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Feuermal - gutartige Hautveränderungen

Symptome
Feuermale, der Fachbegriff hierfür ist Naevus flammeus, sind gutartige Hautveränderungen aufgrund von Gefäßfehlbildungen, die angeboren sind und vor oder kurz nach der Geburt entstehen. Die hellroten bis blauroten Flecken auf der Haut, unterschiedlicher Größe, treten meisten vereinzelt auf, vor allem im Gesicht oder im Nacken. Betroffen sind etwa 2 von 100 Neugeborenen.

Feuermale stellen an sich kein gesundheitliches Problem dar, jedoch können sie je nach Lage, wie im Gesicht, zur seelischen Belastung werden. Ein Feuermal bildet sich nicht im Laufe der Zeit zurück, wie der sogenannte Storchenbiss. Das Gegenteil ist der Fall – Feuermale werden im Erwachsenenalter eher dunkler und es können sich in dem Bereich kleine Verdickungen und Knötchen bilden.

In sehr seltenen Fällen kann ein Feuermal mit anderen ernsthaften Erkrankungen einhergehen, wie das Sturge-Weber-Syndrom, das Klippel-Trénaunay-Weber-Syndrom, das Maffucci-Syndrom oder das Klippel-Trénaunay-Weber-Syndrom.
Inhalt

Feuermal - Ursache
Feuermal - Symptome
Feuermal - Diagnose
Feuermal - Behandlung
Feuermal - Vorbeugen
Weitere Themen
Feuermal - Ursache

Die Entstehung eines Feuermals ist unklar. Und wohl gerade deshalb kursieren bis heute noch einige Gerüchte über die roten Hautflecken, so zum Beispiel, dass die werdende Mutter Rotwein getrunken hat oder zu enge Kleidung getragen hat. Oder durch Medikamente, Entbindung mithilfe der Saugglocke oder Zange. Oder auch seelische Belastungen in der Schwangerschaft, wie zum Beispiel Trauer.

Sicher ist, dass ein Feuermal, das nicht mit einer weiteren Erkrankung in Verbindung gebracht werden kann, nicht auf Vererbung zurückzuführen ist. Die Ursachen sind auch nicht vergleichbar mit dem sogenannten Storchenbiss(Naevus flammeus simplex), eine Reifeverzögerung der Nervenversorgung, der wesentlich häufiger auftritt, sich aber im Laufe der Zeit wieder von selbst zurückbildet.

Somit gilt das Feuermal bis heute als „Laune der Natur“.
Feuermal - Symptome

Die meisten Feuermale sind schon von Geburt an zu erkennen durch deutlich sichtbare rote bis blaurote Flecken auf der Haut, die unterschiedlich groß sein können und scharfe und unregelmäßige Formen haben. Drückt man auf die betroffene Hautstelle, verschwindet die farbliche Hautveränderung.

Ganz typisch für ein Feuermal (Naevus flammeus) ist die asymmetrische Anordnung, es befindet sich immer seitlich der Körpermittellinie. Die Flecken können überall am Körper auftreten und wachsen im Verhältnis zum Größenwachstum des Kindes mit. Die Größe eines Feuermals kann zwischen ein paar Millimetern bis zu mehreren Zentimetern variieren.
Feuermal - Diagnose

Anhand der typischen Hautveränderung durch ein Feuermal (Naevus flammeus), das in den meisten Fällen schon von Geburt an sichtbar ist, kann der Arzt leicht die Diagnose nach Sicht stellen, ohne eine Gewebeprobe zu entnehmen. Es muss allerdings unterschieden werden von einem Blutschwämmchen (Hämangiom), welches ebenfalls als rötlicher Fleck sichtbar ist, jedoch sich schnell verändert und eine dunklere rote Farbe annimmt sowie eventuelle knotige oder erhabene Randbereiche aufweist. Ebenso muss auf andere Erkrankungen, die mit einem Feuermal in Verbindung stehen könnten, wie das Sturge-Weber-Syndrom, das Klippel-Trénaunay-Weber-Syndrom, das Maffucci-Syndrom oder das Klippel-Trénaunay-Weber-Syndrom, untersucht werden.
Feuermal - Behandlung

Unbehandelt bleibt ein Feuermal dauerhaft bestehen und wächst im Verhältnis zur Körpergröße mit, anders als beim sogenannten Storchenbiss (Naevus flammeus simplex), der in den meisten Fällen im Laufe der Zeit wieder verschwindet. Da es sich bei Feuermalen um gutartige Gefäßbildungen handelt, die keinerlei Beschwerden verursachen, ist eine Behandlung aus gesundheitlichen Gründen nicht notwendig. Je nach Lage eines Feuermals kann es aber zu kosmetische Problemen und somit zu seelischen Belastungen kommen. Und da Feuermale sehr häufig im Gesicht auftreten, sollten Eltern, deren Kind mit einem Feuermal geboren wurde, über eine Behandlung nachdenken.

Eine Möglichkeit ist es, das Feuermal mit einem speziellen Make-up abzudecken. Diese Methode ist aber sehr zeitaufwendig und mit Kindern nur bedingt machbar.

Eine erfolgversprechende Maßnahme ist die Lasertherapie. Hierbei kommt ein Blitzlampen-gepumpter Farbstofflaser (Flashlamp pumped dye laser, FPDL) zum Einsatz. Der Laser zerstört die rötlichen Farbstrukturen durch Erhitzen, das heißt, die kleinen Blutgefäße werden dabei zerstört durch Zerplatzen oder Zerreißen. Babys und Kleinkindern erhalten während des Laserns eine Vollnarkose, da die Behandlung für sie zu schmerzhaft wäre. Je nach Größe des Feuermals können mehrere Therapiesitzungen erforderlich werden.

Die Lasertherapie bei Feuermalen ist eine bewährte Methode, die Hautverfärbungen loszuwerden. Die Risiken sind gering und Vernarbungen treten nur sehr selten auf. Es können nach der Behandlung zwar noch stärker eingefärbte Hautflecken verbleiben, die aber im Laufe der Zeit verschwinden. Derzeit wird an einer zusätzlichen begleitenden Medikamentenbehandlung zur Lasertherapie geforscht, die das Therapieergebnis nochmals verbessern könnte.
Feuermal - Vorbeugen

Die Entstehung eines Feuermals (Naevus flammeus) kann man nicht vorbeugen. Da die Ursachen nicht geklärt sind, gilt das Feuermal trotz weitreichend medizinischer Kenntnisse bis heute als „Laune der Natur“. Eltern können aber bei ihren Kindern eventuellen Entwicklungsstörungen durch psychische Belastungen vorbeugen, erst recht, wenn sich ein Feuermal im Gesicht befindet, wenn sie einer frühzeitigen Behandlung zustimmen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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