Cannabidiol (CBD) -Nebenwirkungen und Wechselwirkungen - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Direkt zum Seiteninhalt
Cannabidiol (CBD) -Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Da Cannabidiol (CBD) ein natürlicher Stoff ist, wird häufig angenommen, dass es weder zu Nebenwirkungen noch zu Wechselwirkungen kommt.

Als therapeutischer Wirkstoff wird CBD in den letzten Jahren immer häufiger genommen. Das Cannabidiol ist ein natürlicher Stoff der aus der Hanfpflanze gewonnen wird.

Erfahren Sie hier mehr über die Wirkung von CBD und deren möglichen Wirkungen auf vielerlei Krankheiten.

Zuerst einmal: Das alte Image der gefährlichen Droge Cannabis konnte neuen wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen weichen.
Naturheilkunde - Cannabidiol (CBD)
Bild: pixabay website5
Inhalt

Cannabidiol (CBD) – was ist das?
Cannabidiol (CBD) – wann wird es eingesetzt?
Cannabidiol (CBD) – Mögliche Nebenwirkungen
Cannabidiol (CBD) – Wechselwirkungen
Cannabidiol (CBD) – was ist das?

In den letzten Jahren hat die medizinische Anwendung von CBD an Bedeutung zugenommen. Meist haben herkömmliche ärztliche Behandlungen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen. Cannabidiol bietet dagegen wertvolle Vorteile, hat aber auch Nachteile.

Die Einnahme von Cannabidiol wirkt beim Menschen zum Beispiel stressreduzierend.

Zu beachten ist zudem, das CBD der zweite Wirkstoff der Hanfpflanze ist und im Gegensatz zum Cannabinoid Tetrahydrocannabinol – kurz THC genannt keine berauschende Wirkung hat. Demzufolge können Sie nicht high werden. Denn es fehlen die psychoaktiven Verbindungen. Zudem ist keine Überdosierung möglich.

Somit ist das CBD-Öl völlig frei von THC und somit auch frei käuflich zu erwerben.
Cannabidiol (CBD) – wann wird es eingesetzt?
Bild: pixabay website5
Eingesetzt wird Cannabidiol (CBD) bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen. Zwischenzeitlich wird Cannabidiol (CBD) sogar zur Behandlung von Krebspatienten empfohlen. Auch Krankenkassen übernehmen bei einzelnen Indikationen die Kosten einer Behandlung mit Cannabidiol (CBD).

Aber meist erfolgt die Einnahme von Cannabidiol (CBD) nicht auf Anweisung eines Arztes, sondern auf Eigeninitiative des Patienten. Das geschieht meist in Form von freiverkäuflichen CBD-Ölen oder CBD-haltigem Nutzhanftee. Zu empfehlen ist aber, dass der Arzt vor der Einnahme in Kenntnis gesetzt werden sollte, insbesondere bei schweren Erkrankungen oder bei der Einnahme von Medikamenten.

Nach aktuellen Studien kann CBD zum Beispiel bei folgenden Erkrankungen hilfreich sein:

Cannabidiol (CBD) – Mögliche Nebenwirkungen

Nach bisheriger Studienlage wird Cannabidiol (CBD) gut vertragen. Zu diesem Schluss kam auch eine Tagung des Expert Committee on Drug Dependence der Weltgesundheitsorganisation WHO im November 2017.

Die Experten der WHO kamen nach den bisher bekannten Untersuchungen zu dem Schluss, dass CBD nicht psychoaktiv wirkt, von Mensch und Tier gut vertragen wird, es kein Risiko für die Volksgesundheit darstellt und es es keine psychische oder physische Abhängigkeit provoziert.

Auch kamen sie zu dem Ergebnis, bei heutiger Studienlage, dass CBD in hoher Dosierung Müdigkeit verursacht und blutdrucksenkend wirkt. In einigen Fällen wurden Einschlafstörungen beobachtet. Nach Aussage der WHO sieht sie ausreichend Belege dafür, dass CBD bei Epilepsie ein wirksames Medikament ist.

