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Myrrhe: entzündungshemmend, keimtötend, desinfizierend

Heilpflanzen
Myrrhe, das ist das wohlriechende Harz, das ähnlich wie Weihrauch aus der Rinde von Balsambäumen und -sträuchern gewonnen wird. Und wie der Weihrauch zählte auch die Myrrhe im Altertum zu den wertvollsten Gütern.

Beide Harze verfügen über eine Vielzahl von bioaktiven Inhalten. Die Medizin beschäftigt sich bis heute mit den gesundheitlichen Wirkungen dieser Substanzen. Chinesische Wissenschaftler haben vor nicht allzu langer Zeit mit einer modernen gaschromatographischen Methode 99 chemisch definierte Substanzen bei einer Analyse von Weihrauchölen gefunden. Bei der Analyse des Ölextraktes aus Myrrhe wurden 76 Bestandteile gefunden. Es befanden sich auch mehrere Substanzen darunter, bei denen vermutet wird, dass sie gegen Krebs wirksam sind.

Studien belegen die Wirksamkeit bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und aktiven Morbus Crohn. Bei Asthma bronchiale und Schuppenflechte sowie auch bei der Behandlung von chronischen Kniegelenksarthrosen wurden positive Ergebnisse erzielt.

Zurzeit sucht man allerdings Medikamente mit Weihrauchwirkstoffen vergebens in deutschen Apotheken. Es sind lediglich Präparate als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Die bisher vorliegenden klinischen Studien reichen für eine Zulassung als Medikament in Deutschland und der EU (noch) nicht aus.

Hinzu kommt: Boswelliasäuren kommen ausschließlich im Harz des Weihrauchbaumes vor und lassen sich nur schwer synthetisch herstellen. Die Bäume wären deshalb die einzige Quelle für einen aussichtsreichen Wirkstoff, sind jedoch in ihrem Bestand bereits heute stark bedroht.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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