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Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Krankheiten
Die meisten Menschen nehmen, so wie es zu Kopfschmerzen oder Migräne kommt, Schmerzmittel dagegen ein. Oft haben diese Schmerzmittel unerwünschte Nebenwirkungen.
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Häufig ist es aber so, das natürliche Mittel und Maßnahmen genauso schnell wirken, wie Schmerztabletten und das fast immer ohne die ungünstigen Nebenwirkungen.

Der Kopfschmerz ist in Deutschland weit verbreitet. Es leiden ca. vier bis fünf Prozent der Deutschen täglich daran.

Kopfschmerzmittel gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Diese frei verkäuflichen Mittel finden die meisten Betroffen harmlos, gerade wegen ihrer Verschreibungsfreiheit. Zudem werden die Beipackzettel überhaupt nicht oder nur oberflächlich gelesen. Auf eventuelle Nebenwirkungen wird so gut wie nicht geachtet.
Zu bedenken ist jedoch, dass die Kopfschmerztablette nicht die Ursache der Kopfschmerzen behebt, sondern den Schmerz nur für eine gewisse Zeit betäubt bzw. die Schmerzempfindung blockiert.

Nach der Einnahme der Schmerzmittel hat der Organismus sich nicht nur mit dem ursächlichen Problem der Kopfschmerzen herumzuschlagen, sondern muss sich zudem mit den Nebenwirkungen der Tabletten auseinandersetzten.

Der Kopfschmerz kommt unterschiedliche daher. Mal ist er stechend, hämmernd oder dumpf. Der Schmerz kann hinter der Stirn, im Nacken oder einseitig an den Schläfen sein.

Betroffen vom Schmerz mit seiner unterschiedlichen Ausprägung können alle Bereiche des Kopfes sein. Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft (IHS) unterscheidet heute über 200 verschiedene Arten des Kopfschmerzes. Eben vom verbreiteten Spannungskopfschmerz bis hin zum seltenen Gewichtheberkopfschmerz, der durch körperliche Anstrengung ausgelöst wird.
Inhalt

Wichtig
Natürliche Möglichkeiten zur Linderung der Kopfschmerzen
Phytotherapie (Pflanzliche Mittel)
Weitere Themen
Wichtig: Treten Kopfschmerzen sehr stark und erstmalig auf, sind länger anhaltend und treten in ungewohnter Form auf, ist es ratsam vor eigenen Experimenten mit Naturheilmitteln einen Arzt aufzusuchen, damit die Ursache der Kopfschmerzen abgeklärt wird.
Sind die Kopfschmerzen nur leicht bis mittelstark, die immer mal wieder nach Stress oder einer schlaflosen Nacht auftreten, kann man sich mit natürlichen Mitteln durchaus eine Linderung verschaffen.
Natürliche Möglichkeiten zur Linderung der Kopfschmerzen

Spannungskopfschmerz: Empfunden wird dieser als dumpfer, drückender Schmerz. Der Schmerz wird auch als Schraubstockgefühl an Scheitel, Hinterkopf und Nacken beschrieben.

In vielen Fällen lässt sich dieser Schmerz durch Bewegung lindern oder sogar beheben. Dehn- und Lockerungsübungen oder ein zwanzigminütiger Spaziergang reichen meist aus. Die erhöhte Sauerstoffversorgung an der frischen Luft regt Stoffwechselvorgänge und die Durchblutung im Körper an.
Wärme: Bei Spannungskopfschmerzen kann auch Wärme helfen. Wärme senkt die Muskelspannung. Ein erwärmtes Kirschkernkissen im Nacken, eine feucht warme Kompresse oder ein warmer Nackenguss (z.B. Dusche) kann helfen, den Kopfschmerz zu lindern. Unter anderem werden auch heiße Bäder empfohlen. Aber Vorsicht, bei heißen Bädern kann der Blutdruck stark abfallen und der Kopfschmerz verstärkt sich.
Empfohlen als Hausmittel werden zudem warme Fußbäder, Senfmehlfußbäder, Wechselduschen nach Kneipp- sowie Fuß- und Armbäder mit ansteigender Temperatur.
Kälte: Nach langer Bildschirmarbeit fängt der Kopf an zu pochen. Angenehm kann hier eine Kühlung mit einem Gelkissen aus dem Kühlschrank sein. Das Gelkissen oder der feuchte Waschlappen wird für mehrere Minuten auf die Stirn oder Schläfen gehalten. Dadurch kann die Schmerzwahrnehmung gelindert werden. Ein sogenanntes kaltes Armband nach Kneipp verstärkt die Durchblutung der Arme und sorgt so für veränderte Kreislaufverhältnisse in der oberen Körperhälfte.
Entweder nacheinander oder gleichzeitig beide Arme von der Hand bis zur Mitte des Oberarmes in kaltes Wasser tauchen. Tritt dann ein Kältegefühl in den Armen ein, die Arme herausnehmen und abstreifen. Danach die Arme in ein Handtuch wickeln oder bewegen, bis die Arme wieder warm sind. Bei dieser Anwendung kommt es zu einer besseren Durchblutung der Arme.

Diese kalten Anwendungen sind hilfreich, wenn zum Kopfschmerz noch Müdigkeit und niedriger Blutdruck dazu kommen.
Ätherische Öle: Mehrere Studien haben den schmerzlindernden Effekt von Pfefferminzöl nachgewiesen. So ist die Wirkung von Pfefferminzöl mit der von Schmerztabletten vergleichbar. Trägt man Pfefferminzöl auf die Stirn und Schläfen auf, darf man jedoch nicht allzu sparsam sein. Vorsicht ist geboten vor Augen und Hautreizungen. Verwenden sollte man das Öl nicht rein, sondern nur verdünnt.
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Entsprechende Produkte findet man in Apotheken. Meist haben diese Produkte einen Anteil von zehn Prozent reinem Pfefferminzöl.

Zu beachten ist zudem, dass Ätherische Öle für Kinder nicht geeignet sind. Auch Menschen mit Erkrankungen, wie zum Beispiel Asthma, sollten mit ihrem Arzt abklären, welches entsprechende Mittel für sie in Frage kommen.
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Phytotherapie (Pflanzliche Mittel): Gegen Kopfschmerzen gibt es eine Vielzahl von pflanzlichen Schmerzmittel. So kann man zum Beispiel die Weidenrinde verwenden. Weidenrinde enthält Salicylate, das sind Vorläufer des bekannten Schmerzhemmers Acetylsalicylsäure, kurz ASS.
Weidenrinde hat einen sehr bitteren Geschmack, so dass man lieber Produkte aus Weidenrinde in Tabletten- oder Kapselform kaufen sollte. Weidenrinde wird nicht für Patienten empfohlen, die Blutverdünner einnehmen. Auch bei Kindern sollte man auf Weidenrinde verzichten.

Kopfschmerzen durch zu niedrigem Blutdruck: Helfen kann hier ein Espresso oder Kaffee. Koffein verengt die Gefäße und der Blutdruck steigt. Nach verschiedenen Studien ist dieser Effekt jedoch nur bei Menschen nachgewiesen, die Kaffee nicht gewohnheitsmäßig und wenn, nur in kleinen Mengen trinken. Bei einem höheren Kaffeekonsum kommt es nicht zu diesem Effekt.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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