Eine weitere wichtige Rolle könnte CBD in Zukunft auch bei Erkrankungen wie zum Beispiel bei der Behandlung von Alzheimer, Krebs, Psychosen oder Parkinson spielen.

Geraten wird, das CBD nicht von Schwangeren oder Stillenden genommen werden sollte. CBD kann spezifische Proteine beeinflussen, die die normale Funktion der Plazenta ungünstig beeinflussen.

Nach neueren Forschungsergebnissen wird Glaukom-Patienten geraten auf CBD zu verzichten, da CBD bei Glaukom-Patienten den Augeninnendruck anheben kann.

Eine Einnahme von CBD wird auch Patienten nicht empfohlen, die an Abmagerung oder Appetitlosigkeit leiden. Denn CBD hat im Gegensatz zu Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC) eine appetithemmende Wirkung.

Aufgrund dessen werden bei Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust THC in Form von Dronabinol oder THC-reiches Cannabis bei Krebspatienten eingesetzt.

Diskutiert wird zurzeit, dass CBD eine toxische Wirkung auf das Lebergewebe hat. Das jedenfalls wurde bei einer Studie an Mäusen untersucht. Die Wissenschaftler stellten fest, dass bei einer hohen Dosierung von CBD, bei den Mäusen es innerhalb von 24 Stunden zu einer Ausprägung eines Leberschadens kam. Einige dieser Mäuse verstarben. Dass es auch bei Menschen zu derartigen Leberschäden kommen kann, gilt als ungewiss.

So sollten Patienten, die einen Leberschaden haben, erst nach Rücksprache mit ihrem Arzt CBD einnehmen und ihre Leberwerte (Blutwerte) regelmäßig untersuchen lassen.
Cannabidiol (CBD) - Wechselwirkungen

Auch Wechselwirkungen können auftreten, da das CBD verschiedene Enzyme im Körper beeinflussen kann, eben auch Enzyme, die beim Abbau von Medikamenten eine Rolle spielen. Das bedeutet, dass Medikamente stärker oder länger wirken als beabsichtigt.
Bild: pixabay website5
Hingewiesen wird zum Beispiel auf die Säurehemmer Pantoprazol und Omneprazol, den Gerinnungshemmern Marcumar und Warfarin und dem Schmerzmittel Diclofenac sowie auf den Neuroleptika Risperidon, Haloperidol und Clobazam.

Theoretisch möglich sind aber auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. So zum Beispiel Medikamente, die bei Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit oder Herzrhythmusstörungen verschrieben werden. Weitere Wechselwirkungen können bei Antihistaminika, die vor allem bei allergischen Erkrankungen Anwendung finden, antiretrovirale Medikamente, Immunsuppressiva wie Tacrolimus, trizyklische Antidepressiva und einzelne Statine, die zur Senkung des Cholesterinsspiegels entstehen.

Deswegen sollten Patienten, die eines oder mehrere dieser Präparate einnehmen, immer vor einer Anwendung mit CBD Rücksprache mit ihrem Arzt halten.
Fazit: CBD Öl finden Sie hauptsächlich in Faserhanf. Cannabidiol Öl können Sie im Handel legal erwerben. Das Öl gibt es als Form von Kapseln oder in Tropfenform als Öl.
Bei einer Reihe von Erkrankungen kann das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) hilfreich sein. In verschiedenen klinischen Studien wurde die Wirksamkeit Cannabidiol (CBD) belegt. So kann die Einnahme von Cannabidiol (CBD) auch für Krebspatienten in Frage kommen. Diese können gemeinsam mit ihrem Arzt auch eine Kostenübernahme von Cannabidiol (CBD) durch die Krankenkasse in Erwägung ziehen.

Bei der Einnahme sollten jedoch die möglichen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Cannabidiol (CBD) beachtet werden.
Vorheriger Beitrag: Gewürze für die Gesundheit

Nächster Beitrag: Arzneimittel Homöopathie- die praktisch Menschenbilder darstellen


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Zurück zum Seiteninhalt