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Kavaliersschmerzen – Wenn die Hoden schmerzen

Krankheiten
Das Wort Kavaliersschmerzen bezeichnet Schmerzen im Hodenbereich, die auftreten können, wenn es nach einer langanhaltenden stark sexuellen Erregung nicht zum Samenerguss (Ejakulation) kommt. Die Schmerzen können mit einem unangenehmen Spannungsgefühl im Unterleib bis hin zu starken Krämpfen einhergehen. Der Schmerzzustand kann mehrere Minuten bis zu einigen Stunden andauern.

Die Bezeichnung Kavaliersschmerz kommt vermutlich daher, dass der Mann „höflich“ abwartet bis er seine Partnerin sexuell befriedigt hat oder beide gleichzeitig den Höhepunkt erreichen. Weitere im Volksmund bekannte Begriffe sind Bräutigamsschmerzen (früher: lange sexuelle Enthaltsamkeit vor der Ehe) oder auch Blaue Hoden (die Hoden können sich bei dem Schmerzustand bläulich verfärben) sowie schlicht Hodenkrampf.

Kavaliersschmerzen stellen keine gesundheitsgefährdende Erkrankung dar.
Inhalt

Kavaliersschmerzen - Ursachen

Ist der Mann sexuell erregt, kommt es zur Erweiterung der Blutgefäße (Vasodilatation) und Blut fließt durch die erweiterten Arterien in den Penis und in die Hoden, während sich gleichzeitig die Venen verengen (Vasokonstriktion), die das Blut von den Geschlechtsteilen ableiten. Dadurch erhöht sich die Blutmenge in den männlichen Geschlechtsteilen um bis zu 40 Prozent, zudem sind die Samenwege unter erhöhter Spannung. Kommt es dann zum Samenerguss (Ejakulation) normalisiert sich dieser Zustand wieder. Ist das aber nicht der Fall, kann es zu Krämpfen der Muskulatur kommen, was sehr schmerzhaft sein kann.

Betroffen von Kavaliersschmerzen sind häufig Personen, die immer wieder beim Geschlechtsverkehr ihre Ejakulation zu lange zurückhalten sowie Männer, die über eine längere Zeit sexuell wenig aktiv sind.
Kavaliersschmerzen – Symptome

Die Schmerzen im Hodenbereich treten auf, wenn es nach einer längeren sexuellen Erregung zu keinem Samenerguss kommt. Die Beschwerden können von einem unangenehmen Druck im Unterleib bis zu stechenden und brennenden Schmerzen im Genitalbereich sowie schmerzhaften Krämpfen reichen. Die Hoden können sich während dieses Zustands bläulich verfärben.

Kommt es dann zur Ejakulation, lassen die Schmerzen meist nach kurzer Zeit nach, nur in Ausnahmefällen können die Schmerzen auch bis zu ein paar Stunden anhalten.
Kavaliersschmerzen – Behandlung

Eine medizinische Behandlung der Hodenschmerzen ist nicht nötig. Wird der Samenerguss herbeigeführt, lassen auch normalerweise die Schmerzen nach. Aber auch ein kaltes und nasses Handtuch verschafft Linderung.

Sollten die Beschwerden jedoch häufig auftreten und die Schmerzen über einen längeren Zeitraum andauern, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um eine mögliche Grunderkrankung, wie zum Beispiel Blutabflussstörungen, auszuschließen.
Wenn die Hoden schmerzen
Bild: fotolia.de
Kavaliersschmerzen - Vorbeugen

Zu Kavaliersschmerzen muss es nicht kommen. Der Mann sollte eine Erektion nicht zu lange aufrechterhalten und gegebenenfalls selbst Abhilfe schaffen. Auch verschiedene sexuelle Hilfsmittel, wie zum Beispiel ein Penisring, der zu einer verstärkten und verlängerten Erektion führen soll, birgt das Risiko von Hodenschmerzen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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