Röte und Fieber sind Anzeichen einer bakteriellen Hautentzündung - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Röte und Fieber sind Anzeichen einer bakteriellen Hautentzündung

Symptome
Rötet sich eine verletzte Hautstelle kann es sich um eine bakterielle Entzündung handeln. Weitere Hinweise wären eine Anschwellung, Fieber, Schmerzempfindlichkeit und Wärme.

Die Hautentzündung med. Phlegmone betrifft Entzündungen bis in die Unterhaut. Entgegen der sogenannten Wundrose, die sich in den oberen Hautschichten äußert und sich durch eine rot glänzende und relativ scharf begrenzte Schwellung bemerkbar macht, ist bei einem Phlegmone die Rötung weniger scharf begrenzt, sie ist dunkler und matt. Eine Phlegmone ist eine meist eitrige, bakterielle Entzündung, die sich in den tieferen Hautschichten der Lederhaut, dem Fettgewebe oder der Unterhaut befindet.
Entzündungen der Haut
Bild: pixabay website5
Hierauf weist das für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf seiner Patienteninformationsseite hin.

Kommen kann es zu bakteriellen Hautinfektionen durch Verletzungen, Nadelstichen oder Tierbissen. Andere Erkrankungen wie Neurodermitis erhöhen die Gefahr an einer Phlegmone zu erkranken. Denn durch die Schäden an der Haut können Bakterien leichter in die Haut eindringen. Erkrankt man an einer Hautinfektion, wie Wundrose oder Phlegmone, wird sie mit Antibiotika behandelt. Lässt man eine eventuelle Hautinfektion nicht behandeln, kann es zu ernsthaften Komplikationen kommen, wie z. B. einer Blutvergiftung oder der Bildung eines Abszesses.
Ein Beispiel

Entstehung von Phlegmone beim Tierbiss

Hautentzündungen an der Hand werden häufig durch Hundebisse verursacht. Die Mundflora von Mensch und Tieren (häufig Hund und Katze) beherbergt aggressive Bakterien, die im Falle einer Bissverletzung, unabhängig von der Körperstelle, mit in das verletzte Gewebe eingebracht werden. Eine derart infizierte Wunde bietet optimale Voraussetzungen zur Erregervermehrung und Ausbildung einer Entzündung. Die durch den Verletzungsmechanismus entstehende Quetschung der Weichteile und Verteilung der Erreger machen bei einer Infektion nach Bissverletzung oft eine ausgiebige operative Gewebereinigung nötig. Die Folgen einer Infektion hängen maßgeblich von der Ausbreitung der Entzündung ab. Eine Bagatellisierung führt daher häufig zu ausgeprägten Infekten. Aus diesem Grund ist es immer empfehlenswert, sich im Falle einer Bissverletzung einer fachchirurgischen Wundkontrolle zu unterziehen.

In etwa der Hälfte der Fälle bleibt die Ursache der Entzündung ungeklärt, da die Verletzung und somit das Eindringen der Krankheitserreger zunächst unbemerkt bleibt. Ist die Immunabwehr bereits durch allgemeine Erkrankungen (z.B. Diabetes Mellitus) oder Medikamenteneinnahme (z.B. Cortison) geschwächt, besteht eine höhere Anfälligkeit für die Entzündung und ein beschleunigter Krankheitsverlauf.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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