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Krebsgefahr durch schwarzen Tee – getestet wurden 27 Teesorten

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Getestet wurden 27 Schwarzteesorten (auch Bioprodukte), die laut chemischer Analyse krebserregende Stoffe enthalten. Davon schnitten drei Produkte besonders schlecht ab.

Die Analyse von der Deutschen Stiftung Warentest zeigt, dass die Schadstoffe PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), Pyrrolizidinalkaloid und Anthrachinon in den Schwarztees stecken. Diese drei Stoffe gelten für Menschen als potenziell krebserregend. Im Durchschnitt trinkt jeder Bundesbürger 20 Liter Schwarztee pro Jahr.

Mit der Note „mangelhaft“ schnitten die Teesorten Bio-Darjeeling von Alnatura „Darjeeling-Blatt“ (3,70 Euro pro 100 Gramm) und der Ceylon-Assam von Goldmännchen-Tee (4,10 Euro pro 100 Gramm) ab. Diese Sorten überschritten den geplanten EU-Grenzwert von 20 Mikrogramm Anthrachinon pro Kilogramm Tee. Der Tee von Kaufland schnitt am schlechtesten ab, und zwar die Sorten K-Classic Schwarzer Tee Ceylon-Assam“
Vier der getesteten Tees weisen nur eine sehr geringe Schadstoffmenge auf und können unbedenklich getrunken werden. Drei davon zählen zu den billigsten Sorten, und zwar die Ceylon-Assam-Mischungen von Norma/Cornwall, Rewe/ja! und Real/Tip kosten nur 79 Cent pro 100 Gramm. Auch der lose Darjeeling von dm/Das gesunde Plus gehört dazu mit einer so geringen Schadstoffmenge, dass er das test-Qualitätsurteil „gut“ erhält.

Wie die Schadstoffe in die Tees geraten sind, gibt den Chemikern Rätsel auf. Möglich, dass Anthrachinone über die Verpackung in die Tees gelangt sind. Pyrrolizidinalkaloide kommen in Unkraut vor, so dass bei der Ernte versehentlich Unkraut, das zwischen Teepflanzen wächst, mit gepflückt worden sein kann. Die Schadstoffe kann man nicht schmecken.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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