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Lachsfleck auch Storchenbiss genannt - bei Babys

Baby/Kinder
Etwa 7 von 10 Babys haben einen Lachsfleck nach der Geburt auf der Haut. Manche zeigen sogar mehrere dieser Hautveränderungen. Befindet sich der Lachsfleck im Gesicht wird er auch als Engelskuss bezeichnet. Ist die Hautveränderung auf der Rückseite des Halses wird der Fleck als Storchenbiss bezeichnet. Überlieferungen zur Folge wurde das Baby im Nacken vom Storch festgehalten, deswegen der Name Storchenbiss.

Storchenbisse werden meist bei Einwirkung von Sonnenlicht oder beim Schreien des Kindes deutlich dunkler und größer wahrgenommen.
Bild: pixabay website5
Storchenbisse oder Engelküsse sind häufige Muttermale bei Neugeborenen und bleiben nicht auf Dauer und sind gutartig. Verursacht wird der Lachsfleck im Mutterleib durch eine Entwicklungsstörung der kapillaren Blutgefäße. Diese liegen im Bereich vom Lachsfleck erweitert (dilatiert) vor. Mädchen und Jungen können gleichermaßen betroffen sein. Es ist nicht bekannt, dass die Veränderung vererbbar ist. Der Lachsfleck wird, sobald das Kind weint, oder sich die Temperatur verändert dunkler oder heller.

Die Storchenbisse im Gesicht verschwindet meist im ersten Lebensjahr. Die Hautveränderungen im Nackenbereich sind hingegen länger sichtbar. In einigen Fällen bleiben sie für immer.
Auch ein Lachsfleck auf der Nasenwurzel bedarf keiner weiteren Behandlung und ist nur vorübergehend. Er bildet sich innerhalb von 2 Jahren von selbst zurück.

Natürlich sollte man seien Kinderarzt auf den Lachsfleck des Kindes hinweisen. Der Kinderarzt kann dann eine Verlaufskontrolle des Males einleiten und das Mal genauer untersuchen. Es wird meist fotografiert und vermessen. Zudem muss er das Mal von einem Feuermal, medizinisch Naevus flammeus, abgrenzen können, da Feuermale, die sich vor allem einseitig auf dem Augenlid befinden, oftmals andere Erkrankungen begleiten. Die Untersuchung bringt dann Gewissheit, ob es sich um einen Lachsfleck handelt oder aber um ein Feuermal.

Wie sehen Lachsflecken aus?

Die Hautveränderungen erkennt man in Form von lachsfarbenen Flecken auf der Stirn, den Augenliedern oder im Nacken. Zudem können sie auf dem Rücken, den Beinen oder an den Armen vorkommen. Meist sind die Muttermale flach und unregelmäßig geformt. In seltenen Fällen entsteht eine Beule. Auch variiert die Größe der Hautveränderungen.
Wann kommt ein Arztbesuch in Frage?

Der Kinderarzt sollte informiert werden, wenn ihr Kind ein Muttermal hat. Nur der Arzt kann eine gesicherte Diagnose stellen, ob es sich um ein Lachsfleck handelt und nicht um ein Feuermal. Sie möchten bestimmt Gewissheit darüber haben, ob es sich um einen Storchenbiss bzw. ein anderes Muttermal oder um eine Hautkrankheit handelt, denn sofern der Fleck als Muttermal deklariert wird, ist keine ärztliche Behandlung notwendig.

Ist der Storchenbiss auch nach mehreren Jahren nicht verschwunden, kann eine Lasertherapie helfen. Bei dieser Therapie ist es möglich die Größe sowie die Sichtbarkeit zu reduzieren.

Eine Lasertherapie zielt auf die Blutgefäße im Unterhautfettgewebe ab. Diese Therapie ist schmerzlos und effektiv, muss aber möglicherweise mehrfach wiederholt werden.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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