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E-Zigaretten- schon mehr als 30 Tote in den USA

Immer noch ist unklar, warum Menschen nach dem Dampfen von E-Zigaretten gestorben sind. Das höchste Risiko durch E-Zigaretten zu erkranken, haben vor allem Selbstmischer der Flüssigkeiten, den sogenannten Liquids.
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Die Gesundheitsbehörde der USA (CDC) teilte am vergangenen Dienstag (15.10.2019) mit, dass bis zu diesen Datum 33 Menschen in 24 US-Staaten gestorben seien und es knapp 1.500 bestätigte Erkrankungen gäbe.

Die Toten seien durchschnittlich 44 Jahre alt gewesen. Der jüngste hatte ein Alter von 17 Jahren und der älteste war 75 Jahre alt gewesen. Nur eine Woche vorher lag die Zahl der Toten bei 26 und die Zahl der bestätigten Erkrankungen bei 1.300.

Für die amerikanische Gesundheitsbehörde (CDC) ist die Ursache der Lungenschäden immer noch unklar. Sie teilte mit, dass es zwar Hinweise gibt, dass THC-Produkte eine Rolle spielen könnte, dies aber noch nicht bewiesen ist. THC (Tetrahydrocannabinol) steckt in Cannabis und ist hauptsächlich für die berauschende Wirkung der Droge verantwortlich.
Bei den bereits untersuchten Krankheitsfällen hat ein Großteil der Patienten angegeben, Produkte mit THC-Gehalt konsumiert zu haben.

Bei den Betroffenen kommt es zu schweren Symptomen, wie starken Atemproblemen und Brustschmerz.

Zum Teil kommen auch Magen-Darm-Probleme wie Übelkeit, Durchfall oder Fieber hinzu.

Bei manchen Betroffenen verschlimmerte sich der Gesundheitszustand so schnell, dass sie künstlich beatmet werden müssen.

Bevor eine Erkrankung den E-Zigaretten zugeordnet wird, schließen die Ärzte andere Infektionen oder eine kardiologische und auch rheumatische Ursache aus.

Rauchern von E-Zigaretten in Deutschland drohen nach einer aktuellen Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) keine erhöhten Risiken, wenn sie Produkte nutzen, die europäischen und deutschen Regelungen entsprechen. Vor allem für Selbstmischer gebe es aber Gefahren.
In Europa wird die Zusammensetzung der fertig gemischten Flüssigkeiten (Liquids) zum Inhalieren strenger reguliert als in den USA.

Aber auch bei uns sollten sich Dampfer, die Symptome haben, wie zum Beispiel Atembeschwerden oder Schmerzen im Brustbereich, einen Arzt aufsuchen. Das rät auch BfR-Präsident Andreas Hensel.
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Vor allem aber sollten E-Zigaretten Nutzer darauf verzichten, ein eigenes Gemisch zum Dampfen zu verwenden. Denn ohne ausreichende Kenntnis bestehe beim Selbstmischen die Gefahr, dass Stoffe wie Öle verwendet würden.

Bisher ist weder in Deutschland und europaweit bislang kein ähnlicher Anstieg von Lungenschäden bekannt.

Die Erkrankten scheinen sich weiterhin fast ausschließlich auf Benutzer in den USA zu beschränken. Vereinzelte Fälle wurden jedoch auch in Kanada beobachtet.

Oktober 2019
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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