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Hepatitis-C (HCV) – Virusinfektion
Entdeckt wurde das Hepatitis-C-Virus erstmals 1989. Hauptsächlich wird das Virus über einen direkten oder indirekten Blutkontakt übertragen, aber eine Übertragung ist auch teilweise über andere Körperflüssigkeiten möglich. Dazu gehören zum Beispiel Sperma oder Muttermilch.
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Die wichtigsten Übertragungswege sind der gemeinsame Gebrauch von Nadeln und Spritzen bei Drogenabhängigen sowie Piercing oder Tätowierungen unter mangelhaften Hygienebedingungen. Eine Übertragung durch Speichel oder Ausscheidungssekrete ist fast unmöglich.

Wird eine chronische Hepatitis C Infektion nicht behandelt kann sie bleibende Leberschäden verursachen.

In Deutschland gibt es ca. 5.000 Neuerkrankungen jährlich an Hepatitis C.

Weltweit sind von einer Infektion mit dem Hepatitis C-Virus ca. 71 Millionen Menschen erkrankt. Pro Jahr kommen drei bis vier Millionen neue Erkrankungen hinzu.

Männer sind fast doppelt so häufig betroffen wie Frauen.
Inhalt

Übertragungswege und Inkubationszeit
Hepatitis C (HCV) – Mögliche Infizierungswege
Hepatitis C (HCV) – Symptome
Hepatitis C (HCV) – Begleiterkrankungen
Hepatitis C (HCV) – Diagnose
Chronische - Hepatitis C (HCV)
Hepatitis C (HCV) – Behandlung
Hepatitis C (HCV) – Vorsorge
Weitere Themen Lebererkrankung
Übertragungswege und Inkubationszeit


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Erkannt wurde das Hepatitis C-Virus im Jahr 1989 erstmalig. Übertragen wird das Virus durch Blut zu Blut Kontakt. Es gibt die unterschiedlichsten Übertragungswege. Vor 1991 wurde das Virus überwiegend durch Bluttransfusionen übertragen. Nach 1991 gibt es Labortests, die Antikörper gegen das Virus im Blut des Spenders nachweisen können. Etwas später kamen noch Tests hinzu, die das Hepatitis C-Virus direkt im Blut nachweisen können. Seitdem werden alle Blutspenden hin auf das Virus getestet.

Der Ausbruch der Krankheit kann sich über Jahre hinaus verzögern. So können auch heute noch diagnostizierte Erkrankungen unter Umständen auf lange zurückliegende Bluttransfusionen mit infiziertem Blut oder auch auf andere Übertragungswege zurückzuführen sein. Oft wissen dann Betroffene nicht mehr, wo sie sich infiziert haben könnten.
Hepatitis C (HCV) – Mögliche Infizierungswege

  • Gemeinsame Verwendung von Gebrauchsgegenständen
  • Ungeschützter Geschlechtsverkehr
  • Gemeinsamer Gebrauch von Spritzen und Röhrchen
  • Infektion durch Nadelstichverletzungen
  • Infektionen durch verunreinigte Geräte bei Piercings oder Tätowierungen
  • Übertragungsrisiko bei der Geburt von Mutter zu Kind

Zudem ist man selbst noch ansteckend, so lange sich noch Hepatitis C-Viren im Körper befinden. Erst wenn alle Hepatitis C-Viren nachweislich aus dem Körper entfernt sind, ist man nicht mehr ansteckend.

Zu bedenken ist jedoch, dass eine ausgeheilte Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus nicht vor einer erneuten Infektion schützt. Eine überstandene Erkrankung schützt nicht vor einer Neuansteckung.

Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis C existiert leider bis zum heutigen Tag nicht.
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Hepatitis C (HCV) – Symptome

Die sogenannte Inkubationszeit beträgt zwei Wochen bis zu mehreren Monaten.

Meist beginnt eine Hepatitis C Erkrankung unbemerkt, da eine Infektion am Anfang keine eindeutigen Krankheitszeichen hat.

Nach einer Ansteckung mit dem Hepatitis C-Virus kommt es häufig zu grippeähnlichen Symptomen.

Die Symptome einer akuten Hepatitis C (HCV) Infektion sind zum Beispiel:


Die Gelbfärbung der Haut, Schleimhäuten und Augen, die Dunkelfärbung des Urins sowie die Entfärbung des Stuhls tritt bei einer Hepatitis C-Infektion nur selten auf.
Hepatitis C (HCV) – Begleiterkrankungen

Die Hepatitis C-Viren befinden sich im Blut und anderen Körperflüssigkeiten, so dass sie sich im Körper ausbreiten können und so unterschiedlichste Erkrankungen oder Beschwerden auslösen können.

Dazu gehören zum Beispiel Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Haut oder Schilddrüse, Entzündungen des Nierengewebes, der Speichel- und Tränendrüsen, aber auch Depressionen.
Hepatitis C (HCV) – Diagnose

Eine Hepatitis C wird häufig durch Zufall entdeckt, im Rahmen einer gewöhnlichen Vorsorgeuntersuchung.

