Chagas-Krankheit - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Natürliche Heilung mit Hilfe der Naturheilkunde
Direkt zum Seiteninhalt

Chagas-Krankheit

Symptome
Die Chagas-Krankheit wird vorwiegend durch den Biss von Raubwanzen übertragen. Es ist eine parasitäre Infektionskrankheit. Vorwiegend ist die Chagas-Krankheit in Mittel- und Südamerika verbreitet. Äußern tut sich die Chagas-Krankheit in der akuten Phase durch Fieber, Luftnot und Bauchschmerzen. Nimmt die Krankheit einen chronischen Verlauf, kommt es zu Symptomen am Herzen oder im Verdauungstrakt. Kommt es zu Komplikationen, wie z. B. zu einer Entzündung des Herzens oder des Gehirns kann die Krankheit einen lebensbedrohlichen Verlauf einnehmen.
Die Raubwanzen sind eine Familie der Wanzen. Sie sind weltweit mit etwa 7000 Arten verbreitet. Der deutsche Name weist auf ihre ausschließlich räuberische Lebensweise hin.
 Chagas-Krankheit- Beschreibung
Bild: Raubwanzen- pixabay website5
Inhalt

Beschreibung Chagas-Krankheit
Symptome Chagas-Krankheit
Akute Phase
Folgende Beschwerden können zusätzlich auftreten
Vorbeugung Chagas-Krankheit
Weitere Themen
Beschreibung Chagas-Krankheit

Verursacht wird die Chagas-Krankheit (Trypanosomiasis) durch einzellige Parasiten (Trypanosoma cruzi). Übertragen wird der Erreger durch die Bisse von Raubwanzen. Diese leben vor allem in trockenen Holzritzen und Strohdächern. Betroffene sind überwiegend Menschen, die in einfachen Verhältnissen leben. Die Krankheit kommt vor allem in Mittel- und Südamerika vor. Es gibt aber auch vereinzelte Infektionen in den Südstaaten der USA.

Die Inkubationszeit beträgt zwischen den Biss der Raubwanze und dem Ausbruch der Krankheit zwischen fünf und zwanzig Tagen. Aber auch durch infizierte Bluttransfusionen kann der Erreger weitergegeben werden. Ist man infiziert, verläuft die Chagas-Krankheit in verschiedenen Stadien und endet meist in einem chronischen Verlauf, deren Folgen tödlich sein kann.

Erkrankt an dem Erreger sind ca. sieben bis acht Millionen Menschen weltweit. Der Großteil der Erkrankten lebt in den oben genannten Gebieten. Bei den meisten der Infizierten (ca. 70 %) haben ihr Leben lang keine starken Symptome und wissen daher meist gar nichts von ihrer Infektion. Weitergeben können sie den Erreger aber jederzeit.
Symptome Chagas-Krankheit

Die Krankheit äußert sich nicht bei allen Infizierten mit akuten Symptomen. Am meisten sind Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren von der Krankheit betroffen. Die Chagas-Krankheit verläuft in zwei Stadien, einer akuten und einer chronischen Phase. Zwischen beiden kann eine lange beschwerdefreie Phase, die sogenannten Latenzphase, liegen.
Akute Phase- zuerst schwillt die Stelle an, an der der Erreger eingedrungen ist (Biss der Raubwanze). Zusätzlich sind die Lymphknoten der Umgebung verdickt. Liegt die Einstichstelle in Augennähe kann es zu einer Bindehautentzündung kommen.
In den folgenden Tagen kommt es zu folgenden Symptomen


Bei Neugeborenen und Kleinkindern, die häufig von der Infektion betroffen sind, kommt es außerdem zu Komplikationen einer Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) und/oder Gehirnhautentzündung (Enzephalitis).

Die Symptome der akuten Erkrankung bleiben ca. vier Wochen lang bestehen. In vielen Fällen ist die Krankheit danach ausgeheilt und es treten keine weiteren Beschwerden mehr auf.
Latenzphase- die Erreger der Chagas-Krankheit können nach einem akuten Verlauf noch bis zu 20 Jahren im Körper verbleiben, ohne dass Symptome auftreten. Ist das Immunsystem geschwächt, z. B. durch eine Erkältung, können die Beschwerden der akuten Phase wieder auftreten.
Chronische Phase- die Chagas-Krankheit verläuft bei ca. 30 % der Infizierten chronisch. In der chronischen Phase kommt es häufig zu einer Herzmuskelentzündung und/oder einer chronischen Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Diese kann zu einem plötzlichen Herztod führen.
Folgende Beschwerden können zusätzlich auftreten

  • Brustenge
  • Schmerzen in der Herzgegend
  • Teilweiser oder vollständiger Verschluss einer Arterie
  • Herzklopfen
  • Herzrasen
  • Erweiterung des Herzens (Megacor)
  • Luftnot
  • Lungenembolie
Vorbeugung Chagas-Krankheit

In betroffenen Gebieten sollte man auf Übernachtungen im Stroh, in Lehm oder Holzhütten verzichten. Gut schlafen lässt es sich in einem intakten Zelt, das gut gegen Raubwanzen abschirmt oder seine Übernachtung in gut geführten Hotels bucht.

Insektenschutzmittel bieten einen guten Schutz gegen Raubwanzen und somit auch gegen die Chagas-Krankheit.

Eine Schutzimpfung gegen die Chagas-Krankheit gibt es nicht.
Weitere Themen

Tuberkulose auch genannt Schwindsucht- Verursacht durch Mykobakterien
Malaria auch genannt Wechselfieber oder Sumpffieber
Virushepatitis ist eine Infektion der Leber durch Hepatitisviren
Die moderne Medizin Virus und Co- Der andere Keimkiller - Antibiotika
Buruli-Ulkus (Ulcus tropicum)
Vorheriger Beitrag: Seltene Krankheit – Leishmaniose, eine Tropenkrankheit

Nächster Beitrag: In Europa breiten sich Tropenkrankheiten aus


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Zurück zum Seiteninhalt