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Magnetfeldtherapie

Schon im Altertum war die Magnetfeldtherapie bekannt. Einer der berühmtesten Ärzte der Antike, Hippokrates (460-375 v. Chr.), wendete die Therapie mit pulverisierten Magnetsteinen an. Aber nicht nur der griechische Arzt wendete die Therapie an, sondern auch der islamische Arzt Ibn Sina (980-1037) oder Paracelsus (1493-1541). Paracelsus empfahl die Magnetfeldtherapie, zum Beispiel bei Hämorrhoiden oder Entzündungen.

Durch Forschungen im 19. Jahrhundert, auf dem Gebiet der Magnetfeldtherapie wurde festgestellt, dass die Zellen des Körpers durch die pulsierenden Magnetfelder in Eigenschwingungen versetzt werden.

Auf Grund dieser Forschungen entwickelten der Chirurg Fritz Lechner und der Physiker Werner Kraus eine Methode, um mit Hilfe pulsierender Magnetfelder, geschädigte Zellen positiv zu stimulieren.

Ziel der Magnetfeldtherapie ist es zum Beispiel, die Kallusbildung bei Knochenbrüchen anzuregen.
Inhalt

Magnetfeldtherapie – Wirkung
Magnetfeldtherapie – Anwendungsbeispiele
Ablauf einer pulsierenden Magnetfeldtherapie
Magnetfeldtherapie – Nebenwirkungen/Kontraindikationen
Statisches Magnetfeld
Pulsierendes Magnetfeld
Magnetfeldtherapie – Wirkung

Eine Magnetfeldtherapie verbessert die Sauerstoffsättigung des Blutes. Die physikalische Grundlage der Wirkung ist der Hall-Effekt. Durch diesen Effekt entsteht Druck auf die Gefäßwände, die sich dadurch erweitern und eine erhöhte Blutzirkulation mit mehr Sauerstoff- und Nährstofftransport ermöglichen.

So trägt die die Magnetfeld-Therapie zur Regulation der elektromagnetischen Felder im Körper bei und es wird durch diese Therapie die Aufnahmefähigkeiten der Körperzellen für verschiedene Stoffe verbessert. Zudem kommt es zum verbesserten Abtransport von Stoffwechselprodukten und Abfallstoffen.

Auch erhöht sich der Sauerstoffgehalt im Gewebe, wobei die Zellen nicht nur mehr Sauerstoff erhalten, sondern diesen auch besser nutzen können. Für Zellen ist der Sauerstoff unverzichtbar, da ohne ausreichende Versorgung mit Sauerstoff die Energieversorgung der Körperzellen gestört ist und sie ihre lebenswichtigen Zellfunktionen nicht aufrechterhalten können.

Eine Therapie mit elektromagnetischen Feldern wirkt sich auch auf die Gefäße aus. So lässt sich zum Beispiel die Spannung der Blutgefäße regulieren, was wiederrum einen Einfluss auf den Blutfluss und den Blutdruck hat.

Außerdem fanden Forscher heraus, dass die Durchflutung des Organismus mit magnetischer Energie die Durchblutung fördert, wodurch Verspannungen gelindert werden können. Mit der pulsierenden Magnetfeldtherapie lässt sich sowohl eine gezielte als auch eine ganzheitliche Wirkung erzeugen. Die neuen Erkenntnisse verhalfen zu einer Weiterentwicklung der einzusetzenden Geräte bei der Magnetfeldtherapie.
Magnetfeldtherapie – Anwendungsbeispiele

Am häufigsten wird die Magnetfeldtherapie bei orthopädischen Beschwerden eingesetzt und hat eine muskelentspannende Wirkung. Deswegen setzen überwiegend Orthopäden diese Therapie, vor allem zur Schmerzlinderung des Bewegungsapparates ein.

Das Behandlungsspektrum ist jedoch sehr weit gefächert und hilft auch bei anderen Beschwerden.

So zum Beispiel bei:

Ablauf einer pulsierenden Magnetfeldtherapie

Je nach Gerät wird die Magnetfeldtherapie mit Hilfe von Stäben, Spulenmatten, Röhre o. ä. ein gleichbleibendes oder ein pulsierendes Magnetfeld erzeugt.

