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Feige (Ficus carica) – Naturheilkunde

Heilpflanzen
Feigen gehören zu den ältesten, kultivierten Fruchtbäumen. Schon ein altes ägyptisches Wandbild stellt Menschen dar, die Feigen pflücken. Das Bild entstand wohl vor 4.500 Jahren, so die Forscher.

Feigen sind schon seit tausenden von Jahren ein wichtiges Lebensmittel der mediterranen Völker.

Bei uns sind Feigen, als Trockenfrucht, vor allem aus der Weihnachtszeit her bekannt. Sie werden aber immer mehr auch als frische Frucht angeboten. Auch wachsen Feigenbäume immer mehr in wärmeren Gebieten in Deutschland.

Feigen helfen auf natürlicher Weise gegen Verstopfung, aber auch gegen Husten und andere Beschwerden kann man die Feige einsetzen.
Inhalt

Feige (Ficus carica) – Pflanzenbeschreibung
Feige (Ficus carica) – Geschichte
Feige (Ficus carica) - Verwendete Pflanzenteile
Feige (Ficus carica) – Inhaltsstoffe und Heilwirkung
Feige (Ficus carica) – Anwendungsbereiche
Feige (Ficus carica) – Nebenwirkungen
Feige (Ficus carica) – Pflanzenbeschreibung

Bevorzugt wächst der Feigenbaum zwischen Indien und dem Mittelmeerraum. Mit zunehmender Klima-Erwärmung ist der Ficus carica auch in einigen Teilen Deutschlands heimisch geworden. Hier wächst er nicht nur als Zierpflanze, sondern bringt auch süße Früchte hervor.

Sein Aussehen ähnelt eher einem Strauch, da er schon in Bodennähe entgegengesetzt wachsende Äste hat.

Der Feigenbaum kann eine Höhe bis zu zehn Metern erreichen. Die Pflanze trägt große, gelappte Blätter.

Die Blüten des Feigenbaumes sind sehr klein und werden nur von den Feigenwespen befruchtet.

Im Laufe des Sommers entwickeln sich aus den befruchteten Blüten die Früchte. Im Süden haben die Früchte eine blauviolette Farbe zur Reifezeit, während die Früchte aus Mitteleuropa meist grün sind. Aber auch diese Früchte sind süß und saftig. Die Früchte haben ein birnenförmiges, kugelartiges, rundes-ovales Aussehen. Die Größe der Steinfrucht beträgt bis zu acht Zentimeter im Durchmesser

Der Feigenbaum gehört zur Pflanzenfamilie der Maulbeergewächse (Moraceae) und der wissenschaftliche Name lauter „Ficus carica“.
Feige (Ficus carica) – Geschichte

Feigen gehören schon seit Jahrtausenden zur mediterranen Küche. Ein Wandbild zeigt Menschen die Feigen pflücken. Dieses ägyptische Wandbild wurde vor 4.500 Jahren gemalt, so die Forscher. Frische oder gekochte Feigen gehörten, zusammen mit Weizen und Olivenöl, zu den sehr wichtigen Lebensmitteln der alten mediterranen Welt. So aßen auch die römischen Athleten Feigen in der Antike vor jedem Wettkampf. Aber auch bei den Römern in der Antike gehörte die Feige zu den Grundnahrungsmitteln.
Bilder: pixabay website5
Feige (Ficus carica) - Verwendete Pflanzenteile

Medizinische Verwendung finden die Früchte und der Samen.
Feige (Ficus carica) – Inhaltsstoffe und Heilwirkung

Feigen haben eine Vielzahl gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe.

So zum Beispiel:

  • Ficine (Enzyme)
  • Benzaldehyd
  • Kalzium
  • Eisen
  • Natrium
  • Vitamine A
  • Vitamin B1
  • Vitamin C
  • Invertzucker
  • Pektin
  • Fruchtsäuren
  • Fermente
  • Schleim

Heilwirkung

Die Heilwirkung der Inhaltsstoffe ist zum Beispiel:

  • antibakteriell
  • blutreinigend
  • abführend
  • erweichend
  • stimulierend
Feige (Ficus carica) - Anwendungsbereiche

Extrakte der Feige kann man innerlich und äußerlich anwenden.

Die Heilkräfte der Feigen sind sehr vielfältig. Die Samen einer Feige wirken abführend, der Absud getrockneter Feigen erweichend, eingelegte oder gekochte Feigen regeln die Verdauung und sind blutreinigend.

Weitere Anwendungsgebiete sind zum Beispiel:


Essen kann man Feigen getrocknet oder frisch. Im getrockneten Zustand kann man die Feige Hustenteemischungen beifügen. Durch die Feige wird der Tee leicht gesüßt.

Auch eine Heilwirkung gegen Hämorrhoiden, Hautausschläge und Leberschwäche wird den süßen Früchten zugeschrieben.

Äußerlich, als Umschlag, kann man die Feige bei verschiedenen Hauterkrankungen verwenden. So zum Beispiel bei Abszessen oder Hühneraugen.
Feige (Ficus carica) – Nebenwirkungen

Man sollte beim Verzehr der Feige etwas vorsichtig sein, da ein übermäßiger Genuss abführend wirkt. Aber auch ein übermäßiger Verzehr von Trockenfrüchten, mit ihrem hohen Zuckergehalt, kann bei ständigem Genuss das Risiko für Karies erhöhen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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