So gibt die Routineuntersuchung des Blutes die erhöhten Leberwerte preis. Zur Abklärung dieses Befundes wird der Arzt dann weitere Blutuntersuchungen durchführen. Zunächst ermittelt er beim Verdacht auf eine Hepatitis C, ob im Blut spezielle Antikörper gegen das Virus vorhanden sind, die sogenannten anti-HCV Antikörper.

Zudem ist es sinnvoll, wenn Hepatitis C-Antikörper in der Blutprobe vorhanden sind, ob auch das Erbgut des Hepatitis C-Virus (HCV-RNA) im Blut vorhanden ist. Das wäre dann der sichere Beweis für eine akute Hepatitis C (HCV)-Infektion, da Antikörper gegen das Virus auch dann nachzuweisen sind, wenn der Körper den Krankheitserreger schon erfolgreich bekämpft hat.

Auch eine Ultraschalluntersuchung der Leber ermöglicht es, den Zustand der Leber grob zu beurteilen. So kann der Arzt erkennen, ob eine Veränderung der Leberstruktur vorliegt oder es schon zu Folgeerscheinungen gekommen ist, wie zum Beispiel eine vergrößerte Milz oder Bauchwasser, ein sogenannter Aszites.
Hepatitis B – Ansteckungsweg (HBV)
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Chronische - Hepatitis C (HCV)

Von einer Chronischen Hepatitis C spricht man, wenn die Erkrankung länger als sechs Monate anhält.

In der akuten Phase, in den ersten sechs Monaten, besiegt das körpereigene Immunsystem bei ca. 15 bis 25 Prozent der Betroffenen, den Virus selbst, ohne Behandlung.

Bleibt die Infektion jedoch bestehen, spricht man von einer chronischen Hepatitis C Erkrankung.

Bei einer unbehandelten chronischen Hepatitis Erkrankung kann die Leber nachhaltig geschädigt werden.

Am Anfang bildet sich immer mehr Bindegewebe, dieses ist ähnlich wie bei vernarbten Stellen nach einer Verletzung. Medizinisch bezeichnet wird dieser Vorgang als Leberfibrose. Je weiter die Fibrose fortschreitet, kommt es zu einer zunehmenden Verschlechterung der Leberfunktion.

Setzt keine Behandlung ein, kommt es bei fortschreitender Vernarbung zu einer Leberzirrhose (Schrumpfleber).

Dieser Prozess kann sich über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren hinziehen. Er kann aber auch wesentlich schneller ablaufen.

Kommt es zur Leberzirrhose, kann die Funktion der Leber so stark gestört sein, dass nur eine Lebertransplantation den Betroffenen retten kann.

Zudem kann es in seltenen Fällen durch eine Leberzirrhose die Entwicklung von Leberkrebs begünstigt werden.
Hepatitis C (HCV) – Behandlung

Zur Behandlung einer Hepatitis C (HCV)-Erkrankung werden sogenannte Virostatika eingesetzt. Das sind Medikamente, die die Virenvermehrung hemmen.

Bei den betroffenen Menschen wird dadurch meist eine dauerhafte Heilung erreicht.

Bis zum heutigen Zeitpunkt gibt es keine Schutzimpfung gegen das Hepatitis C (HCV)-Virus. Auch gibt es keine bleibende Immunität nach einer ausgeheilten Hepatitis C-Erkrankung.
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Hepatitis C (HCV) – Vorsorge

Kein gemeinsames Nutzen von z. B. verunreinigten, infizierten Injektionsnadeln, Spritzen, Filtern und Löffeln unter Drogenkonsumentinnen und Drogenkonsumenten.

Sexuell wird das Virus selten übertragen, so dass, wenn keine Risikosituation vorliegt, es keine allgemeine Empfehlung gibt. Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht bei häufig wechselnden Geschlechtspartnern, vor allem zum Zeitpunkt der Monatsblutung, sowie bei der Ausübung traumatischer Sexualpraktiken (ungeschützter Analverkehr, Sadomasochismus).

Das Infektionsrisiko liegt bei einem Neugeborenen bei einer infizierten Mutter bei ca. fünf bis sechs Prozent.

Auch während der Schwangerschaft ist eine Übertragung über den Mutterkuchen (Plazenta) prinzipiell möglich.

HCV-positive Mütter können ihre Kinder stillen. Bei einer Verletzung oder Entzündung einer Brustwarze sollte jedoch mit der betroffenen Brust nicht gestillt werden.

Personen, die mit Blut anderer Menschen in Berührung kommen, (medizinisches Personal, Labor oder Blutbank) sollten mit aller Vorsicht und Hygiene arbeiten.
Fazit: Hepatitis C ist eine meldepflichtige, infektiöse Viruserkrankung der Leber. Bislang gibt es durch die hohe Mutationsrate des Virus keine Impfung gegen das Hepatitis C-Virus.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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