Fettige Haut – Was kann man tun? - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Direkt zum Seiteninhalt
Fettige Haut – Was kann man tun?
Eine übermäßige fettige Haut wirkt ölig, glänzt und neigt zu Unreinheiten. Verursacht wird das durch die Talgdrüsen, die sich in der Lederhaut (Dermis) befinden. Sie produzieren zu viel des eigentlichen nützlichen Schmierstoffes, der die Haut geschmeidig hält.

Die Talgproduktion dient der Haut eigentlich als Schutz vor äußerlichen Einflüssen und sorgt für ein gesundes Hautbild. Stellen die Talgdrüsen jedoch zu viel Talg her, der aus Triglyzeriden, Fettsäuren, Wachsen und Cholesterin sowie Proteinen besteht, kommt es zu dem glänzenden Aussehen. Die Zusammensetzung sowie der Fettigkeitsgrad der Haut ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Die eigentliche Aufgabe des Talgs ist die Hautoberfläche zu fetten, um so zu verhindern, dass sie austrocknet und er schützt vor äußeren Einflüssen sowie vor dem Eindringen von Krankheitserregern.

Die Talgdrüsen liegen in der Lederhaut (Dermis).
Bild: depositphotos pixabay website5
Inhalt

Fettige Haut – Wie entsteht sie?
Fettige Haut – Ursachen
Fettige Haut – Abhilfe
Fettige Haut – Lebensmittel, die ein gesundes Hautbild unterstützen
Fettige Haut – Gesichtsmaske
Fettige Haut – Hausmittel
Fettige Haut – Vorteile
Weitere Themen
Fettige Haut – Wie entsteht sie?

Zu einer fettigen Haut kommt es, wenn einzelne Talgdrüsen aufgrund der Überproduktion verstopfen und so der Talg nicht mehr abfließen kann. Dadurch kommt es zu einer vermehrten Ansiedlung von hauteignen Bakterien, die den Talg zersetzen, wobei freie Fettsäuren entstehen. Diese können wiederum Entzündungen auslösen. So kann es auch zu Mitessern und Pickeln kommen.

Im Normalfall produzieren Talgdrüsen ein bis zwei Gramm Körperfett (medizinisch Sebum). Sollte diese Menge überschritten werden, kann der Talg nicht mehr richtig abfließen und es entsteht der ölige Film auf der Hautoberfläche.

Betroffen sind vor allem von fettiger Haut das Gesicht, aber auch auf den Schultern oder im Rückenbereich kann sich fettige Haut bilden.
Fettige Haut - Ursachen

Die Ursachen für eine Überproduktion sind vielfältig. Einer der häufigsten Gründe für eine fettige Haut ist eine Überproduktion von Hormonen (Testosteron, Androgene) in der Pubertät. Aber auch andere Hormonveränderungen können unreine Haut verursachen. So zum Beispiel während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (Stillzeit), nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel, wie der Anti-Babypille sowie kurz vor der Menstruation.

Die bekanntesten Ursachen sind zum Beispiel:

  • erbliche Veranlagungen
  • Stress, eine falsche (Mangel-)Ernährung
  • Erkrankungen der Eierstöcke
  • Parkinson
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • Medikamente, z. B. Hormonpräparate
  • Störung der Nebennierenrinde
Naturheilkunde Fettige Haut
Bild: depositphotos pixabay website5
Fettige Haut – Abhilfe

Reinigung der Haut: Meist tritt die fettige Haut in den sogenannten T-Zonen auf. Das bedeutet an der Stirn, auf der Nase und am Kinn. In diesen Bereichen befinden sich die meisten Talgdrüsen. Aber auch die Talgdrüsen an den Wangen, der Kopfhaut, dem Rücken und den Schultern können zu viel Talg produzieren.

Abhilfe schafft eine gründliche Reinigung und Pflege der betroffenen Stellen.

Diese sollte man jeden Morgen und jeden Abend mit handelsüblicher Seife und Cremes durchführen. Achten sollte man auf die richtige Wahl der Pflegeprodukte, denn falsche Mittel können die Symptome verschlechtern. Greifen sollte man zu sanftem Reinigungsmittel (PH-neutral), mit denen man die fettige Haut regelmäßig reinigt, um die verstopften Poren von übermäßigem Talg zu befreien.

