Probleme beim Wasserlassen- z. B. Brennen beim Wasserlassen - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Probleme beim Wasserlassen- z. B. Brennen beim Wasserlassen

Krankheiten

Männer haben eine längere Harnröhre als Frauen. Dadurch leiden die Männer seltener an Blasenentzündungen. Je älter der Mann wird, vergrößert sich jedoch seine Prostata und kann bei einigen Männern dann zu Problemen beim Wasserlassen führen. Das Spektrum reicht von häufigem Harndrang, über Harnstrahlabschwächung und häufig nächtlichen Harndrang. Geht aber auch bis zum vollständigen Unvermögen überhaupt zu urinieren, da die Prostata die Harnröhre komplett verlegt hat.

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Eine gutartige Prostatavergrößerung ist die benigne Prostatahyperplasie (BPH). Das Gewebe der Prostata kann sich bereits ab dem 35. Lebensjahr des Mannes vergrößern. Die BPH muss nicht krankhaft sein, nur wenn Beschwerden beim Wasserlassen auftreten, spricht man von dieser Diagnose BPH. Es sind ca. 25 bis 30 Prozent aller Männer betroffen.

Nach der Ausprägung der Prostatavergrößerung richtet sich die Therapie. Es sollten aber generell nichtoperative Behandlungsmethoden am Anfang stehen.

  • Hormonpräparate und pflanzliche Wirkstoffe (z. B. Sägezahn-Palmenfrucht, Brennnesselwurzel, Kürbissamen oder Roggenpollen)

  • medikamentöse Therapie (in Form von Tabletten, z. B. Alpha-Rezeptor-Blocker)

  • ransurethrale Operationen (Eingriffe in Narkose ohne äußerlichen Schnitt durch die Harnröhre)

  • Offene Prostatektomie (über einen Bauchschnitt)


Brennen beim Wasserlassen

Die häufigste Ursache, wenn es beim Wasserlassen brennt ist eine Infektion im Bereich der unteren Harnwege, zu denen Blase und Harnröhre zählen.

Frauen machen mit diesem Problem häufiger Bekanntschaft als Männer. Der Grund dafür liegt in den kürzeren Harnwegen der Frauen. Sie erkranken häufig an einer Blasenentzündung, welche neben anderen Beschwerden oft auch Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen zur Folge hat. Verursacher dieser Infektionen können Bakterien, Pilze und selten auch Viren und Parasiten sein. Bei Erkrankung der oberen Harnwege sind die unteren oft mitbeteiligt. So kommt es auch hier zu denselben Symptomen.


Im Rahmen einer Entzündung der Harnwege, die nicht durch eine Infektion bedingt ist, kommt es ebenfalls zu oben genannter Symptomatik.

Bei einer Bestrahlung der Beckenregion kommt es zu einer strahlenbedingten Blasenentzündung (radiogene Zystitis).
Es gibt zudem noch geschlechtsabhängige Symptome. So kann bei Frauen unter Umständen eine Entzündung der Scheide (Kolpitis) die Symptome verursachen. Es tritt hier meist das Brennen im Bereich der Scheide auf und ist mit Ausfluss verbunden.

Entzündungen der Schamlippen und der Scheide (Vulvovaginitis) können neben Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Jucken auch Beschwerden beim Wasserlassen verursachen. Manche Frauen leiden nach den Wechseljahren an einer durch Hormonmangel an weiblichen Geschlechtshormonen verursachten Vulvovaginitis.

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Eine Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostatitis) kommt bei Männern infrage. Weitere Beschwerden bei einer Prostatitis sind z. B. Schmerzen im Genitalbereich oder beim Samenerguss.

Ein Tumor der Harnwege kann für die Schmerzen beim Wasserlassen verantwortlich sein. Dies kann zutreffend sein, wenn sich die Symptome durch keine der oben genannten Ursachen erklären lässt oder wenn Blut im Urin auftritt.

Die sogenannte sekundäre Reizblase, verursacht durch eine Kombination verschiedenen Krankheitszeichen (häufiger Harndrang bei geringer Urinmenge, teilweise mit starken Schmerzen oder Inkontinenz) verursacht ein Brennen beim Wasserlassen. Dieses Krankheitsbild kann durch verschiedene Störungen hervorgerufen werden. Genannt sei hier die interstitiellen Zystitis oder ein oberflächlicher Blasentumor.

Zum anderen gibt es aber auch die primäre Reizblase, bei der sich trotz aller diagnostischen Bemühungen keine greifbare Ursache für die Symptome finden lässt. Diese primäre Reizblase ist eine Ausschlussdiagnose. Das heißt, bevor sich der Arzt auf das Vorliegen dieser Erkrankung festlegt, sollte er anhand von geeigneten Untersuchungen alle anderen möglichen Ursachen ausschließen können.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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