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Zistrose- Wunderwaffe gegen HIV und Ebola

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Forscher des Helmholtz Zentrums München haben im Labor die Wirkung der Heilpflanze Zistrose untersucht.

Sie haben festgestellt, dass Extrakte dieser Pflanze die HI-Viren, Ebola und Marburg-Viren blockierten und deren Vermehrung verhinderten.

Heilpflanze Zistrose

Schon seit der Antike ist die Zistrose als Heilpflanze bekannt. Das Kraut der Pflanze wurde schon damals abgekocht und als Tee gegen Halsschmerzen verwendet. Das Harz der Pflanze wurde zum Räuchern und als Schönheitsmittel verwendet.

In der Naturheilung wird die Pflanze heute zur Behandlung von Hautkrankheiten, Durchfall und Erkältung eingesetzt.

Cystus052, ein Extrakt aus der Pflanze zeigte in Zellkulturen und im Tierversuch antivirale Wirkungen. Am Menschen wurden jedoch keine Tests durchgeführt. Im Zusammenhang mit der Vogelgrippe und der Influenza-Pandemie im Jahr 2009 wurde über diese Pflanze kontroversiell über die Wirksamkeit und die Einstufung von Cystus052 diskutiert.

Wirksame Inhaltsstoffe- ätherische Öle und deren Bestandteile (Borneol, Cineol, Eugenol, Ledol, Limonen), Harz (Ladanum) und Polyphenole.
Heilwirkung- die Pflanze gilt als anregend, antibakteriell, antioxidativ, antiviral, entzündungshemmend, krebsvorbeugend, menstruationsfördernd, pilzhemmend, schleimlösend und tonisierend. Zudem soll die Zistrose in der Lage sein, das Immunsystem zu stärken und freie Radikale zu neutralisieren.
Die Zistrose im Laborversuch

Bis heute ist die HIV-Infektion nicht heilbar. Die Münchner Forscher Ruth Brack-Werner und Stephanie Rebensburg vom Institut für Virologie des Helmholtz Zentrums München machen jetzt aber Hoffnung auf Heilung. Sie fanden im Labor heraus, dass ein Extrakt der Zistrose, ein Strauch aus dem Mittelmeerraum, sowohl HI- als auch Ebola-Viren daran hindern kann, Zellen zu befallen und sich im Körper auszubreiten.

Extrakte aus der Zistrose veränderten die Viruspartikel so, dass sie nicht mehr an die Zelle andocken konnten.

Unter dem Mikroskop erkannte man, dass Bestandteile der Zistrose sowohl das Hi-Virus als auch künstlich hergestellte Ebola- und Marburg- Viren abblockten. Die Wissenschaftler wollen in einem weiteren Schritt herausfinden, ob der Mechanismus auch im menschlichen Körper funktioniert. Dazu muss erforscht werden, in welcher Konzentration die wirksamen Bestandteile im Blut ankommen und ob sie sich genauso verhalten wie im Laborversuch.

Test am Menschen

Brack Werner führte aus, dass die Tests am Menschen nicht bedenklich seien, da die Zistrose schon klinisch getestet wurde und als Heilpflanze bekannt ist. Bestandteile der Pflanze seien ja unter anderem schon heute in Kräutertees und Lutschtabletten gegen Hustenreiz vorhanden.

Sollten die weiteren Tests erfolgreich verlaufen könnten die Pflanzenstoffe präventiv vor der Übertragung einer Virusinfektion schützen oder aber die Erkrankung behandeln, führt die Virologin Stephanie Rebensburg aus. Unter Umständen könnten Zistrose-Extrakte neben HIV, Ebola und Marburgfieber auch weitere Viruserkrankungen bekämpfen. Mit Sicherheit aber nicht alle.

Bislang haben nur die Labortests gezeigt, dass die Extrakte viele Viren blockieren können, aber eben nicht alle.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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