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Blutbild - Erhöhte Kreatininwerte - Natürliche Heilung

Symptome
Natürliche Heilung bei erhöhten Kreatininwerten: Das Kreatinin ist ein Abbauprodukt der Säure Kreatin. Kreatin versorgt die Muskeln mit Energie und wird in der Niere, in der Leber und in der Bauchspeicheldrüse aus den Aminosäuren Glyzin und Arginin gebildet. Ca. 1,5 bis 2% des Kreatins wird täglich als Kreatinin über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden.
Kreatin nehmen wir aber auch über die fleischhaltige Nahrung (Krea- griechischer Wortteil von Fleisch) auf.
Inhalt

Was macht die Niere
Hauptfunktionen der Nieren
Wodurch erhöht sich der Kreatininwert
Weitere Faktoren einer Erhöhung der Kreatinin-Werte
Wann wird der Kreatininwert gemessen
Kreatinin im Blut
Kreatinin-Clearance
Einfluss auf zu hohe Werte des Kreatinin-haben auch
Symptome können sein
Erhöhte Kreatininwerte
Bild: website5
Was macht die Niere?

Die Nieren haben als Hauptaufgabe unter anderen die Ausscheidungen der Stoffwechselprodukte Harnstoff, Harnsäure und Kreatinin.

Die Nieren sind paarig angelegt und befinden sich links und rechts neben der Wirbelsäule in Höhe der unteren Rippen. Jede Niere ist je nach Körpergröße des Menschen 9 bis 12 cm lang, etwa 4 bis 6 cm breit und 3 bis 5 cm dick. Die einzelne Niere wiegt ca 150 g. die Oberflächen der Nieren sind sehr glatt und stark durchblutet.

Die sogenannten Glomeruli befinden sich in der Nierenrinde. In diesen Glomeruli befinden sich Blutgefäßknäule, deren Gefäßwand für verschiedene Bestandteile des Blutes durchlässig ist. Während die Blutzellen, also rote und weiße Blutkörperchen, sowie Plasmaalbumin (Bluteiweiß) nicht aus dem Blutgefäß austreten können, passieren Glukose (Zucker), Harnstoff, Elektrolyte und Wasser die Gefäßwände und werden in den so genannten Tubuli aufgefangen. Die in den Tubuli gesammelte Flüssigkeit wird als Primärharn bezeichnet.

Die Bestandteile die sich in diesem Primärharn befinden durchlaufen ein verzweigtes und geschlängeltes Tubulussystem von Nierenrinde und Nierenmark. Dadurch bleiben viele Bestandteile des Primärhahns und fast die gesamte Flüssigkeit dem Körper erhalten. Der Primärhahn wird dadurch konzentriert und was übrig bleibt ist der eigentliche Urin.

An Urin scheiden die Nieren ca 1,4 Liter pro Tag aus und reinigen den Körper so von chemischen Substanzen. . Neben diesen Abbauprodukten werden aber auch Elektrolyte und Substanzen, die den Säure-Basen-Haushalt regulieren, ausgeschieden. Es wird dadurch verhindert das sich eine übermäßige Konzentration im Organismus bilden kann und es zu einer Übersäuerung im Körper kommt. Für die Nierendiagnostik wichtige harnpflichtige Substanzen sind Kreatinin und Harnstoff.
Hauptfunktionen der Nieren

  • Regelung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts
  • Regelung des Blutdrucks
  • Regelung des Säure- und Basenhaushalts
  • Entgiftung des Körpers
  • Regelung der Bildung roter Blutkörperchen (Erythrozyten)
  • Regelung des Knochenstoffwechsels
Wodurch erhöht sich der Kreatininwert

Für einen erhöhten Wert sorgt z. B. ein akutes Nierenversagen verursacht durch verminderte Durchblutung der Nieren durch Verletzung oder Vergiftung, plötzlicher Blutdruckabfall, Sepsis (Blutvergiftung) oder nach Operationen.
Aber auch bei Muskelzerfall- hier werden große Mengen an Muskeleiweiß freigesetzt sowie Entzündungen der Niere (Nephritis) oder eine Glomerulonephritis (Entzündung der Glomeruli) erhöhen den Kreatininwert.
Weitere Faktoren einer Erhöhung der Kreatinin-Werte

Chronisches Nierenversagen durch Bluthochdruck (Hypertonie), eine fortgeschrittene Diabetes (chronische Pyelonephritis ist eine Entzündung des Nierenbeckens mit Beteiligung des Nierenparenchyms), die zu Nierenschädigungen führt sowie Zistennieren.
Wann wird der Kreatininwert gemessen

Gemessen wird der Kreatininwert bei jeder jährlichen Kontrolle durch die Blutabnahme oder bei Verdacht auf eine Nierenerkrankung, Diabetes, Kollagenosen (Autoimmunerkrankung , rheumatisch und entzündlich), Bluthochdruck, Hämolyse und bei Patienten mit chronischen Erkrankungen die Tabletten einnehmen müssen, welche eventuell die Nieren schädigen könnten.
Kreatinin im Blut

Die Menge der Ausscheidung hängt von der Muskelmasse und der Nierenfunktion des jeweiligen Menschen ab. Durch Messung des Kreatinin-Werts lässt sich die Nierenfunktion beurteilen sowie der Verlauf von Nierenerkrankungen verfolgen.
Zu niedrige Kreatinin-Werte haben medizinisch keine Bedeutung, zu hohe Werte können auf eine Nierenschwäche hindeuten, sowie auf Verletzungen der Muskulatur, einer Muskeldystrophie oder einer Entzündung der Haut und Muskulatur (Dermatomyositis, Polymyositis).

