafgarbe, Ackerschachtelhalm oder Thymiantee.
Blasenentzündung – Therapie

Wenn zu einer Blasenentzündung kommt, was Frauen häufiger trifft als Männer, muss man häufiger und unaufschiebbarer zur Toilette. Eine Blasenentzündung kommt in allen Altersgruppen vor.

Um den Herbst ohne Folgeerkrankungen, wie Nierenbeckenentzündungen zu überstehen, sollten Betroffene aber gerade bei häufigem Auftreten von Blasenentzündungen in jedem Fall einen Urologen aufsuchen. Er kann Ursachen finden und entsprechend behandeln.

Ob und welche Erreger sich im Urin befinden, weisen Fachärzte mit einem Urintest nach. Die Therapie einer Blasenentzündung erfolgt in der Regel kurzzeitig mit einem Antibiotikum. Unterstützend empfehlen Urologen viel zu trinken, Unterleib und Füße warm zu halten sowie bei Harndrang sofort auf die Toilette zu gehen.
Blasenentzündung bei Frauen
Bild: fotolia.de
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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