Nachtkerze – Heilpflanze - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Nachtkerze – Heilpflanze

Heilpflanzen
Oenutera biennis ist der lat. Name der Nachtkerze. Die Heilpflanze hat zum Beispiel einen positiven Einfluss auf das Bindegewebe. So kann man Schwangerschaftsstreifen und Cellulitis mit ihr behandeln.
Bild: pixabay website5
Die Pflanze wächst an steinigen Stellen, Wegrändern und im Ödland. Die Nachtkerze blüht auch in der Dunkelheit, was sie von anderen Pflanzen unterscheidet.

Als vielseitiges Heilmittel wurde die Nachtkerze erst in letzter Zeit entdeckt. Erst vor einigen Jahren wurde bekannt, dass ihre Samen ausgesprochen viel Gamma-Linolsäure enthalten. Diese sind gut für die Haut und für die Blutgefäße.
Inhalt

Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten
Nachtkerze – Pflanzenbeschreibung
Nachtkerze – Geschichte
Nachtkerze - Verwendete Pflanzenteile
Nachtkerze - Inhaltsstoffe
Nachtkerze – Heilwirkung
Nachtkerze - Anwendungsbereiche
Weitere Anwendungsgebiete in der Volksheilkunde
Nachtkerze – Nebenwirkungen
Nachtkerze - Kontraindikation
Nachtkerze - Anwendung
Nachtkerzen - Teemischung
Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten

Im Volksmund wird die Pflanze auch Abendblume, Nachtstern, Rapontika, Sommerstern, gelber Nachtschatten oder Süßwurzel genannt.
Nachtkerze – Pflanzenbeschreibung

Die Pflanze kann bis zu einem Meter in die Höhe wachsen. Sie treibt einen kantigen Stängel mit kleinen Stängelblättern aus. Die unteren Grundblätter sind länglich bis verkehrt eiförmig geformt und sind größer als die Stängelblätter. Die Blüten der Nachtkerze sind leuchtend gelb und bilden zusammen einen traubenförmigen Blütenstand. Die Früchte der Nachtkerze haben eine längliche, vierkantige Form und werden ca. drei Zentimeter lang. Im Inneren befinden sich die rundlichen Samen der Nachtkerze.

Die Nachtkerze gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Onagraceae) und ist eine zweijährige Pflanze.

Die Pflanze ist in Nordamerika beheimatet, wurde aber von dort vor 350 Jahren nach Europa gebracht. Die Blütezeit der Pflanze ist von Juni bis Oktober.

Heute wird die Nachtkerze weltweit angebaut.
Nachtkerze – Geschichte
Bild: pixabay website5
Es ist nicht genau bekannt, seit wann die Nachtkerze als Heil- und Nutzpflanze genutzt wird. Erste Erwähnungen gab es in Europa in Schriften, die 200 Jahre alt sind. In diesen Schriften wurden die positiven Eigenschaften für innere Anwendungen beschrieben. Hier kam vor allem die Wurzel zur inneren Anwendung vor, um nach einer mehrmaligen Einnahme einen Energieschub zu bekommen.
Nachtkerze - Verwendete Pflanzenteile

Verwendet werden die Blätter, die Wurzel und der Nachtkerzensamen (Öl).
Nachtkerze - Inhaltsstoffe

  • Samen: Gamma-Linolensäure 10%
  • Blätter: Gerbstoffe
  • Wurzeln: Stärke, Eiweiß, Mineralstoffe
Nachtkerze – Heilwirkung

  • Blätter: adstringierend und beruhigend
  • Wurzel: stärkend, Rekonvaleszenz (wieder kräftig werden)
Weitere Anwendungsgebiete in der Volksheilkunde

Nachtkerze – Nebenwirkungen

Nimmt man Nachtkerzensamenöl ein, kann es zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden kommen.
Nachtkerze - Kontraindikation

Schwangere und Stillende sollten vorher mit dem Arzt abklären, ob sich entsprechende Präparate für sie eignen.
Nachtkerze - Anwendung
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Die ungesättigten Fettsäuren kann der Körper nicht selbst bilden. Sie müssen mit dem Essen zugeführt werden. Die in der Pflanze befindlichen Omega-6-Fettsäuren baut der Organismus dann unter anderem in die Haut ein. Vermutlich verstärken sie dort die Barrierefunktion und verringern so den Feuchtigkeitsverlust.
Nachtkerzen - Teemischung

Rezept: Es wird ein Teelöffel getrockneter Sprossen in eine Tasse mit heißem Wasser übergossen. Der Tee muss 10 Minuten ziehen und wird dann abgeseiht. Täglich werden bis zu drei Tassen von diesem Tee getrunken. Er hilft bei Krämpfen und entspannt den Körper.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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