Der Nachteil ist, das der Kreatinin-Wert im Blutserum erst steigt, wenn die Nieren schon eine fortgeschrittene Schädigung aufweisen. . Die Normwerte (= Referenzwerte) des Kreatinins betragen bei Männern bis 1,3 mg/dl (bis etwa 115 μmol/l) und bei Frauen bis 1,1 mg/dl (bis etwa 97 μmol/l).

Unsere Nieren filtern täglich rund 180 Liter Wasser. Dabei befreien die Nieren das Blut von den verschiedensten Abfallprodukten. Die im Blut gelösten Substanzen wie Harnstoff, Elektrolyte, Zucker, Säure und Basen werden erst dank der Nieren filtriert und dann auf raffiniertem Weg wieder ins Blut aufgenommen – je nachdem, wieviel der Körper davon braucht. Der Rest wird zusammen mit Abbauprodukten aus dem Stoffwechsel als Urin aus dem Körper ausgeschieden.

Geht die Filterleistung zurück, um mindestens 50% verändert sich das Blutbild beziehungsweise der Kreatininwert steigt. Liegt die Filtrationsmenge zwischen ca. 90 und 180 Liter, ist die nachlassende Nierenfunktion noch nicht am Blutbild erkennbar. Demzufolge ist der Kreatininwert kein Parameter, um eine Nierenerkrankung schon im Frühstadium zu diagnostizieren. Auch lässt sich der Schweregrad der Nierenschädigung nicht vom Kreatininwert im Blut ablesen.

Deswegen allein schon sollte bei Verdacht auf eine Nierenschädigung weitere Untersuchungen hinzukommen.

Ärzte verstehen unter Nierenwerten im Blutserum gelöste Stoffwechselprodukte, die sich bei Nierenstörungen verändern. Hauptsächlich geht es um die Kreatinin-Werte, aber auch andere Werte kommen hinzu wie z. B. der Harnstoff und Harnsäure und andere Elektrolyte (Kalium, Natrium, Chlorid, Phosphat, Albumin). Dazu kommen weitere Untersuchungen für eine Nierendiagnostik. Wichtig ist es auch, die Eiweißkonzentration zu bestimmen.

Eine Untersuchung des Urins findet ebenfalls statt.

Erst wenn alle Ergebnisse aus dem Blut zusammengefast sind lässt sich erkennen ob die Nieren gesund sind oder nicht.
Kreatinin-Clearance

Bei einer genaueren Untersuchung der Nierenfunktion wird der sogenannte Kreatinin-Clearance bestimmt. Um diesen Wert zu bestimmen, werden drei Werte zusammengezogen und zwar- der Befund aus dem Kreatininwert im Serum, im Urin und der Urinmenge, die in 24 Stunden ausgeschieden wird. Dieser Normwert liegt je nach Alter und Geschlecht bei etwa 40 bis 140 ml/min.

Aber Laborwerte allein reichen nicht aus um eine Störung der Nieren festzustellen. Eine Verschiebung der Werte kann immer auch andere Gründe haben. Der Arzt muss die Untersuchungsergebnisse immer mit weiteren Befunden beurteilen.
Einfluss auf zu hohe Werte des Kreatinin-haben auch

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Schwere körperliche Arbeit mit oder ohne Flüssigkeitsverlust
  • Langes Dursten
  • Essen von zu viel Fleisch
  • Medikamente
  • Herzerkrankungen
Symptome können sein

z. B. Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Leistungsabfall, Bluthochdruck und Gewichtsverlust.
Therapie

Meist kann man seine zu hohen Kreatinin Werte schon durch eine gesunde Lebensumstellung dahingehend verändern, dass sie wieder im normalen Bereich ankommen. Zum Beispiel durch das essen von weniger Fleisch, das Rauchen aufgeben, Normalgewicht einhalten, Übergewicht abbauen und sich sportlich betätigen.

Die Behandlung eines zu hoher Kreatininwert richtet sich nach der Grunderkrankung. Bei vorliegenden Nierenerkrankungen, vor allem bei der Niereninsuffizienz (Unterfunktion einer oder bieder Nieren), ist dringend eine bestimmte Ernährung nötig. Das heißt, weniger Eiweiß aufnehmen (verbessert die Filterleistung) dadurch entstehen auch weniger giftige Abfallprodukte, wie Harnstoff, Harnsäure und Kreatinin.
Achtung: von Labor zu Labor unterscheiden sich meist die Referenzwerte, sowie die ermittelten Werte. Auch gibt es tageszeitliche und jahreszeitliche Schwankungen ohne Krankheitswert. Lassen Sie sich nicht verunsichern und bitten Sie Ihren Arzt Sie über die einzelnen Laborwerte genau aufzuklären. Häufig sind einzelne Laborwerte nicht aussagekräftig genug und sie müssen im Zusammenhang mit anderen zeitliche Werten genauer beurteilt werden.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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