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Gojibeeren- Inhaltstoffe und Eigenschaften

Heilpflanzen
Gojibeeren enthalten eine beachtliche Menge an sekundären Pflanzenstoffen sowie 19 verschiedene Aminosäuren. Dazu kommt ein hoher Anteil an Vitamin C sowie B-Vitamine und essentielle Fettsäuren. Das sind Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Essentielle Fettsäuren fördern die Nervenfunktion, die auch durch den Gehalt an Mineralien wie Eisen, Magnesium, Phosphor, und Kalium unterstützt werden. Andere Spurenelemente wie Selen und Zink sowie Betaine, Cyperone und Carotinoide erweitern die Einsatzmöglichkeiten der Gojibeeren auf unseren Körper.
Inhalt

Grobe Einteilung der Bestandteile der Gojibeeren:
Lutein und Zeaxanthin (Carotinoide)
Polysaccharide (Mehrfachzucker)
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Grobe Einteilung der Bestandteile der Gojibeeren

  • 42,00% Zucker (31 % davon sind wichtige Polysaccaride)
  • 21,00% Ballaststoffe
  • 15,60% Proteine
  • 00,45% Fett
Naturheilung Gojibeere
Lutein und Zeaxanthin (Carotinoide)

Diese beiden Carotinoide haben eine zweifache Wirkung. Sie wirken einerseits als Antioxidantien und schützen zusätzlich das Auge vor altersbedingter Makuladegeneration, kurz AMD. Es ist eine der häufigsten Krankheiten bei Menschen über 60 Jahre. In einer Studie der medizinischen Fakultät der Universität Hong-Kong wurde von H. C. Chan nachgewiesen, dass die beiden Stoffe sogar bei einer bestehenden AMD den optischen Nerv vor weiterer Degeneration schützen können.

Zudem enthalten die Gojibeeren einen hohen Anteil an Beta-Carotin. Dieses Beta-Carotin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt und kann sich so positiv auf die Haut und auf das Auge auswirken.
Bild: pixabay website5
Antioxidantien

Gojibeeren haben 1.000-mal mehr Antioxidantien als z. B. eine Orange. Durch unsere Lebensart kommt es häufig zu Stress, so dass unsere Zellen einem großen oxidativen Stress ausgesetzt sind. Unsere Zellen befinden sich dann in einem Ungleichgewicht zwischen oxidierenden und reduzierenden Stoffen in der Zelle. Verantwortlich für diesen Zustand sind häufige freie Radikale im Körper. Diese entstehen durch Hitze, Strahlung und natürlicher Oxidation. Dieser sogenannte oxidativen Stress ist auch für unseren Alterungsprozess mitverantwortlich.

Antioxidantien sorgen für das Gleichgewicht in den Zellen und stellen es bei Ungleichheit wieder her. Sie reduzieren den oxidativen Stress. Diese Wirkung der Gojibeeren wurde von S. J. Wu vom Institut für Naturprodukte von der Universität Kaohsiung (Taiwan) nachgewiesen.
Polysaccharide (Mehrfachzucker)

Polysaccharide oder auch Mehrfachzucker genannt sind Aneinanderkettungen von Einfachzuckern. Sie haben eine immunmodulierende Wirkung auf den Körper. Polysaccharide aktivieren T-Lymphozyten, die als Teil des Immunsystems Krebszellen und Viren bekämpfen. Polysaccharide sind zusätzlich eine Energiequelle für Darmbakterien und tragen so zu einer ausgeglichenen Darmflora bei.
Aminosäuren

Insgesamt 19 verschiedene Aminosäuren enthält die Gojibeere, darunter die 10 essentiellen Aminosäuren, die vom Körper nicht selbst hergestellt werden können und ihm von außen zugeführt werden müssen.
Spurenelemente

Enthaltende Spurenelemente in der Gojibeere

  • Eisen
  • Kupfer
  • Zink
  • Mangan
  • Chrom
  • Selen
  • Aluminium
  • Arsen
  • Barium
  • Beryllium
  • Blei
  • Bor
  • Cadmium
  • Germanium
  • Kobalt
  • Lithium
  • Molybden
  • Nickel
  • Niobium
  • Silber-Strontium
  • Titanium
  • Vanadium
  • Yttrium
  • Zinn
  • Zirkonium

Um den Tagesbedarf des Körpers z. B. mit Eisen zu versorgen, benötigt man nur 50 Gramm der Beeren. Eisen ist ein wichtiger Bestandteil des Körpers, um den Sauerstofftransport durch das Blut zu ermöglichen.
Vitamine

Die Vitamine C, Vitamin E und Vitamin B sind in der Gojibeere in ungewöhnlicher hoher Konzentration vorhanden. Vor allem ist das Vitamin E besonders zu beachten, da es heute kaum noch in Früchten zu finden ist. Vitamin E kommt häufig als Tocopherol vor. Es ist ein Antioxidans und wird für die Steuerung der Keimdrüse benötigt. Auch gilt die Mandel als guter Vitamin E-Lieferant.
Sesquiterpene

Diese Stoffe entfalten ihre Wirkung an der Hypophyse im Gehirn. Die sekundären Pflanzenstoffe regen die Ausschüttung von Wachstumshormonen an. Zusätzlich werden die Sesquiterpene von der in der Beere enthaltenden Aminosäuren L-Arginin und L-Glutamin sowie von dem Spurenelement Kalium unterstützt.

Die Wachstumshormone sind nicht nur für das Wachstum in der Entwicklungsphase zuständig, sondern auch für eine Erhöhung der Muskelmasse und haben auch einen positiven Effekt auf Stressresistenz des Körpers.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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