Heilpflanze – Ginkgo (Ginkgo biloba) - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Heilpflanze – Ginkgo (Ginkgo biloba)

Heilpflanzen
Der Ginkgo-Baum stammt ursprünglich aus China und entstammt der Urzeit. Er gilt als lebendes Fossil, denn er hat sich bis heute nicht in seiner ursprünglichen Form verändert. Der Ginkgo-Baum mit einer Höhe von 30 bis 40 Metern ist ein sommergrüner Laubbaum und zählt zu den ältesten Pflanzenarten der Erde. Heute ist der Ginkgo-Baum weltweit zu finden, da er sehr gerne angepflanzt wird.

Ginkgo biloba bedeutet Fächerblattbaum, wobei biloba = zweilappig die typische Blattform des Baumes bezeichnet.

Als Heilpflanze werden die Blätter des Ginkgo-Baumes schon seit Jahrtausenden verwendet, besonders bei Durchblutungsstörungen in den Beinen und zur Gedächtnisstärkung. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) finden auch die Samenkerne Verwendung.

Der wissenschaftliche Name des Baumes ist Ginkgo biloba.
Ginkgo - Pflanzenbeschreibung
Bild: pixabay website5
Inhalt

Ginkgo-Baum – Weitere volkstümliche Namen
Ginkgo – Pflanzenbeschreibung
Ginkgo – Verwendete Pflanzenteile
Ginkgo – Inhaltsstoffe und Heilwirkung
Ginkgo – Anwendungsgebiete
Ginkgo – Anwendung
Ginkgo – Nebenwirkungen
Ginkgo – Kontraindikation / Gegenanzeige
Ginkgo-Baum – Weitere volkstümliche Namen

Tempelbaum, Fächertanne, Ginko, Fächerblattbaum, Hügelaprikose, Entenfußbaum, Silberbaum, Silberaprikose, Japanischer Nussbaum
Ginkgo - Pflanzenbeschreibung

Der Ginkgo-Baum ist ein sommergrüner Laubbaum, der im Herbst seine Blätter verliert. Er erreicht eine Höhe von bis zu 40 Metern, dazu braucht es allerdings etwa 100 Jahre. Die Borke des Baumes ist braun und bildet eine dicke Schicht, die an Kork erinnert. Im Laufe von vielen Jahren zeigen sich Risse in der Borke. Die Blätter des Ginkgo-Baumes sind breit und fächerförmig und fühlen sich ledrig an.
Ginkgo – Verwendete Pflanzenteile

Hauptsächlich finden die Laubblätter des Ginkgo-Baumes Verwendung, aber auch der Samen kann verarbeitet werden.
Ginkgo – Inhaltsstoffe und Heilwirkung

Zu den Inhaltsstoffen des Ginkgos zählen u. a. Flavonoide, Alkohole, Essigsäure, ätherisches Öl, fettes Öl, Wachs, Stärke sowie Ginkgosäuren.

Die Zusammensetzung der verschieden Inhaltsstoffe bewirken den durchblutungsfördernden Effekt und helfen somit bei Durchblutungsstörungen und Gedächtnisschwäche.
Ginkgo - Anwendungsgebiete

Ginkgo findet hauptsächlich Anwendung bei Durchblutungsstörungen, Gedächtnisschwäche und Arteriosklerose.

Weitere Anwendungsbereiche sind: Asthma, Bronchitis, Diabetes, Hautgeschwüren und schlecht heilenden Wunden, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel und Tinnitus.
Ginkgo – Anwendung

Ginkgo kann als Tee, als Tinktur, als oder als Fertigpräparat angewendet werden.

Ginkgo - Tee: Für den Tee werden zwei Teelöffel Ginkgo mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen. Dann zehn Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Den Ginkgo-Tee in kleinen Schlucken trinken, täglich ein bis drei Tassen.
Ginkgo – Tinktur: Für eine Ginkgo-Tinktur übergießt man den Ginkgo in einem Schraubdeckelglas mit Weingeist oder Doppelkorn und lässt die Mischung für zwei bis sechs Wochen ziehen. Danach wird die Flüssigkeit in eine dunkle Flasche abgefüllt. Von der Tinktur dreimal täglich 10 bis 50 Tropfen nehmen. Eventuell muss die Tinktur mit Wasser verdünnt werden, wenn die Konzentration zu hoch ist.
Ginkgo – Tabletten: Ginkgo ist in Tablettenform, als Dragee oder auch als Tropfen erhältlich in Apotheken und Drogeriemärkten. Die Arzneimittel aus der Drogerie oder aus dem Supermarkt sind allerdings nicht so hoch dosiert.
Bilder: pixabay website5
Ginkgo – Umschläge: Ginkgo-Umschläge haben sich bei schlecht heilenden Wunden bewährt. Hierfür tränkt man ein Tuch in Ginkgo-Tee oder beträufelt es mit einer Ginkgo-Tinktur. Das Tuch gut auswringen und auf die betroffene Hautstelle legen.
Ginkgo - Nebenwirkungen

Sehr selten können bei der Anwendung von Ginkgo Nebenwirkungen auftreten, wie Magen-Darm-Beschwerden und Kopfschmerzen. Auch sehr selten können allergische Reaktionen auftreten.
Ginkgo – Kontraindikation / Gegenanzeige

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte man vorsichtshalber auf Ginkgo verzichten, auch wenn hierfür keine wissenschaftlichen Erkenntnisse zu eventuellen Nebenwirkungen vorliegen.

Bei der Einnahme von Medikamenten zur Hemmung der Blutgerinnung sollte vor gleichzeitiger Anwendung von Ginkgo der Arzt zurate gezogen werden.
Achtung! Eine Selbstbehandlung mit Ginkgo-Präparaten, in welcher Form auch immer, ersetzt nicht den Arztbesuch. Es ist daher immer sinnvoll, bei auftretenden Beschwerden, sich vom Arzt untersuchen zu lassen und die Diagnose abklären zu lassen. Fragen Sie Ihren Arzt, ob eine Behandlung, vielleicht auch nur begleitend, mit Ginkgo für Sie infrage kommt.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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