Depressionen: Homöopathische Behandlung von Depressionen - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Depressionen: Homöopathische Behandlung von Depressionen

Naturheilung

Neben der psychologischen Behandlung von Depressionen gibt es  in der Naturheilkunde vielfältige Ansätze zur Hilfe. Bei Depressionen wird zum Beispiel das Johanniskraut eingesetzt, entweder als Phytopharmaka (Phytopharmaka sind Arzneimittel pflanzlicher Herkunft). Dazu gehören Teemischungen, Pflanzenextrakte, Tinkturen, Tee oder in homöopathischer Form. Mit den Bachblüten bietet die Naturheilkunde eine weitere Unterstützung an.

Folgende Mittel aus der Naturheilkunde können helfen

Schüssler Salze, Bachblüten, Johanniskraut, Passionsblume, Einzel- und Komplexhomöopathie, Ernährungsumstellung, Schöllkraut und Mariendistel zur Leberunterstützung, Ausdauertraining.

Folgende Schüssler Salze werden innerlich gegen Depressionen eingesetzt:
Kalium Phosphoricum, Kalium Silfuricum, Magnesium Phosphoricum, Silicea, Kalium bromatum, Kalium jodatum, Manganum sulfuricum, Calcium carbonicum.

Die Auswahl der Tabletten kann man selbst wählen. Man sollte maximal drei Salze oder nur ein einzelnes der vorgeschlagenen Salze auswählen. Man nimmt täglich 3- bis 6-mal 1 bis 3 Tabletten, bei einer Hochdosierung alle 1 bis 10 Minuten eine Tablette. Kinder sollten 3- bis 6-mal täglich eine halbe bis zwei Tabletten (je nach Alter und Körpergröße) einnehmen. Die Tabletten bitte einzeln im Mund zergehen lassen.

Die häufigste Form der Einnahme der Schüssler Salze sind Tabletten, deren Grundlage aus Milchzucker (Lactose) besteht.

Für Menschen, die an einer Laktose-Intoleranz leiden, gibt es die Schüssler Salze auch als Globuli und in Tropfenform.

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Von den Tropfen nimmt man je 5 Tropfen für jede Tablette, die in Anwendungsanleitungen angegeben wird.

Die Bachblüten-Therapie wurde von dem Engländer Dr. Edward Bach entwickelt und basiert auf der Idee, dass die gebundene Energie von Blüten eine regulierende Wirkung auf psychische Zustände des Menschen hat. Durch diese psychische Wirkung können häufig auch körperliche Symptome gebessert werden.

Edward Bach hat 38 Blüten untersucht und beschrieben. In Kalifornien wurden später weitere Blüten hinzugenommen. Die Blüten werden zur höchsten Blütezeit an bestimmten Plätzen gesammelt und in Quellwasser gelegt und der Sonne ausgesetzt. Dadurch überträgt sich laut Bach die Energie der Blüten auf das Wasser. Das Wasser wird später mit Alkohol haltbar gemacht und kann, meistens verdünnt eingesetzt werden.


Johanniskraut gilt als pflanzliches Anti-Depressivum. Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend und beruhigend und wird gerne in den Wechseljahren eingesetzt. Auch Bettnässen kann man mit der Pflanze behandeln. Johanniskrautöl wirkt gut bei Rheuma und Hexenschuss, fördert die Wundheilung, wirkt schmerzlindernd bei Verstauchungen, bei Blutergüssen und Gürtelrose. Man nutzt die Pflanze weiterhin bei Schlaflosigkeit und Menstruationsbeschwerden. Bei Tee- oder Ölkuren sollte pralles Sonnenlicht gemieden werden.

Die beruhigende Wirkung der Passionsblume war schon den amerikanischen Ureinwohnern bekannt, die sie gerne als Heilpflanze verwendeten. Auch in der europäischen Heilpflanzenkunde wird die Passionsblume gerne gegen Schlafstörungen verwendet. Die Passionsblume wirkt auch krampf- und angstlösend, sodass sie auch gegen zahlreiche nervös bedingte Gesundheitsbeschwerden verwendet werden kann.

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Das Schöllkraut liebt die Nähe von Häusern und wächst gerne unauffällig an Mauern. Dort wird es von den meisten für Unkraut gehalten. Nur sein gelber Saft macht es zu einer besonderen Erscheinung; der kommt aber nur beim Abbrechen der Stängel zum Vorschein. Schon von alters her ist es eine beliebte starke Heilpflanze für Leber und Galle. Als Verwandter des Schlafmohns haben die Alkaloide des Schöllkrauts auch beruhigende und krampflösende Wirkung.

Die Mariendistel kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Hier kommt sie manchmal an warmen Standorten verwildert vor. Die samenartigen Früchte werden hauptsächlich als Tinktur eingesetzt, weil sie für die Teezubereitung etwas zu hart sind. Ihr Haupteinsatzgebiet sind Leber und Gallenprobleme. Sie hat aber auch eine ausgeprägte entkrampfende Wirkung auf das vegetative Nervensystem.

Ein gesundes Ausdauertraining wie z. B. viel laufen, oft an der frischen Luft, Spaziergänge und andere Aktivitäten können sehr hilfreich sein.

Depressionen können durch homöopathische Mittel günstig beeinflusst werden. Wichtig ist es, seine Depression als Krankheit anzuerkennen und mit seinem Arzt, Psychologen und Homöopathen die richtige Behandlungsmethode herauszufinden.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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