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Malaria auch genannt Wechselfieber oder Sumpffieber

Symptome

Die Malaria ist eine Parasiteninfektion, der rund um den Äquator pro Jahr annähernd eine Million Menschen zum Opfer fallen (WHO). Genannt wird sie auch Wechselfieber oder Sumpffieber.

Die Krankheit äußert sich durch periodische Fieberschübe, Magen-Darm-Beschwerden, Blutarmut und Krämpfe. Schwere Verläufe kommen vor allem bei Kindern vor.

Plasmodien sind der Erreger der Malaria. Das sind Parasiten, die eigentlich in der Anopheles-Mücke leben, die den Menschen als Zwischenwirt in einem faszinierenden Infektionskreislauf benutzen. Durch den Stich der weiblichen Mücke gelangen die Plasmoiden-Vorformen ins menschliche Blut. Eine Ansiedelung findet zuerst in den Leberzellen statt, wo sie sich teilen. Von dort siedeln sie sich dann in den roten Blutkörperchen an, wo sie zu Keimzellen heranreifen. Wobei die eigentliche sexuelle Vermehrung der Plasmoiden wieder in der Mücke stattfindet. Dafür ist ein zweiter Mückenstich notwendig.

Die Malaria ist eine behandelbare Erkrankung, wenn sie frühzeitig diagnostiziert wird. Es kommt aber immer häufiger vor, dass die Plasmoiden zunehmend unempfindlicher gegen viele Medikamente sind. Es ist also wichtig Mückenstiche zu verhindern (Expositionsprophylaxe) und Impfstoffe zu entwickeln, um vor allem Kinder zu schützen. Reisende in Malariagebieten sollten eine reisemedizinische Beratung wahrnehmen und auf Empfehlung des Reisearztes vorbeugend Medikamente einnehmen.

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