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Grünlippmuschel bei Gelenkbeschwerden

Naturheilung
Die aus Neuseeland stammende Grünlippmuschel (Perna canaliculus) ist seit einigen Jahren auch in den westlichen Ländern bekannt. Gerade in der Naturheilkunde werden die speziellen Wirkstoffe der Grünlippmuschel geschätzt, die gegen vielerlei Beschwerden eingesetzt werden können, besonders als Behandlungsmittel bei Arthrose.
Inhalt

Grünlippmuschel – Geschichte und Herkunft
Grünlippmuschel – Inhaltsstoffe und Wirkung
Omega-3-Fettsäuren
Weitere Mineralien
Grünlippmuschel – Anwendungsgebiete
Grünlippmuschel – Darreichungsformen
Grünlippmuschel – Nebenwirkungen
Grünlippmuschel – Gut zu wissen
Grünlippmuschel – Geschichte und Herkunft
Bild: pixabay website5
Grünlippmuschel – Geschichte und Herkunft

Die Grünlippmuscheln werden in Neuseeland in großen Anlagen gezüchtet, hauptsächlich in den riesigen Gewässern der Marlborough Sounds und des Hauraki-Golfes. Diese Gewässer zeichnen sich durch ihre hohe Qualität aus, sie werden streng überwacht, so dass keine giftigen Stoffe oder Abfälle hineingelangen können und somit die Reinheit der Wasserqualität und die Unberührtheit erhalten bleibt. Auch für die Muschelbauern bedeutet das, dass sie sich an strenge Auflagen halten müssen und der Einsatz von Pestiziden oder anderen Mitteln verboten sind.
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In Neuseeland ist die Grünlippmuschel schon seit Jahrhunderten bei den Einheimischen, den Maoris, als Speise bekannt. Auf die gesundheitsfördernde Wirkung der Grünlippmuschel stießen Forscher vor einigen Jahrzehnten, als die Muschel sich nach Europa hin ausbreitete. So wurden die Forscher darauf aufmerksam, dass die Maoris ein sehr hohes Alter erreichen und seltener unter Krankheiten leiden, vor allem nicht unter den altersbedingten Erkrankungen, wie Gelenkschmerzen oder Arthrose. Bei genauerer Forschung viel auf, dass dieses Phänomen nur die Menschen betraf, die in Küstenregionen wohnten. So wurde ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Grünlippmuscheln und der Heilwirkung der Grünmuschel entdeckt. Nun wurden die Weichtiere genauer untersucht nach ihren Inhaltsstoffen und ihrer Wirkung auf die Gesundheit. So hielt die Grünlippmuschel Einzug in die alternative Medizin in den westlichen Ländern.

Die Grünlippmuschel ähnelt von ihrem Aussehen her der uns bekannten Miesmuschel. Auffällig ist der grüne äußere Rand der Muschel, daher auch der Name. Weitere Namen der Grünlippmuschel sind Neuseeländische Grünschalmuschel und Neuseeland-Miesmuschel.
Grünlippmuschel – Inhaltsstoffe und Wirkung

Die Inhaltsstoffe der Grünlippmuschel sind:

  • Glykosaminoglykane
  • Proteine
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Mineralstoffe
  • Spurenelemente
Glykosaminoglykane: Glykosaminoglykane sind Mehrfachzucker, ein Stoff, der im menschlichen Körper vorhanden ist. Dieser körpereigene Stoff ist in der Gelenkschmiere vorhanden und ist wichtig, um die Gelenke stabil und beweglich zu erhalten. Mit zunehmendem Alter wird dieser Stoff nach und nach abgebaut und somit auch die Knorpelmasse. Das führt zur Einschränkung des Bewegungsapparates und zu Gelenkschmerzen und kann zu Arthrose führen. Glykosaminoglykan ersetzt genau diesen Stoff und fördert die Neubildung der Gelenkschmiere.
Omega-3-Fettsäuren: Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren sind diese sehr gesund. In der Grünlippmuschel sind Kieselsäure und Linolsäure die Hauptfette. Kieselsäure ist ein wesentlicher Bestandteil des Spurenelementes Silizium, welches bei der Bildung von Knochen benötigt wird. Linolsäure ist ein Hauptbestandteil der Haut, daher ist sie auch in vielen Kosmetika vorhanden und wird eingesetzt gegen unreine Haut und soll Altersflecken verblassen lassen. Außerdem hat Linolsäure eine entzündungshemmende Wirkung, die in Kombination mit Glykosaminoglykan eine hervorragende Wirkung auf Gelenkbeschwerden hat.
Weitere Mineralien: Die Grünlippmuschel enthält außerdem wertvolle Mineralien, die der Körper benötigt, wie Magnesium, Kalzium, Kalium und Natrium.
Grünlippmuschel - Anwendungsgebiete
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Am bekanntesten ist der Einsatz der Grünlippmuschel bei Arthrose, Knorpelschäden und Gelenkbeschwerden im Allgemeinen. Die heilende und schmerzlindernde Wirkung wurde bereits in mehreren wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Somit gilt die Wirkungsweise der Grünlippmuschel als echte Alternative zu den Medikamenten der Schulmedizin.

Aber auch bei anderen Erkrankungen, so wurde festgestellt, können die speziellen Inhaltsstoffe der Grünlippmuschel Beschwerden lindern, wie zum Beispiel bei Erkrankungen der Atemwege.
Grünlippmuschel - Darreichungsformen

Für medizinische Zwecke gibt es die Grünlippmuschel in folgenden Darreichungsformen:

  • Grünlippmuschel Kapseln
  • Grünlippmuschel Extrakt
  • Grünlippmuschel Konzentrat
  • Grünlippmuschel Pulver
  • Grünlippmuschel Salbe
  • Grünlippmuschel Balsam

Wie die jeweilige Darreichungsform angewandt wird, ist der jeweiligen Beschreibung zu entnehmen.
Grünlippmuschel - Nebenwirkungen

Die Einnahme und Anwendung der verarbeiteten Grünmuschel in ihren verschiedenen Darreichungsformen führen zu keinen Nebenwirkungen. Aber auch hierbei ist es wichtig, sich an die angegebenen Tagesdosierung zu halten. Eine Überdosierung ist zwar meist unproblematisch, kann aber, wenn auch sehr selten, zu Übelkeit und Blähungen führen oder aber allergische Reaktionen hervorrufen.
Grünlippmuschel – Gut zu wissen

Die Grünlippmuschel (Perna canaliculus) ist weltweit als Delikatesse bekannt und kann das ganze Jahr über genossen werden. Zubereitet wird die Weichtierspeise wie die der Miesmuschel.
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Für pharmazeutische Zwecke werden 10 % der jährlichen Ernte verarbeitet, was etwa 60.000 Tonnen beträgt. Am beliebtesten sind die Kapseln und das Pulver, die in Apotheken und Drogeriemärkten erhältlich sind oder über das Internet bezogen werden können.

Die heilende Wirkung der Grünlippmuschel ist nicht nur für den Menschen eine gute Alternative zu herkömmlichen Arzneimitteln, sondern genauso bei Hunden, Katzen und Pferden.
Fazit: Wer bei Einnahme eines Grünmuschel-Extrakts auf schnelle Linderung der Beschwerden hofft, wird enttäuscht sein. Wie meist bei der Einnahme von Naturheilmitteln muss sich der Organismus erst darauf einstellen, was einige Wochen dauern kann. Da das Naturprodukt jedoch keine Nebenwirkungen aufweist, sollte man etwas Geduld aufbringen, um die heilende Wirkung feststellen zu können. Ein Versuch ist es wert.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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