Nase putzen – Schnäuzen oder Hochziehen? - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Natürliche Heilung mit Hilfe der Naturheilkunde
Direkt zum Seiteninhalt

Nase putzen – Schnäuzen oder Hochziehen?

Naturheilung
Jeder kennt das: Die Nase läuft, ein Taschentuch ist nicht zur Hand, also zieht man den Schleim hoch und schluckt ihn runter. Schon als Kind wurde uns aber beigebracht, dass „man das nicht macht“, das sei schlechtes Benehmen und man müsse immer ein Taschentuch bei sich haben. Aber warum eigentlich? Und was ist so schlimm daran den „Rotz“ runterzuschlucken? Oder ist das Runterschlucken sogar schädlich? Nein! Das Gegenteil ist der Fall. Laut Professor Dr. Wolfgang Elies, Chef der HNO-Klinik Bielefeld, sei „das Schnäuzen eine mitteleuropäische Unart“ und schadet eher als das es nutzt. Gerade wer zu Nasennebenhöhlenentzündungen neigt, sollte auf das Taschentuch verzichten. Der natürliche Reflex von Kindern, den Schleim einfach wieder hochzuziehen sei gesünder und eine ganz natürliche Reinigungsmethode, so Prof. Elies.
Inhalt

Nase putzen, aber richtig
Nase schnäuzen
Nase hochziehen
Den Schleim schonend loswerden
Weitere Themen
Nase putzen, aber richtig

Nase schnäuzen

Natürlich soll das Taschentuch nicht verbannt werden. Es kommt nun auch darauf an, wie flüssig oder zähflüssig der Schleim ist. Wenn der Schleim dünn ist und aus der Nase läuft, tupft man ihn mit einem Taschentuch ab. Es macht wenig Sinn, den eventuell restlichen Schleim auch noch aus der Nase befördern zu wollen, indem wir kräftig schnäuzen. Wenn der Schleim zähflüssig ist, sollte man es erst recht nicht versuchen, ihn hinaus zu schnäuzen. Das Gefühl der verstopften Nase rührt nämlich nicht vom Schleim, sondern von den geschwollenen Schleimhäuten. Je mehr man nun versucht die Nase frei zu bekommen, desto mehr werden die Schleimhäute gereizt.
Bild: pixabay website5
Beim Naseputzen sollte man zudem immer ein Nasenloch offen lassen, um den Druck beim Schnäuzen nicht zu sehr aufzubauen. Allzu kräftiges Schnäuzen könnte den Schleim und die Keime in die Nasennebenhöhlen befördern, was dann zu einer Nasennebenhöhlenentzündung führen kann.

Wichtig ist es auch, die Papiertaschentücher nur einmal zu benutzen und am besten gleich zu entsorgen, so dass sich die Krankheitserreger nicht noch verbreiten können. Stofftaschentücher sollten der Vergangenheit angehören, das warme Milieu in der Hosentasche oder Handtasche lassen die Keime länger überleben und gelangen beim erneuten Schnäuzen wieder in die Nase.
Nase hochziehen

Das Nase hochziehen gilt nicht gerade als gutes Benehmen, schon gar nicht im Beisein von anderen Personen, es gilt als unhygienisch und zugegebenermaßen ist lautstarkes Hochziehen, genauso wie kräftiges Schnäuzen schon eklig. Weder die eine noch die andere Methode sollte übermäßig kräftig vonstattengehen, da die Keime sich dadurch nur weiter verbreiten können. Die Vorstellung, dass der Schleim runtergeschluckt wird, ist für viele Menschen unvorstellbar. Die Annahme, der heruntergezogene Schleim verbreite Keime, sorge für weitere Infektionen und sei somit unhygienisch, ist aber schlichtweg falsch. Geht der Schleim durch den Magen, werden sämtliche Keime im Bad der Magensäure eliminiert.
Den Schleim schonend loswerden

Um den Schleim loszuwerden und die verstopfte Nase zu reinigen, schwören viele auf die Nasendusche (in Apotheken erhältlich). Sie reinigt schonend und spült den Schleim mitsamt der Viren und Bakterien hinaus. Nasenduschen vorbeugend angewandt, können Studien zufolge Infektionen vorbeugen, so dass Anwender möglicherweise besser vor Erkältungen geschützt sind.
Weitere Themen

Schnupfen- Erkältung: Altbewährte Hausmittel bei einer Erkältung
Hausmittel Nasennebenhöhlenentzündung
Naturheilung - Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
Husten und Heiserkeit in der Naturheilkunde
Erkältung im Sommer – Sommergrippe
weiter- Nasentrockenheit - – Natürlich behandeln


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Zurück zum Seiteninhalt