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Kreislauferkrankungen und Vitaminpräparate

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Nach einer neuen Studie lohnen sich keine Vitaminpillen, um das Risiko zu senken, an einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zu erkranken. Vitaminreiche Nahrungsmittel tragen mehr zur Gesundheit bei als Vitaminpillen.

Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) sagen, Verbraucher sollten lieber auf eine gesunde Ernährung achten oder ihr Geld in einem Sportverein oder Fitness-Studio investieren.
Naturheilkunde - Vitaminpräparate
Bild: pixabay website5
Die Experten verweisen auf eine US-Studie, die vom Kardiologen Dr. Joonseok Kim und seinem Team durchgeführt wurde.

Das Wissenschaftsteam hatte 18 Studien mit mehr als zwei Millionen Teilnehmern ausgewertet.
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Das Ergebnis der Studie war für die Wissenschaftler ernüchternd und zeigte, dass die Nahrungsergänzungsmittel keinen Nutzen für die Bevölkerung hätten. Das sagte Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

Er führte weiter aus, dass die Wissenschaftler nach Gruppen gesucht hätten, die möglicherweise doch von Nahrungszusätzen hätten profitieren können.

Das Ergebnis der Untersuchung hätte jedoch gezeigt, dass alles stets negativ geblieben ist, egal wie lange die Präparate eingenommen wurden.
Das Ergebnis war für alle Studienteilnehmer gleich, egal ob Mann oder Frau, Raucher oder Nichtraucher, sportlich oder nicht, hieß es in der Mitteilung.

Profitieren von diesen Pillen würden nur die Hersteller und Verkäufer.

„Zu beachten wäre hier, dass Salat, Obst und Gemüse Gefäßerkrankungen entgegenwirken", betonte der DSG-Vorsitzende Armin Grau.

Fazit: In Deutschland nimmt jeder dritte Erwachsene Nahrungsergänzungsmittel. Die Menschen erhoffen sich damit, sich gesund zu halten. Doch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen die Präparate nicht, zeigen zahlreiche Studien.

Vitaminpillen senken laut Studien nicht das Risiko, an einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zu erkranken.

Nach dieser Studie kann sich die normale Bevölkerung mit Nahrungsergänzungsmitteln, die Vitamine und Mineralstoffe enthalten, nicht vor Herz-Kreislauf-Krankheiten bewahren.
Armin Grau, DSG-Vorsitzender, betonte, dass nur Hersteller und Verkäufer von diesen Pillen profitieren. Auch rät er, ausreichend Obst und Gemüse zu essen.

DGN-Generalsekretär und Neurologe Peter Berlit sagte: „Will man für seine Gesundheit Geld ausgeben, sollte man lieber in einen Sportverein oder ein Fitnessstudio investieren als in Vitamine und Mineralstoffe“.
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Weiter rät er: „Will man für seine Gefäße etwas Gutes tun, sollte man sich regelmäßig bewegen und nicht rauchen“.

Zudem berichtet das Bundesinstitut für Risikobewertung, kurz BfR, dass knapp ein Drittel aller Erwachsener regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Mit den Präparaten werden jährlich rund 1,1 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Dabei nehmen die Menschen hierzulande bis auf wenige Ausnahmen ausreichende Mengen an Mikronährstoffen zu sich, so das BfR.

September 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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