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Herzinfarkt: Unterschiedliche Beschwerden bei Männer und Frauen

Krankheiten
Was ist anders bei Frauen?

Frauen bringen die Beschwerden häufig mit ihrer Brust oder den Wechseljahren in Verbindung.

Auch Frauen verspüren einen Schmerz hinter oder vor dem Brustbein, der in Arme, Schultern und Hals ausstrahlen kann. Häufig ist der Schmerz nicht so stark wie bei Männern. Bei Frauen kommt es häufig zu einem Druck- und Engegefühl im Brustbereich, Oberbauchschmerzen, Kurzatmigkeit sowie Übelkeit, Erbrechen und Schwindel.

Brustschmerzen haben nur etwa ein Drittel der Frauen.

Diese Beschwerden werden oft nicht als typische Herzinfarkt-Symptome erkannt, eben nicht so ernst genommen von den Frauen. Aus diesem Grund kommen Frauen mit einem Herzinfarkt wesentlich später in eine Klinik als betroffene Männer, die sich ca. schon eine Stunde vorher in der Notaufnahme vorstellen. Immer gerechnet nach den ersten Herzinfarkt-Symptomen. Das ist auch der Grund, weswegen mehr Frauen an einen Herzinfarkt sterben als Männer.

Ein weiterer Unterschied zwischen den Geschlechtern ist, dass Frauen bis zu den Wechseljahren gut geschützt sind vor einem Herzinfarkt. Aber mit Abnahme der Hormonproduktion nimmt der Schutz ab. So kommt es dazu, dass die koronare Herzkrankheit bei Frauen erst ab einem Alter von etwa 60 Jahren vermehrt auftritt, während Männer häufig schon deutlich früher betroffen sind.

Von einer Hormonbehandlung zum Schutz vor Herzinfarkten wird jedoch klar abgeraten. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass eine Hormongabe, aus welchen Gründen auch immer, keine Verringerung der Herzinfarkte bewirkte. Auch zeigte sich, dass bei einer Hormoneinnahme ein Anstieg des Brustkrebsrisikos zu beobachten war.

Frauen ab einem Taillenumfang von 88 cm haben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, so dass zum Abnehmen geraten wird. Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Diabetes treten bei Frauen häufig in Kombination auf und steigern somit das Herzinfarktrisiko.

Zu beachten ist auch, dass Diabetikerinnen ein sechsfach erhöhtes Herzinfarktrisiko haben. Deswegen wird ihnen geraten auf eine gute Blutzuckereinstellung zu achten.
Unterschied zwischen den Geschlechtern- Herzinfarkt
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Weiteres von Interesse

Haben Frauen Angst vor Krankheiten, dann haben sie häufig Angst vor Krebserkrankungen, zum Beispiel vor Brustkrebs. Frauen denken häufig erst gar nicht daran, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken, da das eine Männerkrankheit ist.
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In Wirklichkeit ist das jedoch nicht so. Schon seit 2002 hat der Herzinfarkt und Schlaganfall die bis dahin führende Todesursache Krebs bei Frauen abgelöst. Bei Männern ist die Todesursache Herzinfarkt kontinuierlich zurückgegangen.

Jährlich werden in Deutschland etwa 222.600 Frauen und rund doppelt so viele Männer wegen einer "ischämischen Herzkrankheit" stationär behandelt. Und immer noch sterben relativ gesehen mehr Frauen als Männer an dieser Erkrankung.
Herzinfarkt – Vorsorge

Da der eigene Lebensstil einen großen Einfluss auf das Herz hat, sollten
Sie vorsorgen.

Nicht rauchen - der Qualm schadet nicht nur der Lunge, sondern auch das Herz. Verschiedene Stoffe aus dem Rauch fördern die Bildung von Plaques in den Gefäßen, welche aufbrechen und sie verschließen können.
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Wichtig ist es auf seine Ernährung zu achten. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung, mit zum Beispiel ungesättigten Fettsäuren wie Olivenöl senken den Cholesterinspiegel. Während tierische Fette, also gesättigte Fettsäuren, den Cholesterinspiegel ansteigen lassen. So gehören zu diesem Speiseplan Obst und Gemüse und ab und zu ein Seefisch.

Bei Übergewicht sollte man abnehmen. Ein normales Gewicht schützt das Herz und es muss weniger arbeiten, um den ganzen Körper mit Blut zu versorgen. Zudem hat man bei Übergewicht häufiger einen erhöhten Cholesterinspiegel, der dem Herz ebenfalls gefährlich werden kann.
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Herzinfarkt – Was ist anders bei Frauen?
Herzinfarkt
Folgende Anzeichen können auf einen Herzinfarkt hindeuten
Was ist anders bei Frauen? Unterschiedliche Beschwerden bei Männer und Frauen
Weiteres von Interesse
Herzinfarkt – Vorsorge
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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