Knackende Finger – ist das schädlich? - Naturheilkunde - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Natürliche Heilung mit Hilfe der Naturheilkunde
Direkt zum Seiteninhalt

Knackende Finger – ist das schädlich? - Naturheilkunde

Naturheilung
Es gibt zu diesem Thema verschiedene Meinungen. Einigen verschafft das Fingerknacken ein Wohlgefühl, anderen wiederum läuft beim Knacken ein kalter Schauer den Rücken runter. Zudem ziehen viele Menschen an ihren Gelenken um ein Knackgeräusch zu erzeugen. Das geschieht meist leidenschaftlich und mehrfach täglich, andere versuchen es, können aber nicht mit den Fingern knacken.

Ist diese Angewohnheit schädlich, da der Glaube besteht, dass durch das Fingerknacken der Knorpel sich schneller abnutzt, also eine Arthrose entsteht.

Die Meinungen über die Schädlichkeit des Fingerknackens gehen weit auseinander. Einige Experten warnen vor allzu häufigem Knacken, weil sich die Gelenke überdehnen und so auf lange Sicht sogar schädigen könnten. Ander wiederum sagen, dass das Knacken der Finger keine Auswirkungen auf die Gelenke hat. Ab und zu kann es auch ohne eigenes Zutun in den Gelenken knacken. Ist dieses unabsichtliche Knacken allerdings von Schmerzen begleitet, sollte man sich ärztlich untersuchen lassen.
zurück Inhalt
Inhalt

Woher kommt das Geräusch?
Die Homöopathie bietet bei degenerativen Gelenkerkrankungen bewährte Heilmittel
Woher kommt das Geräusch?

Woher das Geräusch des Knackens kommt ist nicht vollständig geklärt. Die gängigste Theorie ist jedoch das Vakuum-Phänomen. In der Gelenkschmiere ist Kohlenstoffdioxid (CO2) in gelöster Form enthalten. Zieht der Knacker seine Gelenke lang, geht das CO2 in die Gasform über, es bilden sich Bläschen. Zerplatzen die Blasen, ploppt es.

Allerdings ist die Gasbläschenexplosion nicht der einzige Erklärungsansatz für das Gelenkgeräusch. Eine andere Theorie lautet, dass die Knochenflächen manchmal so uneben sind, dass der Gelenkspalt nicht durchgehend verläuft, die Knochen mit einem Knacken übereinander gezogen werden. Tatsache ist, dass die Ursache bis heute nicht einwandfrei geklärt ist.

Da das Knacken jedoch nicht schmerzhaft ist und auch erwiesenermaßen langfristig keine Arthritis auslöst, scheint die Gasbläschentheorie eher wahrscheinlich als die der unebenen Knochenflächen. Denn bei letzterer müsste die ständige Reizung nach einiger Zeit zu entzündlichen Prozessen führen.
Behandlung

Knackende Gelenke ohne Schmerzen bedürfen in der Regel keiner medizinischen Behandlung. Sollte die Geräuschentwicklung jedoch auf Erkrankungen oder Verletzungen der betroffenen Gelenke herrühren, so muss die Grundproblematik behandelt werden.

Liegt z. B. ein Verschleiß von Gelenkknorpel vor, das ist bei einer Arthrose der Fall, so wird eine entsprechende Arthrosebehandlung eingeleitet.

Die Therapie richtet sich nach Ausprägung der Gelenkerkrankung. Es kommen z. B. physiotherapeutische und physikalische sowie medikamentöse Maßnahmen zum Einsatz.

Physikalische Therapiemaßnahmen sind z. B. Massagen oder Wärme- bzw. Kältebehandlungen gegen Durchblutungsstörungen und Beweglichkeit erkrankter Gelenke.
Die Homöopathie bietet bei degenerativen Gelenkerkrankungen bewährte Heilmittel

Bei Arthrose können folgende homöopathische Mittel helfen

Acidum formicicum- die Ameisensäure, verwendet man in der Homöopathie zur Einleitung einer Wende zum Besseren.

Acidum sulfuricum- kann bei Blutungen und Entzündungen unter der Haut eingesetzt werden.

Aranin- Das weniger oft verwendete homöopathische Mittel wird umgangssprachlich auch Schwarze Nachtspinne genannt.

Menschen, die Aranin brauchen, wirken oft unruhig, hastig und zitternd.

Aristolochia- Das weniger oft verwendete homöopathische Mittel wird umgangssprachlich auch Osterluzei genannt.

Besonders typisch für Aristolochia ist allgemeine Zerschlagenheit.

Vorheriger Beitrag: Einschlafen der Hände – Taubheitsgefühl und Kribbeln in den Fingern


Nächster Beitrag: Zitternde Hände - Naturheilung und Homöopathie


Seitenanfang


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

Zurück zum Seiteninhalt