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Erst Notfallkonservierung dann Wiederbelebung

Was fast so wie aus einem SciFi-Film klingt, ist in den USA still und heimlich Realität geworden. Seit geraumer Zeit wenden Ärzte des Universitätsklinikums in Maryland die sogenannte Notfallkonservierungs- und Wiederbelebungstechnik an.
Bild: pixabay website5
Diese Technik könnte in Zukunft viele Leben retten. Diese Methode verschafft Zeit, um zum Beispiel Menschen mit einem Herzstillstand besser helfen zu können. Dafür konservieren sie den Körper, indem sie ihn stark unterkühlen und beleben ihn anschließend wieder.

Die Ärzte, die diese Methode schon einige Zeit anwenden, traten nun erstmals an die Öffentlichkeit.

Samuel Tisherman erklärte dem Portal New Scientist gegenüber, dass das Vorgehen und dass auch die erste Operation für ihn ein wenig surreal gewesen sei. Wie viele Operationen nach diesem Verfahren durchgeführt wurden, verrät Samuel Tisherman allerdings nicht.

Sämtliche Erkenntnisse will er im Jahr 2020 im Rahmen eines ausführlichen wissenschaftlichen Berichts nachholen, inclusive der Anzahl der so durchgeführten Operationen.
Vorgehensweise

Die US-amerikanischen Ärzte haben erstmals das komplette Blut eines schwer verletzten Notfall-Patienten durch eine eiskalte Salzlösung ausgetauscht.

Nach geltenden Recht haben sie diesen Menschen getötet und dann wieder zurückgeholt.

Der Patient hatte keinen Herzschlag mehr, keine Atmung und nahezu keine Hirnaktivität.

Der eigentliche Zweck für diese Behandlung war, mit diesem Scheintod dem eigentlichen Tod für zwei Stunden zu entgehen. In dieser Zeit konnten die Mediziner lebensrettende Eingriffe vornehmen.

Der Schwerverletzte hatte bereits eine Menge Blut verloren. Ohne die Methode des Scheintods hätte man für ihn wohl nichts mehr tun können.

Für zwei Stunden wurde dem Patienten sein restliches Blut entnommen und durch eiskalte Salzlösung ausgetauscht. Der Grund - die Mediziner mussten Zeit gewinnen.

Durch den Austausch des Blutes mit der Salzlösung wird die Körpertemperatur des Patienten auf zehn bis 15 Grad heruntergekühlt. Dies hat zur Folge, dass der Zerfallsprozess der Zellen ausgebremst wird.
Bei normaler Körpertemperatur reichen fünf Minuten ohne Sauerstoff, um irreversible Schäden hervorzurufen.

Durch diese Abkühlung des Körpers kann man die Zeit von fünf Minuten auf wohl maximal zwei Stunden strecken, um in dieser Zeit entsprechende operative Maßnahmen durchzuführen.

Professor Samuel Tisherman nennt diese Methode „Emergency preservation and resuscitation“ (Notfallkonservierung und Wiederbelebung).

Auf diese Idee kamen die Mediziner aufgrund von verschiedenen Beobachtungen. So zum Beispiel einer aus dem Jahr 1999. Damals war eine norwegische Skiläuferin in Eiswasser gestürzt. Als man Anna Bâgenholm nach 80 Minuten herauszog, schlug ihr Herz nicht mehr, die Körpertemperatur war auf 13,7 Grad gesunken. Im Krankenhaus konnten keinerlei Hirnströme gemessen werden. Damit galt die Norwegerin als klinisch tot. Trotzdem kämpften die Ärzte um ihr Leben. Sie erwärmten ihr Blut außerhalb des Körpers und reicherten es mit Sauerstoff an. Schon Tage später kam Anna Bâgenholm wieder zu sich und wurde ohne schwerwiegende Folgeschäden gesund.

November 2019
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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