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Ermüdungsbruch Fuß

Krankheiten
Ein Ermüdungsbruch, auch Stressfraktur genannt, entsteht über einen längeren Zeitraum, meist als Folge übermäßiger Belastung. Es handelt sich hierbei nicht um einen Knochenbruch im herkömmlichen Sinne, sondern aufgrund von Über- oder Fehlbelastung entstehen feine Risse im Knochen, die letztendlich zum Bruch führen.

Zu einem Ermüdungsbruch kann es an jeglichen Knochen kommen, am häufigsten jedoch am Fuß. Man unterscheidet zwischen folgenden Ermüdungsbrüchen:

  • Marschfraktur (zweiter, dritter oder vierter Mittelfußknochen), Ferse und Schien- oder Fersenbein
  • Jones-Fraktur (fünfter Mittelfußknochen)
  • Schipperkrankheit (Halswirbel oder Brustwirbel)
  • Hustenfraktur (Rippen oder Wirbelkörper)

Betroffen von einem Ermüdungsbruch sind häufig Sportler, ältere Menschen und Frauen in den Wechseljahren.
Naturheilkunde Stressfraktur Fuß
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Inhalt

Ermüdungsbruch Fuß - Ursachen
Ermüdungsbruch Fuß - Symptome
Ermüdungsbruch Fuß - Diagnose
Ermüdungsbruch Fuß - Behandlung
Ermüdungsbruch Fuß - Ursachen

Zu einem Ermüdungsbruch kommt es, wenn bestimmte Knochen dauerhaft fehl- oder überlastet werden. Wird die Belastungsgrenze überschritten, kommt es zunächst zu winzigen Rissen und kleinsten Brüchen im Knochen. Normalerweise werden diese kleinen Risse und Brüche im Knochen durch vermehrte Knochensubstanz, die der Körper bildet, im Laufe der Zeit wieder ausgeglichen. Jedoch bei immer wieder kehrender Belastung kann der Körper dies nicht mehr kompensieren, so dass vermehrte Risse und Brüche letztendlich zu dem Bruch führen können.

Häufig ist dies bei Sportlern der Fall, die durch ständiges Training ihre Knochen belasten, besonders davon betroffen sind die Beine und Füße.

Frauen in den Wechseljahren oder mit einem gestörten Menstruationszyklus gehören ebenfalls zu der Risikogruppe. Grund hierfür ist ein Östrogenmangel, wodurch die Knochen leichter brechen können, genauso wie bei einer eventuell vorliegenden Osteoporose.

Auch Fehlstellungen der Füße, zum Beispiel ein Hohlfuß, belasten Waden- und Schienenbein und erhöhen das Risiko eines Ermüdungsbruchs.

Weitere Risikofaktoren, die zu einem Ermüdungsbruch führen können sind:

  • Sehr schmaler Schienbeinknochen
  • Geringer Wadenumfang mit wenig Muskelmasse
  • Langes Lauftraining auf hartem oder unebenem Boden
  • Bestimmte Medikamente, z. B. Kortison
  • Bestimmte Diäten
Ermüdungsbruch Fuß - Symptome

Die ersten Anzeichen, die auf einen bevorstehenden Ermüdungsbruch hindeuten können, sind Schmerzen beim Auftreten. Die Schmerzen sind aber durchaus auszuhalten und verschwinden im Ruhezustand wieder. Im weiteren Verlauf und bei anhaltender Belastung kann es zu einer Schwellung an dem entsprechenden Bereich kommen sowie einer Rötung und Hitze. Trotzdem ist die Funktionstüchtigkeit weiterhin gegeben, was den Ermüdungsbruch von einem regulären Knochenbruch unterscheidet. Spätestens jedoch, wenn die Schmerzen dauerhaft auftreten und auch im Ruhezustand nicht nachlassen und die betreffende Körperstelle kaum noch belastbar ist, sollte man unbedingt zum Arzt. Ratsamer ist es jedoch, den Arzt eher aufzusuchen.
Ermüdungsbruch Fuß - Diagnose

Einen Ermüdungsbruch zu erkennen bzw. zu diagnostizieren ist für den Arzt meist nicht so einfach. Besteht der Verdacht eines Ermüdungsbruchs, ist das Gespräch mit dem Patienten äußerst wichtig. Der Arzt wird fragen, wie lange die Schmerzen schon bestehen, ob sie anhaltend auftreten oder nur unter Belastung, oder ob es einen Unfall gegeben hat, z. B. Umknicken des Fußes. Es wird gefragt, ob und welche Sportarten, vielleicht sogar Extremsportarten, betrieben werden. Bei Frauen wird gefragt, ob sie einen normalen Menstruationszyklus haben, oder ob es Auffälligkeiten gibt. Desweiteren, ob sie bereits in den Wechseljahren sind. Auch weitere Fragen, ob Osteoporose bekannt ist oder eine Fußfehlstellung, werden gestellt.
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Nach einem ausführlichen Patientengespräch folgt die körperliche Untersuchung, bei der die schmerzende Stelle in Augenschein genommen und abgetastet wird. Danach folgt in der Regel eine Röntgenaufnahme. Leider sind die feinen Risse in den Knochen, gerade im Anfangsstadium, auf dem Röntgenbild nicht zu erkennen. Um den Verdacht eines Ermüdungsbruchs zu bestätigen, kommen daher noch andere Verfahren in Betracht, wie die Computertomographie (CT), die Magnetresonanztomographie (MRT) sowie die Szintigraphie. Diese Diagnosemittel sind allerdings wesentlich teurer, wenn auch eindeutiger im Ergebnis. Die andere Möglichkeit ist, ein weiteres Mal zu röntgen nach einem gewissen Zeitraum von ca. 2 Wochen.

Wichtig ist es auch, andere Krankheiten, wie zum Beispiel Rheuma, Tumorerkrankung oder eine Infektion auszuschließen.
Ermüdungsbruch Fuß - Behandlung

Wurde ein Ermüdungsbruch diagnostiziert, besteht die hauptsächliche Behandlung dahingehend, das betroffene Gelenk ruhig zu stellen. Das heißt, dass jegliche Art von Sport oder Belastung unterlassen werden muss. Zur Unterstützung kann eine Schiene oder ein Verband verschrieben werden, seltener ein Gipsverband – das entscheidet der Arzt. Hält der Patient sich an die Anordnung des Arztes, heilt ein Ermüdungsbruch innerhalb weniger Wochen meist problemlos wieder aus.
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Natürlich ist der Heilungsprozess abhängig vom dem Schweregrad des Ermüdungsbruchs. Je eher die Diagnose gestellt wurde, desto schneller und problemloser die Heilung. Ist der Ermüdungsbruch bereits ausgeprägter, können zusätzlich Entzündungshemmer, Schmerzmittel sowie Vitamin- oder Kalziumpräparate die Schmerzen mildern, genauso wie eine örtliche Kältetherapie.

Ist es zu von einem Ermüdungsbruch zu einem „echten Bruch“ gekommen, muss operiert werden. Nach einer Operation dauert es in der Regel bis zu einem halben Jahr bis der Fuß wieder voll belastbar ist.

Neben der Behandlung eines Ermüdungsbruchs müssen eventuelle andere Grunderkrankungen, wie zum Beispiel Osteoporose, behandelt werden, um das Risiko eines erneuten Ermüdungsbruchs zu verringern.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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