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Magnesiummangel- Diagnostik und Auswirkungen der Erkrankung

Symptome

Über eine Blutentnahme bestimmt man den Serumwert von Magnesium, Kalium und Kalzium, da meist ein Magnesiummangel innerhalb einer Elektrolytentgleisung entsteht.

Auswirkungen der Erkrankung

Wird der Magnesiummangel nicht behandelt kommt es zu schwerwiegenden Folgen, da das Magnesium wichtig für die Aufrechterhaltung der Kaliumkonzentration in den Zellen ist. Wenn der Magnesiumspiegel sinkt, verliert der Körper gleichzeitig Kalium und Kalzium. Es kommt zum Kaliummangel (Hypokaliämie) und einem Kalziummangel (Hypokalzämie). Dieser Mangel an Kalium und Magnesium hat Auswirkungen auf die Herztätigkeit. Es kommt zu sichtbaren EKG Veränderungen wie z. B. Herzrhythmusstörungen bis hin zum Kammerflimmern und zum Herzstillstand. Die Hälfte der Betroffenen wird hypokalzämisch, das heißt sie haben eine gesteigerte neuromuskuläre Erregbarkeit und neigen zur Tetanie- anfallartige schmerzhafte Krämpfe der Muskulatur im Gesicht und an den Armen und Beinen. Bei Kalziummangel (Hypokalzämie) kann es ebenso zu Veränderungen im EKG kommen. Sollte während einer Schwangerschaft Magnesiummangel bestehen kann es zu vorzeitigen Wehen kommen und es kann so eine Frühgeburt ausgelöst werden.

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Therapie

In der Therapie muss der Magnesiumspiegel angehoben werden. Bei einem leichten Mangel an Magnesium wird über ein Granulat oder Tablette Magnesium oral dem Körper zugeführt. Zusätzlich sollte man auf eine magnesiumreiche Ernährung achten (Getreide, Nüsse, Erbsen, Bohnen). Bei einem ausgeprägten Magnesiummangel mit starken Symptomen ist eine parenterale (unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes) Magnesiumzufuhr in Form einer Infusion notwendig. Eine Hypomagnesiämie geht oft mit einem Kalium- und Kalziummangel einher, der sich aber nach Ausgleich des Magnesiumspiegels wieder normalisiert. Daher ist es wichtig, erst den Magnesiummangel zu diagnostizieren und zu behandeln, bevor es zu Verschiebungen im Kalium- und Kalziumhaushalt mit schwerwiegenden Folgen auf die Herztätigkeit kommt.

Vorbeugen

Durch ausgewogene Ernährung kann man einen Magnesiummangel vorbeugen. Magnesiumreich sind: Nüsse, Schokolade, Honig, Vollkornprodukte, Samenprodukte, Hülsenfrüchte, z. B. Bohnen und Erbsen, Fisch und Geflügel.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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