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Ebola – WHO stellt vorübergehend den Kampf gegen Ebola ein

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Der Kampf gegen Ebola wird von der WHO nach einen Rebellenangriff unterbrochen.

Wie die Weltgesundheitsorganisation mitteilte hätten sie und ihre Partner die Arbeit in der Provinz Nordkivu eingestellt. Der Kampf gegen das Virus wird von Rebellenangriffen und durch tiefes Misstrauen in der Bevölkerung behindert.

Die warnt aber gleichzeitig vor einer Ausbreitung des Ebola-Virus im Kongo und deren Nachbarländern.

Durch die Rebellenangriffe seien in der Stadt Beni und Umgebung mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurden zu Trauer- und Protesttagen aufgerufen. Durch diese Entwicklung sei es zurzeit nicht möglich Einsätze durchzuführen. Für die Teams sei das einfach zu gefährlich, so die WHO.
Ausbreitung des Ebola-Virus
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Verantwortlich für diesen Überfall soll die Rebellengruppe Alliierte Demokratische Kräfte (ADF) sein, so die Aussage der Regierung und Augenzeugen. Die Rebellen führten ihren Angriff am Samstagabend (22.09.2018) durch. Sie zogen durch Teile von der Großstadt Beni und attackierten die Bewohner mit Macheten. Unter den Opfern befinden sich viele Zivilisten, vor allem Frauen und Kinder.

So könnte sich die Situation vor Ort schnell verschlechtern und die Krankheit könnte sich weiter ausbreiten.

Um den Ebola-Ausbruch unter Kontrolle zu bekommen, müssen Erkrankte sofort isoliert werden und deren Kontaktpersonen geimpft werden. Zurzeit können jedoch beide Maßnahmen nicht durchgeführt werden.

Das rund um Beni verschiedene Rebellengruppen tätig sind ist seit langer Zeit bekannt. Den unterschiedlichen Gruppen geht es hauptsächlich darum, sich die Bodenschätze dieser Region zu sichern. Die Regierung in der Hauptstadt Kinshasa hat so gut wie keinen Einfluss in dieser Region. Auch nutzten einige der Politiker die Situation aus und behaupten, dass die Regierung in Kinshasa für die Ausbreitung des Ebola-Virus verantwortlich ist. Auch die Mitarbeiter der WHO und deren Partner vor Ort, werden oft von der Bevölkerung angefeindet, da sie mit dem Gesundheitsministerium zusammenarbeiteten.
Zahl der Opfer steigt weiterhin

Durch diese Vorfälle konnten Helfer am Montag (24.09.2018) zum Beispiel drei Verdachtsfälle nicht aufsuchen und somit auch nicht untersuchen, so der Sprecher der WHO und weiter konnten nur 20% der Kontakte von bestätigten Fällen zur Überwachung besucht werden.

Seit diesem neuerlichen Ausbruch Anfang August sind nach Angaben der Regierung schon 100 Menschen an Ebola gestorben und bei weiteren 119 von 150 Verdachtsfällen der Erreger bestätigt.

Noch Anfang September hatte sich die Weltgesundheitsorganisation optimistisch gezeigt. Sie teilte zu diesem Zeitpunkt mit, dass der Ebola-Ausbruch langsam zurückgehe.

September 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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