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Himbeerkrankheit oder Frambösie, Buba, Yaws

Hinter diesen Namen steht eine seltene Tropenkrankheit. Die Frambösie ist eine nicht tödliche Krankheit, aber unbehandelt führt sie zu Entstellungen und schweren Behinderungen.

Der Erreger dieser Krankheit ist ein enger Verwandter des Syphilis-Erregers (Treponema pallidum). Das Bakterium wird jedoch nicht durch Geschlechtsverkehr übertragen, sondern von Haut zu Haut durch direkten Kontakt.

Der Erreger der Frambösie, Buba, Yaws oder Himbeerkrankheit ist das Bakterium Treponema pertenue. Es ist aus der Familie der Spirochäten.
Spirochäten- die meisten Bakterien aus dieser Gruppe sind für den Menschen ungefährlich. Einige Bakterien aus dieser Gruppe gelten jedoch als gefährlich, so der Treponema pallidum, der Erreger der Syphilis und der Treponema pertenue, der Erreger der Frambösie.
Überwiegend stecken sich Kinder bis 15 Jahren an, durch Haut zu Haut Kontakt. Bei einer Infektion kommt es zu großen Hautgeschwüren, auch können die Gelenke zerstört werden und Knochen können sich verformen. Im Laufe der Krankheit kommt es so zu schweren Behinderungen, z. B. zu einer Gehbehinderung.

Das Bakterium kommt nur in warmen und feuchten Regionen vor. Das Bakterium ist sehr empfindlich, es trocknet sehr schnell aus. Es benötigt also unbedingt das feuchte Tropenklima zum überleben, um von Kind zu Kind zu gelangen.

Die Krankheit, die die Knorpel und Knochen der Infizierten isst, taucht in den armen, ländlichen Gebieten von Afrika, von Asien und von Südamerika wieder auf.

Es sind heute schon wieder ca. 500.000 Menschen an Yaws erkrankt. Nach einem Bericht der WHO waren in den 50er Jahren mehr als 50 Millionen Menschen weltweit betroffenen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) legte zusammen mit der UNICEF ein globales Steuerprogramm auf, um die Krankheit zurückzudrängen. Das globale Steuerungsprogramm behandelte in den Jahren von 1952 bis 1964 300 Millionen Menschen in 50 Ländern, um die Krankheit zurückzudrängen. Durch diese Maßnahme wurde die Krankheit um mehr als 95 % zurückgedrängt, sie galt als fast ausgerottet.

Die nachhaltige Überwachung von Yaws war leider nicht ausreichend genug, so dass es zu einem Wiederaufleben der Frambösie im 21. Jahrhundert gekommen ist.
Behandlung

Seit 50 Jahren hat sich die Behandlung der Frambösie nicht geändert. Eine kleine Studie in Papua-Neuguinea zeigt jetzt aber, dass die Bekämpfung der Kinderkrankheit sich deutlich vereinfachen lässt. Das wichtigste Ergebnis: Eine einzige Tablette des Antibiotikums Azithromycin wirkt so gut wie eine Penicillin-Spritze.

Die Mediziner hatten in einer kleinen Studie, Kinder mit Frambösie im Alter von 6 Monaten bis 15 Jahren in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe bekam die Standardbehandlung, es wurde ihnen Penicillin in einen Muskel gespritzt. Die 2. Gruppe bekam eine einmalig hohe Dosis Azithromycin.

Durch das Penicillin wurden 105 von 113 Patienten geheilt, durch das Azithromycin waren es 106 von 110 Patienten.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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