Die Anwendung ist völlig schmerzfrei.
Bild: pixabay website5
Die Therapie wird in einer bequemen Körperhaltung des Patienten vorgenommen. Das kann im Sitzen oder Liegen sein. Ein Entkleiden des Patienten ist nicht nötig. Er muss jedoch Gegenstände wie Schmuck und Uhren abnehmen. Sollte seine Kleidung Metall enthalten, muss diese ebenfalls abgelegt werden.

Das entsprechende Körperteil wird in eine sogenannte Röhre geführt, die das Magnetfeld erzeugt.

Eine Sitzung dauert ca. 15 bis 30 Minuten und wird meist zwei bis dreimal die Woche durchgeführt. Ein Standardmaß sind 10 Behandlungen. Aber auch eine über Monate dauernde Behandlung kann bei bestimmten Krankheitsbildern sinnvoll sein.
Magnetfeldtherapie – Nebenwirkungen/Kontraindikationen

Eine Magnetfeldtherapie hat sehr selten Nebenwirkungen. Manche Patienten verspüren, durch die verbesserte Durchblutung ein leichtes Kribbeln oder Wärmegefühl. In noch selteneren Fällen kommt es zu Schlafbedürfnis, Herzklopfen und Unruhe.

Für Patienten mit Herzschrittmachern, Defibrillatoren oder für Schwangere ist die Behandlung nicht geeignet, ebenso bei magnetischen Implantaten.

Zudem darf die Magnetfeldtherapie nicht bei Patienten mit Angina pectoris (Brustenge bei koronarer Herzerkrankung), akuten Blutungen, Epilepsie, Fieber, Schilddrüsenüberfunktion, schweren Herzrhythmusstörungen, schweren Virusinfektionen oder Tuberkulose angewendet werden.
Magnetfeldtherapie – Kosten

Grundsätzlich werden die Kosten für die Magnetfeldtherapie von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Somit müssen Betroffene die Kosten der Behandlung (es sind mehrfache Sitzungen nötig) allein tragen.

Je nach Tarif kommen die privaten Kassen für die Kosten auf.

Die Kosten einer Magnetfeldtherapie sind unter anderem abhängig von dem verwendeten Gerät, der Indikation und der Dauer und Häufigkeit der Anwendung. Fragen Sie ihren Arzt oder Homöopathen schon im Vorfeld über ihre individuellen Kosten.
Statisches Magnetfeld
Bild: pixabay website5
Hierbei handelt es sich um ein Armband mit Dauermagneten, dass der Betroffene am Handgelenk trägt. Bei diesem handelt es sich um Neodym-Magneten. Weitere Varianten sind beispielsweise Einlegesohlen mit Magneten, Magnetkissen oder -matratzen. Diese Hilfsmittel sollen zum Beispiel bei Verdauungsbeschwerden oder Hormonstörungen helfen.
Pulsierendes Magnetfeld

Diese Therapie wird nur von Ärzten oder Heilpraktikern in Arztpraxen oder Kliniken durchgeführt. Eine pulsierende Magnetfeld-Therapie ist deutlich aufwendiger als die statische Methode. Auch wird sie durch Spezialgeräte durchgeführt. Der betroffene Körperteil befindet sich hierbei in einer Röhre mit elektrischen Spulen, die das Magnetfeld aufbauen.
Fazit: Eine Magnetfeldtherapie ist eine Technik, die wahrscheinlich älter ist, als die Akupunktur.
Schon früh haben die Menschen die positive Wirkung von Magneten auf ihren Körper festgestellt. Zunächst hat sich diese Praxis nur in der Naturheilkunde bewährt, doch durch die stetige Weiterentwicklung hat sich die Methode auch in der Orthopädie etabliert.
Angewendet wird diese Therapie schon seit Tausenden von Jahren, bei zum Beispiel körperlichen Beschwerden wie Müdigkeit oder Migräne.

So wurde diese Technik in den letzten Jahren auch von Orthopäden übernommen, um durch die Aktivierung der Zellen durch die Magnetfelder Knochenbrüche schneller heilen zu können. Sie setzen die Therapie aber auch bei Arthroseschmerzen oder Osteoporose ein, um diese zu lindern.

Der Effekt einer Magnetfeldtherapie ist letztendlich eine Vitalisierung, Sauerstoffverbesserung, Nährstoffoptimierung und eine Stoffwechseloptimierung, welche eine schnellere Regeneration der einzelnen Zellen bildet.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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