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Morgens Gesund und abends Krank

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Werden Tumore früh entdeckt, sind sie häufiger heilbar. Aus diesem Grund wurde z. B. dass Mammographie-Screening eingeführt, um den Brustkrebs früher zu erkennen. Auch gibt es den Test auf gefährliche Prostata-Werte.
Inzwischen gibt es jedoch mehrere Studien zu diesen Früherkennungsuntersuchungen, in denen steht, dass diese Untersuchungen mehr schaden als nutzen können.
Bild: fotolia.de
Gerade in der Krebsmedizin ist es wichtig, einen Tumor so früh wie möglich zu erkennen und zu therapieren. Aber gerade durch das Screenings werden häufig Frühstadien von Krebs entdeckt, die den Betroffenen niemals Probleme bereitet hätten. Es erhalten ca. 60.000 Frauen jährlich die Diagnose Brustkrebs. Die Zahl der Diagnosen ist seit Beginn des Screenings um ein Drittel gestiegen.
Fakt ist und bleibt jedoch, dass je früher ein Tumor entdeckt wird, die Chancen auf Heilung höher sind. Die Heilung bei einem Brustkrebstumor liegt zwischenzeitlich bei über 70 %.
Aber viele Frauen werden durch fehlinterpretierte Mammographien ohne gesicherte Diagnosen zum Krebskranken.

Umfassende Studien beweisen z. B. dass durch das Brustkrebs-Screening (Mammographie) auf eine gerettete Frau, bis zu 10 Frauen kommen, die sich unnötigerweise einer Chemotherapie oder Bestrahlung ausgesetzt haben. Sie kamen nur durch die Früherkennungsmaßnahmen als Patientin in die Klinik.

  • Früherkennung rettet im Einzelfall Leben.
  • Es zeigt sich in Studien, dass sich kein Unterschied in den Überlebensraten zu Früherkennungsmaßnahmen oder nicht ergaben.
  • Die positiven Krebsdiagnosen sind in den vergangenen Jahren rasant angestiegen.

Der Wissenschaftsjournalist Frank Wittig hat sich dieses Thema in seinem Buch – Krank durch Früherkennung – angenommen.

Brustkrebs ist nicht die einzige Tumorerkrankung, die übertherapiert ist. Es gibt ähnliche Werte für den Test auf gefährliche Prostata-Werte, schreibt er. Trotz zahlreicher langjähriger Studien ist es den Forschern bis heute nicht gelungen, zu beweisen, dass Männer, die einen PSA-Test machen eine bessere Überlebenswahrscheinlichkeit haben.
Auch hier gilt, dass durch die Untersuchungen und der nachfolgenden Behandlung es zu schweren Schäden kommen kann. Hierzu zählt z. B. eine Inkontinenz und Impotenz.

In seinem Buch behandelt er auch Sinn und Unsinn aller einschlägigen Screening-Maßnahmen. Neben dem Mammographie und PSA-Test z. B. das Hautkrebs-Screening, die Darmvorsorge und die Glaukom-Früherkennung.

In seinem Buch schreibt Wittig auch negativ über den allgemeinen Gesundheits-Check. Seiner Meinung nach erklären Ärzte, ansonsten beschwerdefreie Menschen, für krank, weil ihre Blutwerte etwas von der Norm abweichen. Sie verschreiben dann häufig Medikamente, ohne dass die Betroffenen davon profitieren.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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