Zu empfehlen für eine Reinigung der Haut sind z. B. spezielle Waschgels für fettige Haut sowie Gesichtswasser, Reinigungsschaum oder Gesichtsmasken speziell für fettige Haut.
Pflege der Haut: Beachten muss man, dass auch fettige Haut Pflege benötigt. Hierfür sollte man z. B. eine Tages- und Nachtcreme verwenden. Zu beachten ist hier, dass die Produkte nicht rückfettend sind, aber feuchtigkeitsspendende Eigenschaften besitzen. Für die Pflege gibt es spezielle Artikel für fettige Haut, die den Talgfluss verringern und den typischen Fettglanz minimieren.
Beim Kauf dieser Pflegeartikel muss man auf die Inhaltsstoffe achten. Die Kosmetikartikel sollten „nicht komedogen“ sein. Mit komedogen sind bestimmte Inhaltsstoffe gemeint, die in Verdacht stehen Poren zu verstopfen.

Zu empfehlen sind hier z. B. Produkte wie Tages- und Nachtcremes für fettige Haut, spezielles Make-up für fettige Haut oder ölfreie Make-up-Entferner.

Effektive Mittel gegen fettige Haut findet man in Apotheken und Drogeriemärkten. Die Produkte nehmen überschüssiges Fett auf, binden es, bremsen die Produktion der Talgdrüsen und wirken Hautunreinheiten entgegen. So reinigt und pflegt man sich schonend und effektiv.
Naturheilkunde - Pflege der Haut
Bild: depositphotos pixabay website5
Fettige Haut – Lebensmittel, die ein gesundes Hautbild unterstützen

Die Ernährung hat einen Großen Einfluss auf unser Hautbild. Leidet man unter fettiger Haut, sollte man auf salz-, fett- oder zuckerhaltige Lebensmittel so gut wie verzichten, da diese Stoffe die Talgproduktion fördern.

Achtet man auf seine Ernährung, so dass zum Beispiel mehr frisches Obst- und Gemüse gegessen werden und gleichzeitig auf zu viel tierische Produkte verzichtet, kommt dass dem Hautbild zugute.

Tierische Produkte sollten in Maßen auf dem Speiseplan stehen, da sie meist viele gesättigte Fettsäuren enthalten, welche die fettige Haut zusätzlich belasten.

Zusätzlich sollte man ausreichend viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

Lebensmittel, die besonders zu empfehlen sind, sind zum Beispiel:

  • Brokkoli
  • Paprika
  • Kirschen
  • Sesam
  • Hanf
  • Leinsamen
  • Karotten
  • Spinat
  • Grapefruit

Diese Lebensmittel sind reich an Vitamin A oder auch Zink. Beide wirken sich positiv auf fettige Haut aus.

Weitere gute Vitamin A Lieferanten sind Leber und Seefisch. Besonders viel Zink befindet sich in Roggen- und Weizenkeimlingen, Sonnenblumenkernen, Weizenkleie, Cashews und Paranüssen.

Auch einige Nahrungsergänzungspräparate können gegen fettige Haut wirken. Fragen Sie aber vorher ihren Arzt, ob die zusätzliche Zufuhr von Vitamin A oder Zink sinnvoll ist.
Fettige Haut – Gesichtsmaske

Poren, die durch eine übermäßige Talgproduktion geweitet wurden, kann man zum Beispiel durch eine Gesichtsmaske verkleinern. Hier eignet sich z. B. eine Gesichtsmaske mit Heilerde.

Das gleiche kann man mit einem Gesichtswasser oder einer sanften Reinigungsmilch erreichen.

Eine Gesichtsmaske aus Naturjoghurt kann man gegen den Fettglanz einsetzen. Die im Naturjoghurt enthaltende Milchsäure zieht das Fett regelrecht aus den Poren und neutralisiert obendrein auch noch den PH-Wert.
Vorheriger Beitrag: Grießkörner (Milien) mit Naturheilmitteln behandeln

Nächster Beitrag: Naturheilkunde: Fettige Haut - Hausmittel


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Zurück zum Seiteninhalt