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Ebola - Viren im Sperma, WHO rät zu Kondomen

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Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt dringend, dass Männern nach einer Ebola-Infektion immer ein Kondom benutzen, auch wenn sie nur Safer Sex ausüben. Eine Enthaltsamkeit wäre jedoch der beste Weg.

Das Ebolafieber ist zwar weitgehend abgeklungen, die Viren selbst sind jedoch noch monatelang im Sperma der Männer nachgewiesen worden.

Nach einer Studie einer internationalen Forschergruppe, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, können die Ebola-Viren bis zu neun Monaten im Sperma überleben.
Bild: pixabay website5
Für ihre Studie untersuchte die Forschergruppe 93 Männer aus Sierra Leone. Dieses Land war neben seinen Nachbarstaaten Guinea und Liberia am stärksten von der Ebola-Epidemie betroffen. Es verloren mehr als 11.000 Menschen ihr Leben.
Die WHO ist bisher davon ausgegangen, dass die Viren im Sperma höchstens 82 Tage überleben können.

Die jetzige vorläufige Studie stellte nun fest, dass Fragmente des Ebola-Virus in der Samenflüssigkeit von einigen Überlebenden noch nach neun Monaten nach Beginn der Symptome festgestellt wurden.

Der Bericht wurde im New England Journal of Medicine veröffentlicht und stellt die ersten Ergebnisse einer Langzeitstudie dar. Die Studie wird gemeinsam vom Sierra Leone Ministerium für Gesundheit und Hygiene, Sierra Leone Ministerium der Verteidigung, der Weltgesundheitsorganisation und den US-Zentren durchgeführt Disease Control and Prevention.
Auch wurde ein Fall rekonstruiert, der sich im März 2015 in Liberia ereignete. Es erkrankte damals eine 44-jährige Frau an Ebola. Das Land galt zu dieser Zeit als frei von Ebola. Die Frau gab an, dass sie keinen Kontakt zu Ebola-Patienten gehabt habe. Allerdings sagte sie, dass sie ungeschützten Sex mit einem Überlebenden gehabt habe. Erkrankt war der Mann im Herbst 2014 und galt als genesen.

Die Ärzte bekamen von dem Mann eine Blut- und Spermaprobe. Im Blut wurde kein Erbgut vom Ebola-Virus gefunden. In der Samenflüssigkeit war der Virus nachweisbar. Das Ebola-Erbgut, das die Forscher bei der Frau, dem Mann und dem Bruder des Mannes gefunden hatten, verglichen sie. Sie stellten fest, dass das Virus bei dem Mann und der Frau drei genetische Änderungen aufwiesen, die sonst nie in Afrika gefunden wurden. Das spreche für eine direkte Ansteckung sagte Gustavo Palacios, vom Institut für medizinische Forschung der US-Armee in Fort Detrick, der das Team leitete. Demnach können infektiöse Ebola-Viren 179 Tage und länger im Sperma überdauern.

Seit Oktober untersuchen Forscher um Gibrilla Deen vom Connaught Krankenhaus in Freetown, in Sierra Leone auf welche Körperflüssigkeiten das ebenfalls zutreffen könnte.

Yusuf Kabba, der Präsident der Vereinigung für Ebola-Überlebende, rät jetzt schon davon ab, dass Mütter ihre Babys stillen und Männer so lange ein Kondom benutzen, bis zwei Tests zeigen, dass ihr Sperma frei von Ebola ist.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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