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Blut im Urin- Erkrankungen des Blutes und Medikamentennebenwirkungen

Symptome

Blutgerinnungsstörungen

Blutgerinnungsstörungen haben die unterschiedlichsten Ursachen und können zu Blutungen in unterschiedlichsten Körperbereichen führen, wie z. B. Einblutungen in die Haut, in Muskeln und Gelenken. Gerinnungsprobleme können auch durch Medikamente entstehen, wie Gerinnungshemmer oder bestimmte Antibiotika. Hierbei kann es auch zu Blutbeimengungen im Urin kommen. Mangel an Vitamin K im Körper verstärkt die Blutungsneigung. Es spielen hier Leber- und Nierenerkrankungen eine große Rolle. Zusätzlich können einige Systemerkrankungen bzw. Autoimmunerkrankungen zu Gerinnungsstörungen führen. Es liegt bei diesen Erkrankungen ein Fehler im Abwehrsystem vor.

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Hoden, Harnröhre
Bild: fotolia.de

Systemerkrankungen, Autoimmunerkrankung

Sollte sich eine Krankheit auf mehrere Organe und/oder Strukturen wie Körpergewebe erstrecken spricht man von einer Systemerkrankung. Die Ursachen für solch eine Entwicklung sind meist unbekannt. Meist werden diese Erkrankungen von autoimmunologischen Vorgängen verursacht. Bei Autoimmunerkrankungen richten sich die eigenen Abwehrkräfte nicht gegen den Feind von außen sondern gegen den eigenen Körper. Vorwiegend sind dann bestimmte Körperteile betroffen wie z. B. Gelenke oder es erkranken mehrere Organe gleichzeitig. Das Blut im Urin tritt neben anderen Symptomen auf, wenn auch die Nieren betroffen sind.

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Lupusnephritis

Lupus erythematodes ist eine Autoimmunerkrankung, die vor allem die Haut und innere Organe angreift. Es kommt hier zu Hautausschlägen im Gesicht, die Schmetterlingsförmig aussehen oder zu Schmerzen und Schwellungen an den Händen oder anderen Gelenken, Fieber, Müdigkeit und eine erhöhte Lichtempfindlichkeit sind weitere Symptome. Sollten die Nieren mit betroffen sein, kommt es zu Blut im Urin, Schwellungen sowie zu Flankenschmerzen und eine veränderte Urinmenge.

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Panarteriitis nodosa

Diese seltene entzündliche Gefäßerkrankung betrifft die kleineren und mittleren Arterien in verschiedenen Organen und im weiteren Verlauf auch das umliegende Gewebe. Diese Erkrankung hat vielfältige Symptome. Sind die Nierengefäße mit betroffen, kommt es zu Blut im Urin, geschwollenen Beinen und der Blutdruck erhöht sich.

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Niere und Blase
Bild: fotolia.de

Wegener-Granulomatose

Auch dies ist eine Gefäßentzündung und es kommt überwiegend zu Gefäßveränderungen vor allem in den Atemwege und der Niere. Ödeme, Blut im Urin und Flankenschmerzen weisen auf die erkrankte Niere hin. Beschwerden am Anfang dieser Erkrankung sind fehlgeleitete Abwehrreaktionen bei Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Kopfschmerzen, Oberbauchschmerzen, Schwerhörigkeit und im weiteren Verlauf Gewichtsabnahme.

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Purpura-Schoenlein-Henoch

Ist eine Erkrankung der kleinen Gefäße in unterschiedlichen Bereichen. Auslöser sind allergische oder autoimmunologische Vorgänge. Hauptsächlich betroffen sind kleinste Hautgefäße. Weitere Symptome sind häufiges Nasenbluten und Gelenkschmerzen. Sind die Nieren oder der Darm mit betroffen, kommt es zu Bauchschmerzen, Bluthochdruck und zu Blut im Urin und/oder Stuhl.

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Goodpasture-Syndrom

Bei dieser Erkrankung richtet sich das eigene Abwehrsystem in erster Linie gegen die Lungenbläschen und die Nierenkörperchen. Es kommt dann dort zu einer chronischen Entzündung. Die Auswirkungen sind Blut im Urin, Husten mit blutigem Auswurf und Atemnot.

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Medikamente

Bestimmte Medikamente verursachen mit ihren Nebenwirkungen Blut im Urin. Zu ihnen gehören Blutgerinnungshemmer, die Ärzte zur Behandlung von Thrombosen und Embolien einsetzen. Andere Medikamente, die über einen längeren Zeitraum eingenommen werden oder hoch dosiert sind, greifen häufig die Nieren an. Blut im Urin weist häufig darauf hin.

Zusätzlich verursachen einige Antibiotika, wie Penicilline, Cefalosporine, Aminoglykoside oder Gyrasehemmer Nierenschäden. Auch Schmerzmittel wie Paracetamol und andere, nichtstereoidale Antirheumatika können Schäden an der Niere verursachen.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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