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Coronavirus – Immer mehr Sperrzonen in Italien
Nach aktuellen Zahlen in Deutschland gibt es 10 laborbestätigte Fälle von einer Infektion mit dem Covid-19 (Coronavirus). Der Großteil der Infizierten ist bereits wieder gesund und aus der Klinik entlassen.

Bis jetzt wurden weltweit 80.142 Fälle gemeldet, wovon 2.698 Menschen gestorben sind.

In Europa ist es in Italien zu dem größten Ausbruch gekommen.

In Italien sind bis jetzt mehr als 200 Menschen an dem Coronavirus erkrankt. Mehre Menschen starben an einer Infektion mit dem neu benannten Virus Covid-19.

Bis zum gestrigen Abend (24.02.2020) meldet Italiens Zivilschutzchef Angelo Borrelli 220 Infektionen und mehrere Todesfälle durch den Virus.

Aufgrund der Ausbreitung des Virus wurden gerade in Nord-Italien drastische Maßnahmen eingeleitet. So wurden an verschiedenen Orten Sperrzonen eingerichtet.

Italien ist somit das aktuellste Land mit den meisten erfassten Fällen in Europa.
So wurden in der besonders schwer betroffenen Lombardei zehn Gemeinden in der Provinz Lodi zu Sperrzonen erklärt. Sicherheitskräfte kontrollieren an den Einfallstraßen - keiner darf rein und keiner darf raus.

In vielen Gegenden Norditaliens steht das öffentliche Leben praktisch still. In Venetien wurde die Gemeinde Vo abgeriegelt. Schulen, Universitäten und Museen blieben geschlossen. Auch der Karneval von Venedig, der bis Dienstag gehen sollte, ist abgesagt. Der italienische Skiverband hat bereits alle seine Veranstaltungen im Land für eine ganze Woche ausgesetzt. Nur das Weltcup-Skirennen am kommenden Wochenende in La Thuile im Valle d'Aosta soll «vorerst» noch stattfinden, man stehe «in ständigem Kontakt mit den Behörden».

Bisher gibt sich die Weltgesundheitsorganisation optimistisch, trotz steigender Fallzahlen. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte am Montag in Genf: „Es sei sehr ermutigend, dass die Fallzahlen in China zurückgingen. Die Ausbreitung des Virus könne noch gestoppt werden“. Und weiter: „Die Zahlen aus Italien, dem Iran und Südkorea seien gleichwohl sehr beunruhigend, aber nach Einschätzung der WHO handele es sich bislang nicht um eine Pandemie, sondern um Epidemien in einzelnen Ländern“.

In Deutschland plant die Bundesregierung zurzeit keine Grenzschließungen, so das Bundesinnenministerium. Das teilte der Ressortsprecher in Berlin mit. So wurden in Deutschland bisher 16 Infektionen gemeldet, letztmals wurden zwei Fälle vor knapp zwei Wochen (11. Februar) in Bayern bekannt.

Experten jedoch glauben, dass es auch in Deutschland sehr wahrscheinlich unentdeckte Infektionen gibt.

Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts rechnet auch mit einer Ausbreitung des Virus in Deutschland. So führte er aus: „Wir müssen davon ausgehen, dass er sich in Deutschland weiter ausbreitet“ und weiter, „ich habe Zweifel, ob in Deutschland ganze Städte unter Quarantäne gestellt werden könnten, wie in China mit dem Einsatz von Militär“.

Nach einer neuen EU-Einschätzung für Europäer ist derzeit die Gefahr einer Ansteckung mit dem Virus aber eher niedrig bis moderat. Alle bisher berichteten Fälle in der Europäischen Union hätten klare epidemiologische Verbindungen, erklärte das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Man habe Maßnahmen ergriffen, um die weitere Ausbreitung zu begrenzen. In Norditalien habe das Gesundheitswesen außerordentliche Schritte unternommen, um den Ausbruch des Virus einzudämmen.
Gesundheitsminister Spahn sagte: „Dass sich auch in Deutschland der Virus weiter ausbreiten kann“.

Spahn sagte auf die Frage, ob auch in Deutschland ganze Städte abgeriegelt werden könnten: „Theoretisch sei vieles denkbar. Notwendig sei so ein Schritt nicht. Von der Absage von Großveranstaltungen bis zum kompletten Abriegeln ganzer Städte gibt es ja auch noch viele Zwischenstufen“.

An diesem Dienstag wollten die Gesundheitsminister aus Deutschland, Slowenien, Frankreich, der Schweiz und Österreich in Rom die Lage mit ihrem italienischen Amtskollegen beraten, wie Spahn mitteilte. Ein Virus mache an Landesgrenzen nicht halt, sagte er.

In China selbst, dem Ursprungsort von Covid-19 stieg die Zahl der Toten stark. Die Gesundheitskommission berichtete in Peking von weiteren 150 Covid-19-Todesfällen. Inzwischen sind nun mehr als 77.000 Infektionen und rund 2600 Todesfälle erfasst.

In Südkorea, wo sich gerade ein größerer Ausbruch entwickelt, meldeten die Behörden 833 infizierte Menschen mit dem Covid-19 sowie 7 Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung gebracht werden.

Weitere ca. 2.200 Infektionen mit dem Covid-19 außerhalb Chinas sind aus 30 Ländern und Regionen gemeldet worden.

Im Iran stieg die Zahl der gemeldeten Todesopfer auf 12. Im Nachbarland Afghanistan wurde am Montag der erste Fall einer Erkrankung bestätigt. Auch die beiden Staaten Bahrain und Kuwait auf der Arabischen Halbinsel bestätigten erste Fälle.

Die Türkei hat alle 132 Menschen an Bord eines aus dem Iran kommenden Flugzeugs wegen des Coronavirus für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Passagiere und Besatzung würden nun in einem eigens dafür vorbereiteten Krankenhaus in Ankara isoliert und auf das neuartige Virus getestet, teilte der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Dienstag (25.02.2020) mit.

Medienberichten zufolge soll es einen Verdacht auf Infektionsfälle an Bord gegeben haben.

Die WHO hat die Coronavirus-Epidemie zum internationalen Gesundheitsnotstand erklärt.

Folgende Symptome können auf eine Infektion mit Coronaviren hinweisen:

  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Atemprobleme wie Kurzatmigkeit
  • Lungenentzündung

Da der neuartige Virustyp noch nicht vollständig erforscht werden konnte, gibt es auch noch keine einheitliche Behandlungsempfehlung. Durch die Ähnlichkeit zum SARS-Virus liegt allerdings die Vermutung nahe, dass bei einer Coronavirus-Infektion wie bei SARS nur die Begleiterscheinungen gemildert werden können. Medikamente, die das Virus unschädlich machen, existieren (noch) nicht, auch eine Impfung gibt es nicht.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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