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Buchweizen – Heilpflanze

Heilpflanzen
Der Buchweizen ist eine sehr alte Nutzpflanze. Trotz seines Namens gehört der Buchweizen nicht zu den Getreiden oder Gräsern. Er ist eher mit dem Sauerampfer und dem Rhabarber verwandt. Der wissenschaftliche Name von Buchweizen lautet: Fagopyrum esculentum Moench.

Die Heilwirkung des Buchweizens ist nur wenigen bekannt, trotz dass der Buchweizen seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel verwendet wird. Dass Buchweizen eine positive Wirkung, auf Grund des enthaltenen Rutins, auf die Durchblutung und bei Krampfadern hat, wurde erst in den 1970 Jahren entdeckt. Um Buchweizen bekannter zu machen, wurde sie 1999 zur Arzneipflanze des Jahres ernannt.

Sauerampfer ist ein sehr universelles Kraut und gibt vielen Gerichten die richtige Würze. Dazu ist es gesund und kann Sehkraft, Herz- und Nieren anregen.

Rhabarber ist eine Heilpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse. Die Heilpflanze Rhabarber wirkt z. B. verdauungsfördernd.

Der Name kommt von der Bucheckern-Form der Samen und von der Nutzung dieser Samen als Getreide. Der Buchweizen hat jedoch keine Ähnlichkeit mit Getreide oder Gräsern. Die Pflanze ist eine Knöterichpflanze und kam im Laufe der Jahrhunderte von der Mongolei zu uns.
Inhalt
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Buchweizen - Geschichte
Buchweizen – Pflanzenbeschreibung
Buchweizen - Verwendete Pflanzenteile
Inhaltsstoffe der Pflanze
Buchweizen – Heilwirkung
Buchweizen – Hauptanwendung
Buchweizen - Anwendungsbereiche
Buchweizen – Anwendung
Tee-Rezept
Buchweizen - Geschichte

Die Pflanze ist eine uralte Kulturpflanze aus Zentralasien. Vermutlich gelangte der Buchweizen im 14. Jahrhundert mit den Mongolen nach Europa. Vermutet wird auch, dass die Pflanze schon durch die Kreuzzüge nach Europa gekommen ist.

Die Pflanze wurde gern nach Torfabbau und Brandrodungen verwendet, da sie mit nährstoffarmen Böden zurechtkam und diese verbesserte. Gerichte aus Buchweizen war ein Arme-Leute-Essen.

Erst seit den 1970er Jahren ist der Buchweizen als Arzneipflanze durch den hohen Rutingehalt bekannt.
Buchweizen – Pflanzenbeschreibung

Heimisch ist der Buchweizen in Zentralasien. Hat sich aber über große Teile Europas verbreitet und wird zudem in vielen Teilen der Welt in kleinem Umfang angebaut.

Der Buchweizen ist eine einjährige Pflanze und wird zwischen 15 und 70 cm hoch. Die Blätter haben eine spitze Herzform und sind in Bodennähe gestielt und oben direkt am Stengel. Der Stengel ist anfänglich grün und färbt sich später rot. Bei dem falschen Buchweizen (Tataren-Buchweizen – Fagopyrum tataricum) bleiben die Stengel grün. Die Blüten der Pflanze sind weiß bis rosa und ca. 3 bis 5 mm groß und blühen zwischen Juni und Oktober. Im Spätherbst entwickeln sich die dreikantigen Nussfrüchte. Die Samen der Pflanze sind 4 bis 6 mm lang und ähneln den Bucheckern.

Der Buchweizen hat verschiedene volkstümliche Namen. So z. B. Blenden, Bokert, Brein, Buchweizen, echter Buchweizen, Gricken, Heidenkorn, Heiden, Heidensterz, Tatar, Türkischer Weizen.
Buchweizen - Naturheilung
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Buchweizen - Verwendete Pflanzenteile

Verwendet werden in der Naturheilung das blühende Kraut und die Samen.
Inhaltsstoffe der Pflanze

  • Eiweiß
  • Fagopyrin
  • Flavonoidglykoside
  • Fett
  • Gerbstoffe
  • Hyperosid
  • Kaffeesäuren
  • Minerale
  • Naphthodianthron
  • Phenolcarbonsäuren
  • Quercitrin
  • Rutin
  • Salicylsäure
  • Tryptophan
  • Vitamine
Naturheilung- Buchweizen
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Buchweizen – Heilwirkung

Dem Buchweizen wird folgende Heilwirkung nachgesagt:

  • antihämorrhagisch
  • antioxidativ
  • blutzuckersenkend
  • durchblutungsfördernd
  • entzündungshemmend
  • gefäßstärkend
  • schleimlösend
Buchweizen – Hauptanwendung

Die Hauptanwendung von Buchweizen liegt bei chronischer venöser Insuffizienz (CVI), Venenschwäche, Krampfadern und Zöliakie (Zöliakie ist eine Darmerkrankung, die zu Schmerzen und Blähungen führt.).

Sowie bei Peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK), also bei Durchblutungsstörungen der Arterien, vor allem der unteren, aber auch der oberen Extremitäten mit kalten Füßen und belastungsabhängigen Beinschmerzen und zur Vorbeugung von Arteriosklerose (Verkalkung).
Buchweizen - Anwendungsbereiche

Buchweizen – Anwendung

Angewendet wird Buchweizen als Tee, pulverisiert oder innerlich als Tabletten und Kapseln.

Um die Spannkraft der Venen zu erhöhen, die Gefäße zu schützen und die Durchblutung zu verbessern, wird eine tägliche Dosis von mindestens 150 Milligramm Rutin empfohlen, um eine gute bis sehr gute Wirksamkeit zu erreichen. Eine Anwendung sollte mindestens drei Monate dauern, um eine wirksame Behandlung bei Venenschwäche und pAVK sowie zur Vorbeugung von Gefäßverkalkung zu erzielen.

Das bedeutet, dass man drei Tassen Buchweizentee oder die vorgeschriebene Einnahme von Kapseln oder Tabletten täglich einnehmen sollte.

Die Eiweiß und stärkereichen Körner des echten Buchweizens werden auch in Breie, Suppen, Nudeln, Fladen sowie als Graupen, Grieß oder Mehl verwendet. Das glutenfreie Mehl aus Buchweizen eignet sich auch ideal für Menschen mit Glutenunverträglichkeit. Zum Backen kann es jedoch nicht allein verwendet werden, da dem Mehl der Kleber (Gluten) fehlt.
Tee-Rezept

Um seine Venen zu stärken, übergießt man einen Esslöffel voll Buchweizenkraut mit 250 ml kochendem Wasser und lässt ihn 15 Minuten ziehen. Ist der Tee abgeseiht trinkt man ihn in kleinen Schlucken. Täglich sollte man über einen Zeitraum von vier bis acht Wochen zwei bis drei Tassen davon trinken.

Die ersten positiven Wirkungen sind nach den ersten 2 Wochen zu bemerken.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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