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Muskelkater – Natürlich behandeln

Naturheilung
Als Muskelkater, der medizinische Fachbegriff hierfür ist Myalgie, werden Muskelschmerzen bezeichnet, die nach körperlicher Anstrengung oder auch nach ungewohnter körperlicher Tätigkeit auftreten. Der Muskelschmerz folgt häufig nach sportlicher Betätigung.

Wahrscheinlich hat fast jeder schon mal Muskelkater gehabt. Die Schmerzen, die meist erst am nächsten Tag nach einer körperlichen Aktion auftreten sind zwar meist sehr unangenehm, stellen aber keine Gesundheitsgefährdung dar.

Für die Behandlung eines Muskelkaters gibt es eine ganze Reihe von natürlichen Mitteln aus der Naturheilkunde sowie Hausmittel, die die Muskelschmerzen lindern.
Naturheilkunde- Muskelkater
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Inhalt

Muskelkater – Ursachen
Muskelkater – Symptome
Muskelkater – Diagnose
Muskelkater – Behandlung
Muskelkater - Vorbeugen
Weitere Themen
Muskelkater - Ursachen

Bei einem Muskelkater kommt es zu mikroskopisch kleinsten Verletzungen an den Muskelfasern, die aber völlig harmlos sind im Gegensatz zu einem Muskelriss oder einer Muskelzerrung- oder Prellung, die nicht ungefährlich sein können.
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Die Ursache für diese mikroskopisch kleinen Muskelfaserverletzungen sind meist Überbelastungen durch Sport oder ungewohnte Bewegungsabläufe. Die entsprechenden Muskeln werden dabei überdehnt, es kommt zu den Rissen, in denen sich Wasser einlagert, was die Muskelfasern anschwellen lässt. Die gedehnten und geschwollenen Muskelfasern verursachen dann den typischen Muskelkaterschmerz.

Aber nicht nur Sport oder ungewohnte Betätigungen lösen einen Muskelkater aus. So kann es während eines langanhaltenden Hustens zum Muskelkater kommen im Bereich der Zwischenrippenmuskulatur.

Ebenfalls Auslöser für einen Muskelkater sind Krampfzustände, wie das bei einem epileptischen Anfall der Fall ist.

Auch bei einer Thrombose als Grunderkrankung kann es zu einem Muskelkater kommen.
Muskelkater – Symptome

Folgende typische Symptome eines Muskelkaters sind:

  • Heftige Bewegungsschmerzen der betroffenen Muskelpartien
  • Eingeschränkte Bewegungsabläufe
  • Eventuell Schmerzen der angrenzenden Gelenke
  • Steife und kraftlose Muskulatur
  • Druckempfindlichkeit
Muskelkater - Diagnose

In den meisten Fällen eines Muskelkaters stellt man sich die Diagnose selbst. Hat man den Tag zuvor übermäßig Sport getrieben oder hat man ungewohnte belastende Tätigkeiten ausgeführt, wie zum Beispiel Renovierungsarbeiten, so ist der Grund für den Muskelkater schnell gefunden.
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Ein Muskelkater macht sich erst nach Stunden oder bis zu zweit Tagen nach vorangegangener Belastung bemerkbar. Das liegt daran, dass das Wasser nur sehr langsam in die verletzten Muskelfasern eindringt und diese anschwellen lassen. Erst wenn die Schwellung auf das umliegende Gewebe und die Nerven drückt, kommt es zu Schmerzen. In den meisten Fällen lässt der Muskelschmerz nach einem Tag spürbar nach und verschwindet in der Regel nach ein paar Tagen.

Hält der Muskelkater aber an und die Schmerzen verschlimmern sich sogar oder tritt ein Muskelkater plötzlich und ohne erkennbaren Grund auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um eventuell ernstzunehmende Verletzungen auszuschließen oder Hinweise auf andere Grunderkrankungen zu bekommen, die behandelt werden müssen.
Muskelkater - Behandlung

Meist klingen die Schmerzen bei einem Muskelkater nach wenigen Tagen von selbst wieder ab, so dass es keiner besonderen Behandlung bedarf. Jedoch kann man einiges tun, um die Muskelschmerzen zu lindern. So sollte man während des Muskelkaters einen Schongang einlegen und auf anstrengende Tätigkeiten und Sport verzichten. Die gedehnten Muskelfasern brauchen etwas Zeit zur Erholung – die Annahme mit den vorangegangenen Tätigkeiten, die zum Muskelkater geführt haben, weiterzumachen und somit den Schmerz zu vertreiben stimmt nicht.

Wärmeanwendungen, wie warme Bäder, entspannen die Muskulatur und lindern die Schmerzen. Sehr wirkungsvoll sind dabei Bäder mit einem Zusatz von Rosmarin oder Fichtennadel, wodurch die Durchblutung verbessert wird, was wiederum den Heilungsprozess beschleunigt.

Auch Saunagänge und Wärmesalben haben diese durchblutungsfördernde Wirkung. Bei den verschiedenen Salben sind Salben mit Arnika sehr zu empfehlen, da das ätherische Öl dieser Heilpflanze entspannend und entzündungshemmend wirkt. Oder auch Pfefferminzöl – das ätherische Öl wirkt durchblutungsfördernd, entspannend, krampflösend und kühlend.

Auf Bewegung sollte man trotzdem nicht verzichten, da sie die Durchblutung steigert und den Stoffwechsel ankurbelt, was wichtig für die Heilung der Muskelrisse ist.

Ein Medikament speziell gegen Muskelkater gibt es nicht.
Muskelkater - Vorbeugen

Für den Sport gilt: Gerade wer eher selten Sport treibt, sollte es nicht übertreiben. Mit Selbstüberschätzung der ungewohnten Bewegungen riskiert man einen Muskelkater.
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Auch bei anderen ungewohnten Tätigkeiten und Bewegungsabläufen sollte man darauf achten, zwischendurch Pausen einzulegen sowie einseitige Belastungen der Gelenke zu vermeiden.

Übrigens: Sind die Muskelschmerzen abgeklungen, können gleiche Bewegungsabläufe, durch die es zu dem Muskelkater gekommen ist, keinen erneuten Muskelkater auslösen, und das über mehrere Wochen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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