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COPD-Patienten reagieren schlechter auf Medikamente

Krankheiten

Die Krankheits- und Lebensgeschichte seines Patienten gibt einem Arzt bereits erste Anhaltspunkte. Dann hört er Lunge und Herz ab, prüft Nase und Rachen, untersucht das Blut, röntgt den Brustkorb und prüft die Funktion des Herzens mit einem EKG. Im weiteren Verlauf nimmt er einen Lungenfunktionstest vor. Dabei schränkt COPD die Atemfunktion immer ein, während sie durch Asthma normal oder eingeschränkt sein kann. Ein bronchienerweiterndes Spray verbessert deutlich die Lungenfunktion eines Asthmatikers, während es für einen Patienten mit COPD nur geringe Wirkung hat. Asthmatiker reagieren schnell auf Medikamente und regenerieren sich. Ihre Lungen erreichen nach einem Anfall wieder ihr volles Volumen. COPD-Patienten dagegen sprechen weniger gut auf Medikamente an. Die Mittel können die ehemalige Lungenkapazität nicht wiederherstellen.    

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Nur wenige Patienten leiden an beiden Krankheiten. Diese Patientengruppe wird individuell behandelt, je nachdem welche Krankheit überwiegt.

Der Organismus baut als Folge einer COPD-Erkrankung Lungengewebe in funktionsloses Bindegewebe um. Es verkürzt sich dadurch die Lebenserwartung und ist nicht umkehrbar. Die erste Maßnahme einer Therapie ist, sofort mit dem Rauchen aufzuhören. Die Nikotin-Entwöhnung ist die einzige Therapie die sich deutlich auf die Lebenserwartung der Betroffenen auswirkt.

Studien haben bewiesen, das Raucher mit der Entwöhnung größeren Erfolg haben wenn sie Unterstützung bekommen. Dazu gehören eine intensive  Beratung durch den Arzt, verhaltenstherapeutische Maßnahmen und nikotinhaltige Pflaster, Sprays oder Kaugummis.

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Von der Deutschen Atemwegsliga gibt es eine dreistufige vorgeschlagene Therapie für COPD Patienten

  • Stufe 1: Der Arzt verordnet bei Bedarf bronchienerweiternde Medikamente wie Anticholinergika und/oder Beta 2-Sympathomimetika.


  • Stufe 2: zu den oben erwähnten Medikamenten kommt das bronchienerweiternde Mittel Theophyllin. Zusätzlich wird eine Inhalation von Kortikoiden verordnet. Diese Inhalation läuft testweise für drei Monate. Wenn die Behandlung anschlägt wird sie weitergeführt.
  • Stufe 3: Im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit erhalten die Patienten eine Sauerstoff-Langzeittherapie. Dabei bekommen sie über eine Nasensonde 16 bis 18 Stunden täglich Sauerstoff. Die Therapie stabilisiert den Sauerstoffgehalt im Blut und verringert die Atemnot.


Eine neue Therapiehoffnung besteht in einer Wirkstoffkombination, die den Verlust der Lungenfunktion aufhalten konnte. Die TORCH-Studie (Toward a Revolution in COPD Health) untersuchte die Wirkung der Kombination des ß-Agonisten Salmeterol mit einem inhalativen kortikoiden Steroid (Fluticasone Propionate). Es zeigte sich, dass die beiden Wirkstoffe im Zusammenspiel und jeweils auch allein einen positiven Einfluss hatten. Sie verringern die Sterblichkeit, verzögern das Voranschreiten der Krankheit, verbessern die Lebensqualität und erhalten die Lungenfunktion von COPD-Patienten.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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