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Cannabis im Kampf gegen Krebs

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Schon seit Jahren hoffen Forscher, dass Cannabinoide wie THC das Wachstum von Krebszellen hemmen können. Im Labor ist das in Zellkulturen und bei Mäusen schon mehrfach gelungen. Bei den Wissenschaftlern macht sich ein vorsichtiger Optimismus breit.

Nach Studien zufolge kann Cannabis Krebszellen töten. Nur dieser Satz ist nicht ganz richtig, aber auch nicht falsch.

Aber bis heute können Menschen, die an Krebs erkrankt sind, nicht hoffen durch das Kiffen gesund zu werden. Zurzeit gibt es kein einziges Medikament aus den Inhaltsstoffen der Cannabispflanze, das gegen Krebs in irgendeiner Form eingesetzt wird - noch nicht einmal eine Vorstufe eines Medikamentes.
Medizinisches Marihuana
Bild: pixabay website5
Das gilt jedenfalls bis zum heutigen Zeitpunkt. Ändern mag sich das erst in den nächsten Jahren, das ist aber schwer vorauszusagen. Die Forscher arbeiten seit vielen Jahren an den Zusammenhängen und haben schon einige wichtige Erfolge erzielen können, wann der Durchbruch kommt, steht aber nach wie vor in den Sternen.
Medizinisches Marihuana gegen Schmerzen und Spastiken

Das National Cancer Institut, ein Krebsforschungsinstitut, das zur obersten Gesundheitsbehörde der USA gehört, hat nun auf seiner Webseite die Erfolge über das medizinische Marihuana aufgenommen. Schon heute können viele Betroffene in einigen Bundesstaaten der USA die medizinische Nutzung von Marihuana beantragen. Es ist dann völlig legal die Droge zu konsumieren.

Über Cannabis als Medizin wird im ganzen Land diskutiert. Z. B. über Schmerzlinderung chronischer Schmerzen, um den Appetit von HIV-Patienten zu erhöhen oder um Spastiken mit Cannabis zu behandeln. Auch die Hoffnung, dass Cannabis gegen Krebs helfen könnte, ist riesig.
Studienlage

Es gibt viele verschiedene Studien, in denen Cannabis als Heilmittel erforscht wurde. Bekannt ist, dass die Cannabispflanze als Heilmittel schon seit Jahrtausenden von Menschen angewandt wird.

Was jetzt in Studien untersucht wird, sind die Cannabinoide, das sind Stoffe aus der Pflanze, die high machen und die eventuell das Tumorwachstum hemmen können.

An Krebszellen im Labor hat das schon mehrfach funktioniert. Eine Studie aus dem vergangenen Jahr zeigt auf, dass Dronabinol, synthetisch hergestelltes Tetrahydrocannabinol (THC) das Wachstum von Leukämiezellen bremste. In weiteren Laborversuchen haben Cannabinoide gegen verschiedene Krebsarten gewirkt. Auch im Tierversuch wurde bei Mäusen das Tumorwachstum gehemmt. Die Cannabiswirkstoffe wurden an Mäusen getestet, denen Zellen aus Gliomen eingepflanzt wurden, auch hier halfen Cannabinoide. Gliome sind aggressive Tumore des zentralen Nervensystems, die überwiegend im Gehirn auftreten. Weiter wurde festgestellt, dass Bestrahlungen bei Mäusen, die den Wirkstoff erhielten besser gegen den Krebs wirkten.

Auch wurden Cannabinoide an Leberkrebs erfolgreich bei Mäusen getestet.

Leider gab es bisher nur eine Untersuchung an Menschen. Diese eine Studie ist jedoch kaum aussagekräftig, weil nur eine kleine Gruppe todkranker Menschen behandelt wurde.

Neun Patienten wurden mit THC behandelt. Die Betroffenen waren alle an unheilbaren Gehirntumoren (Glioblastomen) erkrankt. Die Menschen hatten alle anderen Therapien durchlaufen und starben nach durchschnittlich einem halben Jahr.

Der Versuch ergab, dass THC das Tumorwachstum nicht steigert und das Überleben des Patienten nicht verkürzt. Diese Studie ist allerdings schon zehn Jahre alt und so auch nicht aussagekräftig genug.

Zurzeit laufen neue Versuche an Menschen, wie das National Cancer Institut ausführte.

Getestet wird an Patienten, die ebenfalls unter Glioblastomen leiden. Angewendet wird ein Spray, in dem die Wirkstoffe THC und Cannabinoid enthalten sind. Diese Kombination wurde schon erfolgreich an Mäusen getestet. Die Ergebnisse des Versuchs stehen jedoch noch aus.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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