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Laufende Nase - Naturheilkunde

Naturheilung
Unter einer laufenden Nase versteht man die Absonderung von Sekret aus der Nase und den Nasennebenhöhlen. Das Sekret wird häufig durch Entzündungen in diesen Bereichen erzeugt.

Die laufende Nase ist eine Begleiterscheinung einer Erkältung. Die Nase läuft auch bei Kälte, bei Allergien (Heuschnupfen oder Tierhaarallergie) oder nach der Einnahme von scharfem Essen. Was ist aber wenn die Nase immer läuft? Ist die laufende Nase eine Begleiterscheinung einer anderen Grunderkrankung, z. B. etwa Polypen oder einem Tumor, so muss eine gezielte Therapie dieser Erkrankung erfolgen.

Schon die Beschaffenheit des Nasensekrets kann Aufschluss über einige Ursachen geben. Handelt es sich um ein gelb-grünliches Sekret, liegt ein bakterieller Infekt vor. Ist die Flüssigkeit dagegen dünn, weißlich oder farblos ist es meist ein akuter Infekt verursacht durch Viren. Tritt dagegen eine dauerhaft laufende Nase mit klarer Flüssigkeit auf ist dies ein Anzeichen auf eine Allergie oder eine Begleiterscheinung einer Allergie.
Inhalt

Vasomotorischer Schnupfen
Ständig laufende Nase
Funktion der Nase
Weitere Themen
Schnupfen - immer laufende Nase
Bild: pixabay website5
Vasomotorischer Schnupfen

Ein vasomotorischer Schnupfen ist ein chronischer, nicht-allergischer und nicht-infektiöser Schnupfen, der sich in einer laufenden oder verstopften Nase äußert. Die Beschwerden des vasomotorischen Schnupfens werden von verschiedenen Auslösern verursacht. Verschlimmert wird dieser Schnupfen z. B. von starken Gerüchen, Rauch, Staub, Temperatur und Druckveränderungen. Die Symptome dieses Schnupfens (Rhinitis) sind chronisch mit wässrig laufender und/oder verstopfter Nase und ähneln dem einen Heuschnupfen. Die Beschwerden treten ganzjährig ohne Beteiligung der Augen auf. Weitere Symptome die auftreten können sind Niesreiz, Juckreiz, Kopfschmerzen, häufiges Schlucken und Husten.
Es gibt viele Ursachen und Gründe für eine laufende Nase. Man kann aber trotzdem einiges dagegen tun, um das lästige Nasenlaufen zu verhindern.
Ständig laufende Nase

Die Ursachen für eine ständig laufende Nase, wenn die oben genannten Erkrankungen ausgeschlossen wurden, sind nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass entweder in dem Schleimhautsystem spezifische Bereiche nicht richtig aktiv sind, weswegen die Nasenschleimhaut mit vermehrter Aktivität versucht dem entgegenzuwirken oder es sind schon andere Bereiche hyperaktiv und reizen die Nase zusätzlich.

Zu bedenken ist auch, dass ein Teil der Nervenversorgung der Nase und Nasennebenhöhlen aus der oberen Brustwirbelsäule kommen. So können Probleme in diesem Bereich auf dem Weg der Nerven bis zur Nasennebenhöhle zu Beeinträchtigungen führen. Es könnte so z. B. zu einer Minderdurchblutung der Schleimhäute kommen.

Als Hintergrund ist es wichtig zu wissen, dass das lymphatische System Nase mit dem anderer Schleimhäute, wie zum Beispiel dem Darm, kommuniziert.

Zu einer Diagnostik der immer laufenden Nase gehören somit auch Untersuchungen der Darmflora, auf Pilzinfektionen, auf Schwermetallbelastung, Probleme im Bereich der Wirbelsäule und eine Regulierung des Immunsystems des Körpers.

Auf jeden Fall sollte man einen Facharzt aufsuchen um den Grund der immer laufenden Nase zu ergründen. Schon allein deshalb, ob nicht doch eine versteckte Allergie oder ein vasomotorischen Schnupfen dahintersteckt.
Funktion der Nase

Die Nase befeuchtet die eingeatmete Luft und filtert sie. Es ist möglich, dass die Nase 1 - 2 Liter Schleim pro Tag produziert. Der Schleim ist sauer und seine Wirkung ist gegen Bakterien, die wir mit der Luft einatmen, gerichtet. Innerhalb der Nase wird die Temperatur konstant bei ca. 30 Grad gehalten. Bei einer laufenden Nase sind die Nasenlöcher angeschwollen. Mal einseitig, mal beide Seiten. Bei einer laufenden Nase ist die Durchblutung der Schleimhaut erhöht, dadurch kommt es zur vermehrten Schleimansammlung und einem Anschwellen der Schleimhäute.
Diagnose

Relativ einfach ist die Diagnostik der laufenden Nase, wenn er durch einen Infekt mit Bakterien oder Viren verursacht wird. Gerade auch, wenn noch weitere Symptome einer Erkältung hinzukommen.

Schwieriger sieht es bei der laufenden Nase, verursacht durch eine Allergie aus. Hier gibt es vielerlei Möglichkeiten auf welche Stoffe der Betroffene allergisch reagiert. Gefragt ist der Patient mit einem gewissen Durchhaltevermögen, ob das Allergen dauerhaft ausgeschaltet werden kann nachdem man weiß, um welches Allergen es sich handelt.

Hinzu kommt, dass nicht immer alle Allergien auslösenden Reizstoffe aus unserer Umwelt verbannt werden können. Eine vollständige Heilung der laufenden Nase ist eher ungünstig, wenn das Laufen der Nase durch Allergene ausgelöst wird.
Therapie

Der normale Schnupfen bedarf meist keiner Therapie, da er nach ein paar Tagen wieder von selbst verschwindet. Helfen können die Inhalation von Dämpfen mit Kamille, ätherischen Ölen oder Mineralsalzen. Auch homöopathische Nasensprays helfen bei verstopfter Nase. Bevorzugt werden Myrtol, Anis oder Eukalyptusöl bei verstopfter Nase.

Bei einer starken Allergie hilft meist nur eine Hyposensibilisierung, damit der Betroffene nicht mehr allergisch auf bestimmte Allergene wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaub reagiert. Sprechen Sie aber immer vorher mit ihrem Arzt oder Homöopathen, da auch die Homöopathie einige wirksame Medikamente gegen Allergien bereitstellt.
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Laufende Nase
Bild: pixabay website5

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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