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Ernährung hilft bei Herzschwäche- Eine aktuelle Studie zeigt

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Patienten, die an Herzschwäche leiden, allein durch ihre Ernährung bedeutend zu ihrer Heilung beitragen können. 318 Patienten wurden während dieser Studie nach ihren Essgewohnheiten befragt. Alle Patienten warteten auf ein Spenderherz. 82 % der Befragten zwischen 18 bis 75 Jahren waren männlich. 36,6 % der Studienteilnehmer benötigten dringend ein Spenderherz. 25,5 % wurden von der Warteliste gestrichen, weil sie verstarben oder sich ihr Gesundheitszustand so verschlechtert hatte, dass eine Operation nicht möglich war. 13,3 % bekamen ein Spenderherz aufgrund ihres Platzes auf der Warteliste und 10,6 % konnten die Warteliste verlassen, weil sich ihr Gesundheitszustand deutlich verbessert hatte. 12,4 % der Teilnehmer standen im Januar 2009 noch auf der Warteliste. Die Studie dauerte von April 2005 bis Januar 2009.
Die Wissenschaftler befragen Patienten in einem österreichischen und 16 deutschen Krankenhäusern, die neu auf die Warteliste für ein Spenderherz gesetzt wurden. In der Befragung wurden 33 Speisen und fünf alkoholische Getränke aufgenommen. Weiter wurde gefragt, wie häufig man etwas zu sich nahm (täglich, mehrmals die Woche, gelegentlich oder nie). Andere Faktoren wie Rauchen oder Medikamenteneinnahme kamen hinzu.

Wie ehrlich die Antworten waren, wurde durch die Aussage zu Lebensmitteln überprüft, durch Laborwerte mit den Cholesterinwerten der Patienten. Die Daten zeigten eine große Übereinstimmung - die Patienten waren also aufrichtig.

Es gab vor allem zwei auffällige Ernährungsgewohnheiten der Patienten, die auf ein Spenderherz warteten. Wer viel salzhaltige Speisen zu sich nahm, hatte ein sehr hohes Risiko, dass bei ihm später eine Herztransplantation in hoher Dringlichkeit durchgeführt werden musste. Salziges Essen wird oft mit viel gesättigter Fettsäure und großen Mengen Flüssigkeit zu sich genommen.

Wenn die Ernährung mit vielen einfachen und ungesättigten Fettsäuren (z. B. Pflanzenöl, Fisch und Meeresfrüchten) zu sich genommen wird, wird das Risiko stark vermindert an der Herzerkrankung zu sterben oder wegen der Verschlechterung des Gesundheitszustandes von der Warteliste gestrichen zu werden. Wer diese Fettsäuren mehrfach pro Woche zu sich nimmt, kann dieses Risiko um bis zu 50 % senken. Diese Feststellung ist unabhängig von der Schwere der Herzerkrankung und von anderen Essgewohnheiten der Patienten.

Einen weiteren Zusammenhang fanden die Forscher beim Verzehr von Früchten, Gemüse und Hülsenfrüchten, der aber nicht ganz so deutlich ausfiel: Patienten die häufig diese Nahrung zu sich nahmen, erhöhten ihre Chance wegen eines verbesserten Gesundheitszustandes ohne Herztransplantation weiter leben zu können.

Im Gegensatz zum gesunden Menschen sollten Herzpatienten mit Rücksicht auf ihr krankes Organ wenig Flüssigkeit zu sich nehmen. Das Forscherteam fand auch hier einen Zusammenhang zwischen Menge der Flüssigkeit in Verbindung mit der Herzleistung, d. h. wer mehr trinkt erhöht sein Risiko sich einer Transplantation mit hoher Dringlichkeit unterziehen zu müssen.

Original Studie

Dietary habits are related to outcomes in patients with advanced heart failure awaiting heart transplantation

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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